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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 2000
- 24. März 1866: Tod des letzten Landgrafen von Hessen-Homburg
Am 24. März 1866 verstirbt der Landgraf Ferdinand von Hessen-Homburg (1783–1866) erbenlos. Gemäß des 1864 geschlossenen Hausvertrages zwischen Hessen-Homburg und Hessen-Darmstadt fällt das Landgraftum an die Darmstädter Hauptlinie unter Großherzog Ludwig III. (1806–1877) heim. Darmstadt erhält auch die Saline in Bad Nauheim. Am 12. August 1866 verhindert Zar Alexander II. von Russland ... »Details - Juni 1866: Die Annexion Kurhessens durch Preußen
Ursache des Preußisch-Österreichischen Krieges, der auch als zweiter Deutscher Einigungskrieg bezeichnet wird, war die Konkurrenz der beiden Mächte Österreich und Preußen innerhalb des Deutschen Bundes. Preußen strebte eine Neugestaltung des Bundes als Bundesstaat an, was von Österreich abgelehnt wurde. Die Verschärfung der Spannungen zwischen Österreich und Preußen hatten bereits im ... »Details - 19. Juni 1866: Preußische Soldaten rücken in Kassel ein
Am 16. Juni 1866 besetzen preußische Truppen unter Generalleutnant Gustav von Beyer (1812–1889) Kurhessen von Wetzlar aus, rücken am 19. Juni 1866 in das unverteidigte Kassel ein, internieren Kurfürst Wilhelm I. (1802–1875) im Schloss Wilhelmshöhe und bringen ihn als Kriegsgefangenen am 23 Juni 1866 nach Stettin. Am 14. Juni 1866 folgt eine Bundesmobilmachung, nach einem Antrag ... »Details - 23. Juni 1866: Kurfürst Friedrich Wilhelm wird als Kriegsgefangener abgeführt
Am 23. Juni 1866 wird der hessische Kurfürst Friedrich Wilhelm I. (1802–1875) nach Stettin abgeführt. Der Kasseler Kurfürst gilt dabei als Kriegsgefangener.(StH) ... »Details - Juli 1866: Besetzung und Annexion der Freien Stadt Frankfurt durch Preußen
Die Freie Stadt Frankfurt sprach sich am 14. Juni 1866 für den Bundesbeschluss zur Mobilmachung gegen Preußen aus, einen Eintritt in kriegerische Auseinandersetzungen lehnte die Stadt jedoch ab. Allerdings interpretierte Preußen die Haltung Frankfurts als feindlich und besetzte am 16. Juli 1866 mit seinen Truppen unter General Eduard Vogel von Falckenstein (1797–1885) die Stadt. Erste direkte ... »Details - 13. Juli 1866: Hessische und preußische Truppen kämpfen bei Frohnhofen
Am 16. Juni 1866 hatten preußische Truppen unter Generalleutnant Gustav von Beyer (1812–1889) von Wetzlar aus Kurhessen besetzt. Sie rückten am 19. Juni 1866 in das unverteidigte Kassel ein, internierten Kurfürst Wilhelm I. (1802–1875) im Schloss Wilhelmshöhe und brachten ihn als Kriegsgefangenen am 23. Juni 1866 nach Stettin (heute Szczecin/Polen). Am 14. Juni 1866 folgte eine ... »Details - 16. Juli 1866: Preußische Truppen besetzen Frankfurt
Am 16. Juli 1866 rücken preußische Truppen in Frankfurt am Main ein. ... »Details - 1. August 1866: Waffenstillstand zwischen dem Großherzogtum Hessen und Preußen
Der Waffenstillstand wurde zwischen dem Oberbefehlshaber der preußischen Main-Armee General Edwin von Manteuffel (1809–1885) und dem Bevollmächtigten des Großherzogtums Major von Lynker am 1. August 1866 in Eisingen bei Würzburg geschlossen und mündete in den Friedensvertrag vom 3. September 1866. Bekannt gegeben wurden die Bestimmungen der Öffentlichkeit fünf Tage später in der ... »Details - 12. August 1866: Russische Intervention verhindert die preußische Annektion nordmainischer Gebiete
Am 24. März 1866 verstirbt Landgraf Ferdinand von Hessen-Homburg (1783–1866), sodass das Gebiet an die Darmstädter Hauptlinie unter Großherzog Ludwig III. (1806–1877) fällt und Darmstadt die Saline in Bad Nauheim erhält. ... »Details - 3. September 1866: Hessisch-preußischer Friedensvertrag überträgt Gebiete an Preußen
Am 24. März 1866 verstirbt der Landgraf Ferdinand von Hessen-Homburg (1783–1866), sodass das Gebiet an die Darmstädter Hauptlinie unter Großherzog Ludwig III. (1806–1877) fällt und Darmstadt die Saline in Bad Nauheim erhält. Am 12. August 1866 verhindert Zar Alexander II. von Russland (1818–1881) die geplante preußische Annektion der nordmainischen Gebiete des Großherzogtums von Otto ... »Details - 3. September 1866: Friedensvertrag zwischen Preußen und dem Großherzogtum Hessen
