Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 6. September 1951: Ministerpräsident Zinn informiert über Ergebnisse der Metallstreikverhandlungen
    Der hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) gibt einen kurzen Stand über die Verhandlungen im Metallarbeiterstreik. Bislang sind die Verhandlungen zwischen der Industriegewerkschaft Metall und dem Arbeitgeberverband der hessischen Metallindustrie gescheitert. Daher wird durch Zinn ein letzter Schlichtungsversuch unternommen. Zinn betont im Anschluss an das ... »Details
  2. 6. September 1951: Ausdehnung des Metallstreiks in Hessen
    Die Industriegewerkschaft Metall dehnt ihre Arbeitsniederlegungen auch auf die Stadt Kassel und die Opelwerke aus. Insgesamt sind in Kassel rund 16.000 Arbeiter im Ausstand. Besonders betroffen sind die Firmen Henschel, Wegmann sowie die Waggonfabrik Gredè. Ebenso treten die Arbeiter der Rüsselsheimer Opelwerke in den Streik.(MB) ... »Details
  3. 7. September 1951: Neue Schlichtungsordnung für Hessen
    Das hessische Arbeitsministerium berät über den Entwurf einer neuen Schlichtungsordnung für Hessen. Anlass sind die Streiks in der hessischen Metallindustrie.(MB) ... »Details
  4. 10. September 1951: Hessische Staatskanzlei greift nicht in Verfahren zur Schlichtungsordnung ein
    Die Hessische Staatskanzlei gibt nach Gesprächen des Ministerpräsidenten mit dem Minister für Arbeit, Landwirtschaft und Wirtschaft und mit Vertretern der Deutschen Angestelltengewerkschaft bekannt, dass die Regierung keine Maßnahmen zu einer staatlichen Schlichtung treffen werde. Vielmehr wolle man den Ausgang der Verhandlungen zwischen Arbeitsminister, Arbeitgebern und Gewerkschaften ... »Details
  5. 12. September 1951: Fortführung der Schlichtungsgespräche im Metallarbeiterstreik
    Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) gibt in einer Erklärung vor dem Hessischen Landtag bekannt, dass Arbeitgeber und Gewerkschaften ihre Schlichtungsgespräche im Metallarbeiterstreik am morgigen Tag wieder aufnehmen werden. Verhandelt wird an einem neutralen Ort.(MB) ... »Details
  6. 12. September 1951: Hessen will Kohlenversorgung der Bevölkerung im Winter sichern
    Der Hessische Landtag billigt einstimmig einen Antrag der Fraktion des Blocks der Heimatvertriebenen, der die Versorgung der Bevölkerung mit Kohlen zum Inhalt hat. Da ein strenger Winter bevorsteht, soll die Kohlenversorgung für den Verbraucher sichergestellt sein.(MB) ... »Details
  7. 13. September 1951: Verschärfung im Metallarbeiterstreik
    Der Arbeitskampf in der Metallbranche verschärft sich. Bei den Opelwerken in Rüsselsheim und bei den MAN-Werken in Mainz-Gustavsburg kommt es zu Zwischenstößen zwischen den Streikenden, die die Werktore versperren, und der Polizei. Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) erscheint am Vormittag persönlich bei den MAN-Werken, um die Lage zu entschärfen. Erst nach stundenlangen ... »Details
  8. 16. September 1951: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Albert Schweitzer
    Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse wird der erstmals vergebene Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an den Arzt und Theologen Albert Schweitzer (1875–1965) verliehen. Die Preisverleihung findet in der „bis auf den letzten Platz gefüllten“ Frankfurter Paulskirche statt. Die Laudatio hält Bundespräsident Theodor Heuss (1884–1963). ... »Details
  9. 19. September 1951: Erstes Verdienstkreuz in Hessen an einen Bergmann
    Als erstem Deutschen verleiht Bundespräsident Theodor Heuss (FDP; 1884–1963) dem Bergmann Franz Brandl (1926–2008) aus Sontra das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für die Rettung zweier Kollegen bei einem Bergwerksunglück.(OV) ... »Details
