Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 30. Juni 1833: Frankfurt richtet eine Bundeszentralbehörde für „politische Unruhen“ ein
    In Gießen werden am 28. Juni 1828 insgesamt 48 Verbindungsstudenten vom Universitätskanzler Franz Joseph von Arens (1779–1855) im Zuge der „Großen Relegation“ von der Universität verwiesen. Die radikale Burschenschaft der „Schwarzen“ unter Karl Follen (1795–1840), eine Teilgruppe der „Teutschen Lesegesellschaft“, die einen Einheitsstaat fordert, wird von den Verbindungen ... »Details
  2. 6. Juli 1833: Der Philosoph Arthur Schopenhauer lässt sich dauerhaft in Frankfurt nieder
    Am 6. Juli 1833 lässt sich der Philosoph Arthur Schopenhauer (1788–1860) dauerhaft in Frankfurt am Main nieder. Schon 1831 war er aus Angst vor einer Choleraepidemie in Berlin in die Stadt geflüchtet und dann vorläufig nach Mannheim gezogen. ... »Details
  3. September 1833: Gründung der Gießener Auswanderungsgesellschaft
    Angesichts der Restauration der alten Machtverhältnisse, die sich in den deutschen Kleinstaaten nach dem Wiener Kongress eingestellt hatte, und der daraus resultierenden politischen Unterdrückung der liberalen, freigeistigen Bevölkerung, die sich auch nach den Unruhen im Jahre 1830 nicht wesentlich gebessert hatte, erschien vielen von ihnen die Auswanderung nach Nordamerika als erstrebenswertes ... »Details
  4. 21. September 1833: Eröffnung der Großherzoglichen Nationalbühne Mainz
    Am 21. September 1833 wird die Großherzogliche Nationalbühne Mainz mit der Jubelouvertüre von Carl Maria von Weber (1786–1826) und einer Vorstellung von W. A. Mozarts Oper „Titus“ feierlich eröffnet.|Bereits während der französischen Besetzung von Mainz war ein Theaterbau als Ersatz für das im kurfürstlichen Marstall nur unzureichend untergebrachte Hoftheater geplant worden. Als ... »Details
  5. 1834: Päpstliche Anerkennung von katholischen Genossenschaften und Kongregationen
    Papst Gregor XVI. (1765–1846) erkennt die neu gegründeten religiösen Genossenschaften und Kongregationen als Orden an. Damit wird die kirchenrechtliche Grundlage für die vielen neuen Gemeinschaften, die in der Zeit von 1850 bis 1950 entstehen, gelegt. Die Gruppen sind in der Kranken- und Armenpflege, im Schulbereich und der Altersversorgung tätig. Die Kongregationen sind hierarchisch ... »Details
  6. 1834: Der Armenverein in Kassel
    Vor allem in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts übernahm privat organisierte Armenfürsorge neben der staatlichen und kirchlichen wichtige Funktionen. 1834 gründete der Armenverein in Kassel eine „Anstalt zur Erziehung armer verwahrloster Knaben“, die zunächst Platz für 27 Jungen bot. Diese wurden dort tagsüber betreut, verbrachten aber die Nächte bei den Eltern. ... »Details
  7. 14. Februar 1834: Antoine Chabert erhält die Konzession für die Spielbanken in nassauischen Badeorten
    Als 1830 in Frankreich Spielbanken verboten wurden, suchten deren Pächter in Deutschland neue Wirkungsstätten. Am 14. Februar 1834 erwarb Antoine Chabert (1774–1850), der bereits 1824 die Spielbanklizenz für Baden-Baden erhalten hatte, die Konzession für die Spielbanken in den vier nassauischen Kurorten Bad Ems, Langenschwalbach, Schlangenbad und Wiesbaden.|Das Glücksspiel spielte beim ... »Details
  8. Frühjahr 1834: In Kassel erscheint „Prinz Rosa Stramin“ von Ernst Koch
    Unter dem Pseudonym Eduard Helmer veröffentlicht der Jurist Ernst Koch (1808–1858) im Frühjahr 1834 in Kassel sein Buch „Prinz Rosa-Stramin“. Zu dem skurrilen Titel hatte ihn seine damalige Verlobte Henriette von Bosse (geb. 1813) angeregt, die ihm ein Notizbuch geschenkt hatte, das in rosa Stramin eingebunden war, bestickt mit der Darstellung eines persischen Prinzen. ... »Details
  9. 18. Juni 1834: Verurteilung von Wilhelm Schulz in Darmstadt
    In Darmstadt wird Wilhelm Schulz (1797–1860) am 18. Juni 1834 wegen seinen erneuten revolutionären Handlungen vom Kriegsgericht zu fünf Jahren Haft verurteilt. Der ehemalige Leutnant kämpfte in den Feldzügen von 1813/14, studierte Rechtswissenschaften und hatte um 1818 Kontakt zu den „Darmstädter Schwarzen“. Er schrieb den wirkungsvollen Text des „Frag- und Antwortbüchleins“, ... »Details
  10. 5. Juli 1834: Gründung des Mutterhauses der Vinzentinerinnen in Fulda
    1734 gründet Kardinal Armand Gaston de Rohan-Soubise (1674–1749), Bischof von Straßburg, die „Soeurs de la charité“, die Schwestern der Nächstenliebe, die sich auf den heiligen Vinzenz von Paul (1581–1660) berufen. Der 1729 heiliggesprochene Priester gilt als Begründer der neuzeitlichen Caritas, als Betreuer der Armen und Kranken. Durch die Französische Revolution kommen Schwestern ... »Details