Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
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  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 2. März 1848: Marburger Märzforderungen
    Die Nachrichten von der Revolution in Paris treffen in Marburg Ende Februar 1848 ein und führen zu kleineren Tumulten. Am 2. März treffen sich große Teile der Bürgerschaft, Studenten, aber auch der Stadtrat und der städtische Ausschuss auf dem Marktplatz, um eine Delegation zu berufen, die die Marburger Märzforderungen Kurfürst Friedrich Wilhelm I. von Hessen (1802–1875) in Kassel ... »Details
  2. 2. März 1848: Die Forderungen der Nassauer
    Am 2. März 1848 werden in Wiesbaden die am Tag zuvor verfassten „Forderungen der Nassauer“ öffentlich verkündet. In den wesentlichen Punkten stimmen sie mit den Forderungen überein, die schon in Alsfeld, Arolsen, Gießen, Hanau oder Offenbach am Main formuliert wurden. Wesentliche Punkte sind die Volksbewaffnung, Pressefreiheit, die Einberufung eines deutschen Parlaments und die ... »Details
  3. 3. März 1848: Forderungen der Alsfelder Bürger
    Am 3. März 1848 schicken Alsfelder Bürger einen Brief an ihren Landtagsabgeordneten und Bürgermeister Gerhard Ramspeck (1793–1880) und fordern die Unterstützung der Märzforderungen. Ähnliche Forderungen wurden auch in Arolsen, Gießen, Hanau, Offenbach am Main und Wiesbaden aufgestellt. Das Schreiben erscheint als Leserbrief im „Intelligenzblatt für den Kreis Alsfeld“ und wurde von ... »Details
  4. 3. März 1848: Volksversammlung bei der Adolfshütte
    Am 3. März 1848 findet eine Volksversammlung bei der Adolfshütte bei Dillenburg statt, die vor allem von Bürgern aus Dillenburg und Herborn besucht wird. Es wird eine Petition beschlossen, die der nassauischen Ständeversammlung, dem Landtag des Herzogtums Nassau, vorgelegt werden soll. Ähnliche Forderungen liegen auch aus anderen hessischen Orten vor, zum Beispiel aus Alsfeld, Arolsen, ... »Details
  5. 3. März 1848: Volksversammlung in Frankfurt und Forderungen an den Frankfurter Senat
    In Frankfurt am Main findet am 3. März 1848 eine Volksversammlung auf dem Gelände der städtischen Reitbahn statt, um eine bereits verfasste Petition an den Senat der Freien Stadt Frankfurt zu verlesen und darüber abzustimmen. Es war ein gut vorbereitetes und organisiertes Treffen, für das ein Präsident, Vizepräsidenten und Sekretäre gewählt wurden. Die Forderungen, unter anderem nach ... »Details
  6. 4. März 1848: Zusagen des Herzogs von Nassau
    Am 4. März 1848 findet in Wiesbaden eine große Volksversammlung statt, an der zwischen 30.000 und 40.000 Menschen aus dem gesamten Herzogtum Nassau teilnahmen. Als Herzog Adolf von Nassau (1817–1905), der sich auf der Rückreise aus Berlin befand, nicht eintrifft und die Menge unruhig wird, verkündet Minister Emil Freiherr von Dungern (1802–1862), dass er alle Forderungen gewähren würde. ... »Details
  7. 4. März 1848: Stürmung des Frankfurter Römers
    Die Revolutionsereignisse in Frankfurt am Main waren oftmals von größeren und kleineren Krawallen begleitet. Nach einer Volksversammlung am 3. März 1848 beschloss die Stadt am folgenden Tag die Aufhebung der Zensur. Dennoch versammelte sich am 4. März „ein Haufen Uebelgesinnter“ aus den „unteren Schichten des Volks“ zunächst auf dem Römerberg und drang schließlich in den Römer ein, ... »Details
  8. 4. März 1848: Zugeständnisse des Frankfurter Senats
    Nachdem in Frankfurt am Main unter anderem auf einer Volksversammlung eine Petition an den Frankfurter Senat verfasst wurde, fasst dieser bereits am 4. März 1848 die ersten entsprechenden Beschlüsse. Zuerst wurde die Abschaffung der Zensur bekannt gegeben, einen Tag später die Amnestie für politische Straftaten. Weitere Zusagen sollten bald folgen. Die Bevölkerung wurde über die Frankfurter ... »Details
  9. 5. März 1848: Ministerpräsident Bos du Thil wird durch Oppositionsführer von Gagern ersetzt
    Seit dem Sturz der Monarchie in Paris während der französischen Februarrevolution bildeten sich in Hessen ab dem 24. Februar 1848 Bürger- und Volksräte sowie Volksversammlungen. Zudem werden zahlreiche Petitionen verfasst. Das Zentrum der Aufstände war Ende Februar in Hanau. Schon am 2. März 1848 beantragte Theodor Reh (1801–1868) im Darmstädter Landtag einen Wechsel des ... »Details
  10. 6. März 1848: Zugeständnisse des Kurfürsten von Hessen
    Die treibenden Kräfte hinter der Revolution im Kurfürstentum Hessen wirkten nicht in der Residenzstadt Kassel, sondern hauptsächlich in Hanau. Nach dem Eintreffen der ersten Delegationen aus Hanau und Marburg in Kassel mit Forderungen an Kurfürst Friedrich Wilhelm I. von Hessen (1802–1875) reagierte dieser zunächst zurückhaltend. Am 6. März ließ der Kurfürst verlautbaren, dass er die ... »Details