  10. 19. September 1951: Vermittlungsvorschlag im Metallarbeiterstreik fertiggestellt
    Im hessischen Metallarbeiterstreik stellt der Vermittlungsausschuss seinen Vermittlungsvorschlag fertig und übergibt diesen, nachdem er einstimmig im Ausschuss angenommen wurde, an Arbeitgeber und Gewerkschaften. Der Vorschlag beinhaltet eine Lohnerhöhung von drei Pfennig je Stunde für die Metallarbeiter, ferner eine Sozialbeihilfe von einem Pfennig je Familie und zwei Pfennig je Kind, sowie ... »Details
  11. 19. September 1951: Keine staatliche Sektkellerei auf Staatsdomäne im Rheingau
    Nach langen Verhandlungen zwischen der hessischen Regierung und deutschen Sektherstellern nimmt die hessische Landesregierung Abstand von ihrem Plan, auf der Staatsdomäne Rheingau eine staatliche Sektkellerei einzurichten. Die Trauben der Staatsdomäne gehen weiterhin an die Sektproduzenten.(MB) ... »Details
  12. 22. September 1951: Beendigung des Streiks der hessischen Metallarbeiter
    Der seit 27. August andauernde Streik der hessischen Metallarbeiter wird durch die Annahme eines am 19. September in Schönberg angenommenen Vermittlungsvorschlags beendet. Der Vermittlungsvorschlag sieht vor, dass die Tariflöhne der Metallarbeiter um durchschnittlich drei Pfennige pro Stunde erhöht werden. Als Sozialzulage sollen für den Hausstand ein Pfennig und für jedes Kind zwei Pfennige ... »Details
  13. 23. September 1951: Kommunisten rufen zur Fortsetzung des Metallarbeiterstreiks auf
    In der „Sozialistischen Volkszeitung“ rufen die hessischen Kommunisten zur Fortsetzung des Arbeitskampfes in der Metallbranche auf. Sie fordern eine Lohnerhöhung von zwölf Pfennig. Damit richtet sie sich direkt gegen das Schlichtungsergebnis aus Schönberg. Die Zeitung tritt mit dieser Forderung nach ihrem dreimonatigen Verbot erstmals wieder in Erscheinung.(MB) ... »Details
  14. 28. September 1951: Hausfrauenverband rät zur Einschränkung des Fleischverbrauchs
    Der Anstieg der Lebensmittelpreise und Jugendarbeitslosigkeit bestimmen die Diskussion. In Frankfurt am Main lädt der Hausfrauenverband zu einer öffentlichen Diskussion über die „Situation auf dem Fleischmarkt“ ein.(OV) ... »Details
  15. 8. Oktober 1951: Überschuss im hessischen Haushalt
    Das hessische Finanzministerium teilt mit, dass der Haushalt im September einen Überschuss von 61 Millionen DM aufweise. Einnahmen in Höhe von 169,3 Millionen DM, die aus unterschiedlichsten Steuern und Einnahmen stammen, stehen Ausgaben in Höhe von 108,3 Millionen DM gegenüber.(MB) ... »Details
  16. 10. Oktober 1951: Zweites hessisches Entnazifizierungsgesetz verabschiedet
    Der Hessische Landtag verabschiedet mit den Stimmen der SPD das zweite hessische Entnazifierungsgesetz. Die CDU-Fraktion enthält sich, BHE und FDP stimmen dagegen. Das Gesetz sieht vor, dass Personen der Gruppe I und II keinen Berufsbeschränkungen mehr unterliegen. Allerdings dürfen sie nicht als Lehrer, Prediger, Redakteur oder Rundfunkkommentator tätig sein.(MB) ... »Details
  17. 11. Oktober 1951: Zinnkann berichtet über hessische Bürger in ausländischer Gefangenschaft
    Der hessische Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) gibt im Landtag bekannt, dass noch immer 245 hessische Bürger in ausländischer Haft sitzen. 183 von ihnen sitzen im Ausland,0=Diese verteilen sich wie folgt: 68 in der Tschechoslowakei, 36 in Polen, 35 in Frankreich und 34 in Jugoslawien. Die übrigen sind in der Niederlande (1), in Belgien, Norwegen und Dänemark (je zwei) sowie ... »Details
