Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 5. Januar 1831: Kurfürst Wilhelm II. unterzeichnet liberale Verfassung
    Nachdem der kurhessische Landtag seit Oktober 1830 in Kassel getagt und Ende Dezember einen Verfassungsentwurf vorgelegt hatte, unterzeichnet am 5. Januar 1831 Kurfürst Wilhelm II. (1777–1847) die von dem Marburger Staatsrechtler Sylvester Jordan (1792–1861) maßgeblich mitentworfene liberale Verfassung. Am 8. Januar wurde das Ereignis in Kassel mit ausgedehnten Feierlichkeiten begangen. ... »Details
  2. 5. Januar 1831: Schulpolitische Ziele in der Verfassung für das Kurfürstentum Hessen-Kassel
    Am 5. Januar 1831 genehmigt Kurfürst Wilhelm II. von Hessen die neue Verfassung für Kurhessen. In ihr wird in Abschnitt 10, § 137 und 138 eine Fürsorgepflicht des Staates gegenüber dem Bildungsbereich festgelegt; ein Unterrichtsgesetz wird in Aussicht gestellt, um die katastrophale Situation in den Schulen, besonders den Volksschulen, zu verbessern.(RKr) ... »Details
  3. 25. Januar 1831: Heinrich Wilhelm Pabst wird ständiger Sekretär in Darmstadt
    Im Großherzogtum Hessen bildet sich ein neuer Landwirtschaftsverein (die „Landwirtschaftliche Zentralstelle“) mit Heinrich Wilhelm Pabst (1798–1868) als ständigem Sekretär, der nicht nur ein landwirtschaftliches Institut auf dem Hofgut Kranichstein bei Darmstadt führt, sondern auch Herausgeber der „Landwirtschaftlichen Zeitschrift“ ist.(StH) ... »Details
  4. 11. Februar 1831: Einsturz der katholischen Bonifatiuskirche in Wiesbaden
    Am 11. Februar 1831 stürzt der fast vollendete Neubau der Bonifatiuskirche am neu angelegten Luisenplatz in Wiesbaden ein. Verantwortlich für den Bau war der herzoglich nassauische Hofbaurat Friedrich Ludwig Schrumpf (1765–1844), der den Bau im klassizistischen Stil entworfen hatte. Der Grundriss der Kirche hatte die Form eines Zentralbaues auf der Basis eines griechischen Kreuzes. Eine ... »Details
  5. 2. Mai 1831: Nassauischer Landtag wird auf unbestimmte Zeit verschoben
    Am 22. Februar 1831 findet sich der Nassauische Landtag in Wiesbaden zusammen, um über die Eigentumsrechte der nassauischen Domäne zu tagen, worunter auch die kurmainzischen Gebiete im Rheingau fallen. Durch einen Streit wird der Landtag jedoch auf unbestimmte Zeit verlegt. Schon beim ersten Treffen des Landtages im Jahr 1818 zählten die Deputierten die Domanialvermögen zum Staatseigentum ... »Details
  6. 19. Juni 1831: Genehmigung zur Errichtung einer „Cur-Anstalt“ in Kronthal
    1818 entdeckt der nassauische Amtsarzt und Medizinalrat Ferdinand Küster (1791–1854) bei Kronberg einen Sauerbrunnen. Er erkannte die Heilwirkung der Quelle und organisierte ab 1821 erste Formen eines Bade- und Kurbetriebs. Die Konzession für den Kurbetrieb erhielt er 1826. Im Jahr 1835 errichtete er ein Kurhaus, das ein älteres Gebäude ersetzte. ... »Details
  7. 12. Juli 1831: Vereinsgründung in Hanau zur Unterstützung von Polen
    Als Reaktion auf die ab dem November 1830 begonnenen Freiheitskämpfe in Polen bildet sich am 12. Juli 1831 in Hanau der „Hauptverein für Verwundete und Leidende im Königreich Polen“ mit wachsender Mitgliedszahl. In Polen löste sich die Bevölkerung von den Zaren und stand nun in Konfrontation mit der russischen Armee. Ähnliche Vereine aus Butzbach, Darmstadt und Gießen wandten sich mit ... »Details
  8. 25. August 1831: Kurhessen schließt sich dem hessisch-preußischen Zollverein an
    Der Darmstädter Gesandte August Hofmann (1776–1841) unterzeichnet am 12. Februar 1828 mit preußischem Finanzminister Friedrich von Motz (1775–1830) die Zollunion zwischen Preußen und dem Großherzogtum Hessen in Berlin. Nach den gescheiterten süddeutschen Zollplänen von Finanzminister Karl du Bos du Thil (1777–1859) entschied er sich – mit Blick auf die Getreide- und Weinexporte – ... »Details
  9. 29. September 1831: Hofgericht in Gießen urteilt über Hanauer Unruhestifter
    Der Darmstädter Gesandte August Hofmann (1776–1841)hatte am 12. Februar 1828 mit dem preußischen Finanzminister Friedrich von Motz (1775–1830) die Zollunion zwischen Preußen und dem Großherzogtum Hessen in Berlin unterzeichnet. Nach den gescheiterten süddeutschen Zollplänen von Finanzminister Karl du Bos du Thil (1777–1859) entschied er sich – mit Blick auf die Getreide- und ... »Details
  10. 30. September 1831: Kurprinz Friedrich Wilhelm übernimmt die Regentschaft
    Während der revolutionären Ereignisse in Kurhessen 1830/31 zielt der Unmut der Bevölkerung vor allem auch auf den Kurfürsten Wilhelm II. (1777–1847) und seine Mätresse, die von ihm zur Gräfin von Reichenbach-Lessonitz erhobene Emilie Ortlöpp (1791–1843).|Nachdem es nach der Unterzeichnung der neuen Verfassung im Januar 1831 in Kurhessen wegen der Rückkehr der unbeliebten Gräfin und ... »Details