Nachdem Preußen und Österreich mit dem Prager Frieden vom 23. August 1866 bereits einen Friedensvertrag geschlossen hatten, kam es am 3. September 1866 auch zur Unterzeichnung eines Friedensvertrages zwischen dem Großherzogtum Hessen und Preußen. Das Großherzogtum musste unter anderem das hessische Hinterland mit den Kreisen Biedenkopf und Vöhl sowie einige Gemeinden aus den Kreisen Gießen ... »Details - 5. September 1866: Anerkennung der preußischen Annexion von Kassel
In einem Schreiben an das Preußische Abgeordnetenhaus in Berlin bekunden am 5. September 1866 zwölf liberale Abgeordnete der kurhessischen Ständeversammlung in Kassel ihr Einverständnis mit der preußischen Annexion Kurhessens. Am 31. Juli 1866 hatten bereits vierzig liberale Abgeordnete der Opposition sowie Industrielle im Herzogtum Nassau in Form einer Bittschrift um „rückhalt- und ... »Details - 8. September 1866: Herzog Adolf von Nassau verabschiedet sich von den nassauischen Truppen
Herzog Adolf von Nassau (1817–1905), der sein Land bereits am 15. Juli 1866 verlassen hatte, verabschiedet sich am 8. September 1866 von den nassauischen Truppen, die bei Günzburg an der Donau (Schwaben) lagern.|Mit dem heutigen Tage verlaßt Ihr die hiesige Gegend, um den Rückmarsch in die Heimat anzutreten.|Infolge des unglücklichen Krieges, den wir geführt, hat Mir der Sieger Mein Land, ... »Details - 3. Oktober 1866: Eingliederung von Kurhessen, Nassau und Frankfurt in das Königreich Preußen
In einem Schreiben an das Preußische Abgeordnetenhaus in Berlin bekundeten bereits am 5. September 1866 zwölf liberale Abgeordnete der kurhessischen Ständeversammlung in Kassel ihr Einverständnis mit der preußischen Annexion Kurhessens. Am 31. Juli 1866 hatten vierzig liberale Abgeordnete der Opposition sowie Industrielle im Herzogtum Nassau in Form einer Bittschrift um „rückhalt- und ... »Details - 19. November 1866: Eduard von Möller initiiert die Denkmälerinventarisierung in Kurhessen
Mit einer Verordnung vom 19. November 1866 ergreift Eduard von Möller (1814–1880) kurz nach seiner Amtsübernahme als königlich-preußischer Administrator von Kurhessen die Initiative zur Erstellung eines „vollständigen Inventars der Baudenkmäler in Kurhessen“.|Bei der Inventarisierung wurde eine umfassender Denkmalbegriff zugrunde gelegt, der die in dem 1835 erlassenen ... »Details - 22. November 1866: In Kassel konstituiert sich der Verschönerungsverein
Am 22. November 1866 wird in Kassel in Anwesenheit zahlreicher Vertreter der bürgerlichen Stadtgesellschaft der Verschönerungsverein begründet, der sich zur Aufgabe setzt, das Stadtbild durch geeignete Maßnahmen, zum Beispiel die Anlage und Verschönerung von Wegen, Parks und Denkmälern für die Bürger, aber auch die zunehmende Anzahl auswärtiger Besucher attraktiver zu gestalten. ... »Details - 24. Dezember 1866: Bezirke Orb und Gersfeld gehören nun zum preußischen Regierungsbezirk Kassel
Die vom Königreich Bayern in der Folge des Deutschen Krieges abgetretenen Bezirke Orb und Gersfeld werden zum 24. Dezember 1866 dem Regierungsbezirk Kassel eingegliedert.(StH) ... »Details - 24. Januar 1867: Landtagsdebatte zum Friedensvertrag 1866
Am 3. September 1866 schlossen das Großherzogtum Hessen und Preußen einen Friedensvertrag mit weitreichenden Folgen. Der nördlich des Mains liegende Teil der wurde in den Norddeutschen Bund aufgenommen und der südliche Teil mit Darmstadt bleib selbstständig. ... »Details - 12. Februar 1867: Wahlen zum Reichstag des Norddeutschen Bundes
Bei der erstmaligen Wahl zum Reichstag des Norddeutschen Bundes finden am 12. Februar 1867 die Hauptwahlen statt.0=Zu den Regularien der Wahl zum Reichstag des Norddeutschen Bundes vgl. Haunfelder/Pollmann, Reichstag des Norddeutschen Bundes 1867–1870. Historische Photographien und biographisches Handbuch, Düsseldorf 1989, S. 15-20. Eventuell notwendige Stichwahlen werden in den darauffolgenden ... »Details - 22. Februar 1867: Eduard von Möller und Gustav von Dienst werden Regierungspräsidenten
Sowohl der kurhessische Zivilkommissar Eduard von Möller (1814–1880), als auch der nassauische Gustav von Diest (1826–1911) werden zu preußischen Regierungspräsidenten für die Regierungsbezirke Kassel und Wiesbaden ernannt.(StH) ... »Details