  18. 17. Oktober 1951: Amerikaner bewerten sechs Jahre Hessen
    Zum sechsten Jahrestag der ersten Ernennung einer hessischen Regierung spricht Landeskommissar James R. Newman (1902–1964) auf dem Staatsempfang. In seiner Rede kritisiert er die wirtschaftliche Entwicklung des Landes, vor allem die gesunkene Produktivität und Löhne. Hingegen hob er die amerikanische Form des Kapitalismus positiv hervor, der den Lebensstandard erhöhe und dadurch eine gesunde ... »Details
  19. 21. Oktober 1951: Verleihung des Georg-Büchner-Preis an Gottfried Benn
    Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den Georg-Büchner-Preis an den Dichter und Essayist Gottfried Benn (1886–1956). ... »Details
  20. 24. Oktober 1951: Hessen wird im Bundesrat weiterhin Höchstpreise fordern
    Die hessischen Vertreter im Bundesrat werden dort auch weiterhin eine Festlegung von Höchstpreisen für Vieh, Fleisch und Lebensmittel fordern. Hessen will damit die finanziellen Belastungen für die Verbraucher eindämmen. Zudem sind zuvor ähnliche Maßnahmen für die Erzeuger der Lebensmittel und für die Viehhalter getroffen worden.(MB) ... »Details
  21. 28. Oktober 1951: Berufswettkampf der Deutschen Angestellten Gewerkschaft
    Insgesamt 30 hessische Ortsgruppen werden beim dritten bundesweiten Berufswettkampf der Deutschen Angestellten Gewerkschaft antreten. Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) und der Frankfurter Oberbürgermeister Walter Kolb (1902–1956; SPD) übernehmen die Schirmherrschaft über den Wettbewerb; Kultusminister Ludwig Metzger (1902–1993; SPD) und Minister a.D. Werner Hilpert ... »Details
  22. 5. November 1951: Innenminister Zinnkann spricht in Bad Nauheim über Kommunalwahlen
    In Bad Nauheim spricht der hessische Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) zu den Abgeordneten des Wahlkreises Friedberg-Usingen über die Vorbereitungen zur hessischen Kommunalwahl. Diese werde am 4. Mai 1952 und nicht, wie im Wahlgesetz angekündigt, am 27. April stattfinden; allerdings müsse dieser Termin durch den Hessischen Landtag noch bestätigt werden. Zudem spricht sich ... »Details
  23. 15. November 1951: Gründung der Landesgruppe Hessen des Deutschen Mittelstandsblocks in Wiesbaden
    In Wiesbaden gründet sich die Landesgruppe Hessen des Deutschen Mittelstandsblocks. Diese setzt sich aus dem hessischen Bauernverband, des Landesverbandes Hessen der Haus- und Grundbesitzer und dem hessischen Handwerkstag, welcher zur Zeit auch die Geschäfte der neuen Landesgruppe leitet, zusammen.(MB) ... »Details
  24. 16. November 1951: Hessischer Sparkassentag in Kassel
    In Kassel findet der hessische Sparkassentag statt. Der Vorsitzende hebt die wichtige Bedeutung dieser Geldinstitute für den Mittelstand und die Sicherung der Selbstständigkeit hervor. Zudem forderte Joseph Wagenbach (1900–1980; CDU) von der Bundesregierung den Zinssatz für die Ausgleichsforderungen anzuheben. Ebenso setzte er als neues Betriebsziel die Gewinnung neuer Sparer an.(MB) ... »Details
  25. 18. November 1951: Zinn spricht auf Landesdelegiertenkonferenz in Alsfeld
    Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976) spricht auf der Landesdelegierten-Konferenz der hessischen SPD in Alsfeld. Zinn verweist auf die konträre wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Zum einen werden durch die Besatzungsmächte die große Konzerne entflochten, zum anderen gäbe es aber eine stille Kartellisierung der deutschen Wirtschaft, da geheime Absprachen getroffen werden. ... »Details
  26. 19. November 1951: Zinn bittet um Freilassung des Deutschen Rudolf Ellwanger
