Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
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  • 1930
  • 1940
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  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 17. Dezember 1843: Künstlerfest zu Ehren des Malers Anton Radl im Augsburger Hof
    Am 17. Dezember 1843 findet im Augsburger Hof in Frankfurt am Main ein Künstlerfest zu Ehren des seit 1794 in der Stadt ansässigen Malers und Kupferstechers Anton Radl (1774–1852) statt. Veranstaltet wird es von Frankfurter Bürgern und Kollegen – unter ihnen der Arzt Dr. Heinrich Hoffmann (1809–1894), der ein Jahr später den „Struwwelpeter“ dichtete, der Maler Moritz Daniel ... »Details
  2. 1844: Karikatur auf die Gegner des Eisenbahnbaus
    Die beiden Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlung Johann Wilhelm Bähr (1786-1854) und Carl von Ochs (1794-1846) standen dem Bau einer Eisenbahn im Kurfürstentum Hessen kritisch gegenüber. Während einer Debatte im Landtag äußerte Bähr die Besorgnis, dass die Eisenbahn „auf Kosten des Landes und armer Unterthanen“ erbaut würde. Es sei nicht leicht, ein solches Projekt zu ... »Details
  3. 1844: „Landgängerei“
    Die Armut vor allem in Mittelhessen, im Westerwald und Taunus zwang die Bevölkerung dazu, außerhalb ihrer Heimatdörfer Arbeit zu suchen. Diese sogenannten Landgänger betätigten sich oft als Musikanten, Besen- und Fliegenwedelhändler und reisten bis nach Russland, Skandinavien und Großbritannien, um dort Geld zu verdienen. Oftmals wurde der Handel mit Besen oder Fliegenwedeln nur ... »Details
  4. 31. Januar 1844: In Mainz konstitutiert sich der Altertumsverein
    Nachdem es bereits 1841 erste Initiativen gegeben hatte, konstituiert sich der „Verein zur Erforschung der rheinischen Geschichte und Alterthümer“ am 31. Januar 1844 in Mainz mit offizieller Genehmigung. ... »Details
  5. 27. Februar 1844: Gustav Kaupert erhält ein zweijähriges Reisestipendium für Italien
    Der an der Kasseler Akademie unter anderem bei Johann Christian Ruhl (1764–1842) und Johann Werner Henschel (1782–1850) ausgebildete Bildhauer Gustav Kaupert (1819–1897) erhält am 27. Februar 1844 die Zusage für ein zweijähriges Stipendium der Akademie für einen Studien-Aufenthalt in Italien. Nach einem kurzen Halt in München reist er entlang des Gardasees über Verona, Padua und ... »Details
  6. 26. März 1844: Herzogin Elisabeth zieht in Wiesbaden ein
    Am 31. Januar 1844 heiratete Elisabeth (1826–1845), die Tochter des Zarenbruders Michael Pawlowitsch Romanow (1798–1849), in St. Petersburg Herzog Adolph von Nassau (1817–1905), den sie 1840 bei einem Aufenthalt in dem beim russischen Adel sehr beliebten Kurort Bad Ems kenngelernt hatte. ... »Details
  7. 20. April 1844: Ernst Christian Schleiermacher verstirbt
    Am 20. April 1844 verstirbt der ehemalige Kabinettssekretär von Großherzog Ludewig (1753–1830) Ernst Christian Schleiermacher im Alter von 89 Jahren in Darmstadt. Schleiermacher war mehr als vier Jahrzehnte lang engster Mitarbeiter des Großherzogs, maßgeblicher Mitgestalter der Kunst- und Kulturpolitik des Großherzogtums und seit der Gründung des von ihm mit aufgebauten Darmstädter ... »Details
  8. 23. Juni 1844: Erstes Bergturnfest auf dem Feldberg im Taunus
    Ab Juli 1832 werden politische Vereine verboten. Schon ab 1833 entstanden daraufhin mehrere Turn- und Gesangsvereine, um verdeckt politische Kontakte zu pflegen, so auch die „Turngemeinde“ in Hanau im Jahr 1837. Ebenfalls ab 1833 gab es einen Turnverein in Frankfurt am Main. Ein Turnfest mit Vereinen aus Hanau und Mainz wurde im Herbst 1841 in Frankfurt veranstaltet. Schließlich kam 1843 der ... »Details
  9. 25. August 1844: Einweihung des Ludwigsmonuments in Darmstadt
    Im Mai 1837 konstituiert sich in Darmstadt ein „Verein zur Errichtung eines Monuments für Großherzog Ludewig I.“ (1753–1830), der in der Bevölkerung Spenden sammelt. Man dachte zunächst an ein Marmorstandbild nach dem Entwurf des Hofbildhauers Johann Baptist Scholl d. Ä. (1784–1854) auf dem Mathildenplatz. Finanziert werden sollte das Denkmal durch Spenden der Bürger in allen ... »Details
  10. 10. September 1844: Gründung der Friedrich-Wilhelms-Nordbahngesellschaft
    Am 10. September 1844 wird in Kassel die Gründung einer von Frankfurter Bank- und Handelshäusern geführten Aktiengesellschaft bekanntgegeben, die den Bau mehrerer Eisenbahnstrecken im Kurfürstentum Hessen finanzieren soll. Die kurhessische Ost-West-Verbindung soll als „Friedrich-Wilhelms-Nordbahn“ vom Anschluss der thüringischen Eisenbahn über Kassel bis zur preußischen Grenze führen. ... »Details