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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Versuch zur Wiederaufnahme eines Viehmarktes in Frankenberg, 18. April 1933
Mit dem Boykott jüdischer Geschäfte seit dem 1. April und der Propaganda gegen jüdische Händler wird in Frankenberg versucht, „zur Verbesserung der Wirtschaftsverhältnisse“ in der Stadt wieder einen (von Juden nicht beeinflussten) Viehmarkt abzuhalten. Am 18. April werden dabei 27 Pferde, vier Fohlen, 87 Rinder und zwei Ochsen zu Markt aufgetrieben. Für Pfingsten wird ein weiterer Viehmarkt geplant.
(OV)
- Belege
- Wissemann, Chronik der Stadt Frankenberg an der Eder von ihren Anfängen bis 1995, Bd. 2, Frankenberg (Eder) 1996, S. 103
- Weiterführende Informationen
- Quelle: Frankenberger Zeitung vom 19.4.1933.
- Empfohlene Zitierweise
- „Versuch zur Wiederaufnahme eines Viehmarktes in Frankenberg, 18. April 1933“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/3189> (Stand: 13.8.2024)