    Der hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) bittet den amerikanischen Landeskommissar für Hessen, James R. Newman (1902–1964), sich bei den französischen Behörden für den inhaftierten deutschen Antiquitätenhändler Rudolf Ellwanger einzusetzen und dessen Freilassung zu fordern. Dem Deutschen, der an die französischen Behörden ausgeliefert worden ist, wird ... »Details
  27. 21. November 1951: Hessen gedenkt am Buß- und Bettag der Opfer des Nationalsozialismus und des Krieges
    Am Buß- und Bettag werden in Hessen der Opfer des Nationalsozialismus und des Krieges gedacht. Die zentralen Gedenkveranstaltungen finden in der Frankfurter Paulskirche, geleitet von Oberbürgermeister Walter Kolb (1902–1956; SPD), und dem Wiesbadener Großen Haus des Hessischen Staatstheaters statt. An letzterer nehmen der Landtagspräsident Otto Witte (1884–1963; SPD), Vertreter der ... »Details
  28. 22. November 1951: Konstituierende Sitzung des Landesgesundheitsrates in Wiesbaden
    In Wiesbaden findet die konstituierende Sitzung des Landesgesundheitsrates statt. Dieser war vom Innenminister einberufen worden. An der Sitzung nehmen „Vertreter der Gewerkschaften, der Sozialversicherungen, der Sozialdemokratischen Partei, des Blocks der Heimatvertriebenen und Entrechteten, der Wohlfahrtsverbände, der Apothekerkammer, der Krankenanstalten, der kommunalen Spitzenverbände und ... »Details
  29. Dezember 1951: Eingabe der Landesregierung an den Staatsgerichtshof bezüglich der Klage der FDP
    Die hessische Landesregierung richtet eine Eingabe an den Staatsgerichtshof. Die Eingabe weist die erneute Klage der FDP, die auf Wiederaufnahme des Verfahrens um Artikel 41 beim Staatsgerichtshof plädiert, als unbegründet zurück. Sie begründet ihren Antrag damit, dass dem Laien die in der Klageschrift der FDP genannten Gründe für die Wiederaufnahme des Verfahrens sinnlos erscheinen ... »Details
  30. 4. Dezember 1951: Gründung des Deutschen P.E.N.-Zentrums in Darmstadt
    Das westdeutsche P.E.N.-Zentrum wird in Darmstadt gegründet und nimmt dort seinen Sitz. Zum ersten Vorsitzenden des P.E.N.-Zentrum Deutschland (Bundesrepublik) wird Erich Kästner (1899–1974). Die deutsche Sektion der 1921 in England als literarischer Freundeskreis gegründeten Vereinigung „Poets, Essayists, Novelists“ (P.E.N.) gründete sich (als zunächst interzonale Vereinigung) 1948 in ... »Details
  31. 5. Dezember 1951: Wiederaufnahme des Verfahrens um Artikel 41 der hessischen Verfassung beantragt
    Aufgrund neuer Beweise beantragt die hessische FDP die Wiederaufnahme des Verfahrens um Artikel 41 der hessischen Verfassung. In einem ersten Verfahren war die Klage der FDP vom hessischen Staatsgerichtshof abgewiesen worden. Da der Partei aber neue Beweise vorliegen, muss das Gericht erneut über Artikel 41 beraten. Die FDP bestreitet die Rechtsgültigkeit des Sozialisierungsartikels.(MB) ... »Details
  32. 5. Dezember 1951: Hessen lehnt Mietpreisreform ab
    Das hessische Kabinett lehnt die Mietpreisreform ab. Diese Reform wird von der Regierung als rechtsunwirksam eingeschätzt. Auch im Bundesrat wird das Land dagegen und für die Aufhebung der Verordnung stimmen. Falls die Verordnung nicht aufgehoben wird, will Hessen vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.(MB) ... »Details
  33. 6. Dezember 1951: Ministerpräsident Zinn kündigt Klage gegen SPIEGEL an
    Im Zuge der von der FDP erneut angestoßenen Debatte um die Verfassungsmäßigkeit des Artikels 41 kündigt Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) eine Klage gegen das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL an. Dieser hatte berichtet, dass Zinn nach den Beratungen der Verfassunggebenden Versammlung Korrekturen am Wortlaut des Artikel 41 vorgenommen haben soll, die dann weitergeleitet ... »Details
  34. 6. Dezember 1951: Arbeitsgemeinschaft der Studienassessoren(innen) appelliert an Regierung und Landtag
    Die Arbeitsgemeinschaft der Studienassessoren(innen) appelliert an die hessische Landesregierung und an den Hessischen Landtag, die seit Herbst 1951 geübte Praxis, Studienreferendare nur noch in das Angestelltenverhältnis zu übernehmen und nicht mehr wie bislang als Assessor zu beschäftigen, aufzugeben, da sie keine Entlastung für den hessischen Haushalt bedeuteten. Vielmehr werde dadurch ... »Details
  35. 7. Dezember 1951: Wiedergründung der Farbwerke Höchst
    In Frankfurt am Main wird die erste Aktengesellschaft in der Nachfolge der ehemaligen I.G.-Farben wiedergegründet: Die Farbwerke Höchst vormals Meister Lucius und Brüning AG entsteht mit einem Aktienkapital von 100.000 DM. Zu den Farbwerken Höchst gehören die Chemische Fabrik Griesheim, die Naphtholchemie in Offenbach und die AG für Stickstoffdünger in Knapsack in Offenbach.(OV) ... »Details
  36. 7. Dezember 1951: Stellungnahme der FDP zur Debatte um Artikel 41 der hessischen Verfassung
    Die Bevollmächtigten der FDP geben in der Frage des Artikels 41 der hessischen Verfassung eine öffentliche Erklärung ab: Die Erklärung des Herrn Ministerpräsidenten ist bedeutsam durch das, was sie nicht enthält. Ministerpräsident Zinn hat nicht bestritten, daß die Landesregierung sich im Besitze der den Originaltext des Artikels 41 enthaltenden Urschrift der von der Landesversammlung ... »Details
  37. 7. Dezember 1951: Stellungnahme des SPIEGELs zur Berichterstattung über Zinn
    Folgende Erklärung gibt der SPIEGEL über seine Berichterstattung der gegen den hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn (1901–1976; SPD) niedergelegten Vorwürfe:Entgegen der Meinung des Wiesbadener Vertreters des „Spiegel“ hat die Redaktion des ,Spiegel' die Formulierung, die hessische Regierung sei in den Anklageschriften der Freien Demokratischen Partei und der Kasseler ... »Details
  38. 9. Dezember 1951: Wetzlar wird vermutlich Segelflug-Zentrale
    Aufgrund der günstigen klimatischen Bedingungen wird die Stadt Wetzlar höchstwahrscheinlich die neue Segelflug-Zentrale. Nicht nur regionale, sondern auch bundesdeutsche und ausländische Segelexperten favorisieren den Standort. Ein englischer Segelclub bekundet bereits starkes Interesse an Wetzlar; er will im Frühjahr 1952 ein Hochleistungsflugzeug stationieren. Es wird die Idee der ... »Details
  39. 10. Dezember 1951: Neuer Sparversicherungsplan der hessischen Spar- und Girokassen
    In Hessen gilt seit dem 10. Dezember ein neuer Sparversicherungsplan, der von den öffentlich-rechtlichen Sparkassen angewandt wird. Er sieht vor, dass ein Sparvertrag mit der Sparkasse als auch ein besonderer Versicherungsvertrag mit einer Versicherungsgesellschaft, der öffentlich-rechtlichen Hessisch-Nassauische Lebensversicherungsgesellschaft, abgeschlossen wird. Die Sparer müssen für ... »Details
  40. 10. Dezember 1951: Verleihung des Emil-von-Behring-Preises an den französischen Immunologen Gaston Ramon
    In der Universitätsstadt Marburg wird der Emil-von-Behring-Preis zum ersten Mal an einen ausländischen Gelehrten, den französischen Veterinärmediziner und Immunologen Gaston Ramon (1886–1963) verliehen. Ursprünglich war die Verleihung des Preises an den am Institut Pasteur in Paris tätigen Wissenschaftler bereits für das Jahr 1950 vorgesehen gewesen. Die Auszeichnung wird vom Rektor der ... »Details