Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 3. Oktober 1901: August Bebel Zeuge vor dem Landgericht Frankfurt
    Der Wiesbadener Regierungspräsident Richard Wentzel (1850–1916) berichtet, gegen den Redakteur der sozialdemokratischen Zeitung „Volksstimme“ schwebe zur Zeit ein Verfahren wegen Beleidigung durch die Presse, begangen durch Veröffentlichung eines s.g. „Hunnenbriefes“. Die Strafkammer des Landgerichts in Frankfurt am Main habe am 29. August 1901 beschlossen, zunächst den ... »Details
  2. 21. Oktober 1901: Vorlesungsbeginn der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften in Frankfurt
    Die Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften in Frankfurt am Main wird feierlich eröffnet. Gründer der Akademie sind die Stadt Frankfurt am Main und das Institut für Gemeinwohl unter der Beteiligung der Handelskammer und der Polytechnischen Gesellschaft. ... »Details
  3. 6. November 1901: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Offenbach
    Bei den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung in Offenbach am Main erreicht die Liste der Vereinigten Bürgerparteien, die von dem Weißbindermeister Hermann Roosen angeführt wird, insgesamt 21 Sitze. Die Sozialdemokraten unter ihrem, Spitzenkandidaten, dem Sattlerei-Werkführer Philipp Weipert, erhält 14 Sitze. Außerdem wird ein fraktionsloses Mitglied in die Versammlung gewählt.(OV) ... »Details
  4. 7. November 1901: Proteste Marburger Kriegervereine gegen den englischen Minister Chamberlain
    Eine von den drei Kriegervereinen in Marburg einberufene und gut besuchte Veranstaltung weist in einer Erklärung die schamlosen Verdächtigungen des deutschen Heeres 1870/71 unter Führung unseres heldenmütigen Kaisers Wilhelm I. durch den englischen Minister Chamberlain in seiner Rede zu Edinburg mit Entrüstung und Verachtung zurück und ist sich dessen bewußt, daß der deutsche Soldat an ... »Details
  5. 11. November 1901: Proteste der Alldeutschen gegen Äußerungen des englischen Ministers Chamberlain
    Eine Protestversammlung des Alldeutschen Verbandes in Kassel, die von 1.900 Personen besucht ist, verabschiedet nach einem Vortrag von Dr. Alexander Tille über die Weltmachtstellung Deutschlands einstimmig „eine in den schärfsten Ausdrücken verfaßte Protesterklärung gegen die Aeußerungen Chamberlains unter wiederholten stürmischen Bravorufen“. Sie sendet diese Erklärung an die ... »Details
  6. 16. November 1901: Emil von Behring erhält Nachricht über die Zuerkennung des Nobelpreises für Medizin
    Der in der Universitätsstadt Marburg lebende und arbeitende deutsche Immunologe und Serologe Emil von Behring (1854–1917) erhält schriftliche Nachricht über die Zuerkennung des Nobelpreises für Medizin. Mit der Ankündigung der Verleihung des von dem schwedischen Chemiker und Erfinder Alfred Nobel (1833–1896) gestifteten Preises an Behring wird diese Auszeichnung zugleich erstmals ... »Details
  7. 20. November 1901: Debatte über die Anstellung jüdische Richter im Großherzogtum
    Die Zweite Kammer des Hessischen Landtags in Darmstadt debattiert kontrovers über die Anstellung jüdischer Richter im Großherzogtum. Die Kammer erwartet, daß bei der Anstellung von Beamten der prinzipielle Standpunkt der religiösen Gleichberechtigung gewahrt werde. An der Debatte beteiligen sich unter anderem die Abgeordneten Köhler (Langsdorf)0=Köhler, der die Deutsche Reformpartei ... »Details
  8. 25. November 1901: Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Hünfeld – Gersfeld
    Im Wahlkreis Kassel 11: Hünfeld – Gersfeld findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt. ... »Details
  9. 30. November 1901: Ersatzwahl zum Reichstag im Wahlkreis Eltville – Langenschwalbach – Rüdesheim – Wehen – Wiesbaden
    Im Reichstagswahlkreis Wiesbaden 2: Eltville – Langenschwalbach – Rüdesheim – Wehen – Wiesbaden findet eine Ersatzwahl statt. Dabei erhalten im ersten Wahlgang:|Max Quarck (1860–1930; SPD) 9.500 Stimmen (33,8 %)Dr. Hans Crüger (1859–1927; Freisinnige Volkspartei) 6.400 Stimmen (22,8 %)Eduard Fuchs (1844–1923; Zentrum) 5.826 Stimmen (20,7 %)Eduard Bartling (1845–1927; ... »Details
  10. 6. Dezember 1901: Unfall mit Oostende-Wien-Express im Frankfurter Hauptbahnhof
    Gegen 5 Uhr früh überfährt die Lokomotive des Oostende-Wien-Express bei ihrer Einfahrt in den Centralbahnhof in Frankfurt am Main den das Bahnhofsgleis 2 begrenzenden Prellbock. Dabei zerreißt die Kupplung zwischen Lok und Zug. Während die Waggons im Gleis stehen bleiben, schießt die Lokomotive samt Schlepptender über den Querbahnsteig hinaus und kommt im Wartesaal der ersten und zweiten ... »Details
  11. 10. Dezember 1901: Verleihung des ersten Medizin-Nobelpreises an Emil von Behring
    Dem Marburger Professor Emil von Behring (1854–1917) wird in Stockholm „für seine Arbeiten über Serumtherapie und besonders für deren Anwendung gegen Diphtherie, mit denen er der medizinischen Wissenschaft neue Wege erschloss und dem Arzt eine erfolgreiche Waffe im Kampf gegen Krankheit und Tod gegeben hat“0=Vgl. Nobelprize.org – The Official Web Site of the Nobel Prize: The Nobel Prize ... »Details
  12. 14. Dezember 1901: Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Wiesbaden-Stadt – Untertaunuskreis
    Im Wahlkreis Wiesbaden 9: Wiesbaden-Stadt – Untertaunuskreis findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt. ... »Details
  13. 18. Dezember 1901: Evangelische Gemeinschaftsbewegung bringt Unfrieden in Gemeinden
    Der Regierungspräsident in Kassel, August von Trott zu Solz (1855–1938), berichtet dem Kaiser, in einzelnen evangelischen Gemeinden mache sich die sogenannte Gemeinschaftsbewegung geltend, „die in dem Streben gewisser Kreise besteht, zwar nicht im Gegensatz zur Landeskirche, wohl aber zur Mehrheit der Glaubensgenossen in besonderem Maße und asketischem Sinne, die Lehren des Christentums im ... »Details
  14. 21. Dezember 1901: Scheidung des Großherzogspaares in Darmstadt
    Großherzog Ernst Ludwig (1868–1937) und seine Gemahlin Viktoria Melita (1876–1936) werden vor dem Senat des Oberlandesgerichts in Darmstadt geschieden. ... »Details
  15. 23. Dezember 1901: Vorlage eines Regentschaftsgesetzes im Hessischen Landtag
    Zwei Tage nach der Ehescheidung Großherzog Ernst Ludwigs (1868–1937) wird der Zweiten Kammer des Hessischen Landtags durch die Regierung ein Regentschaftsgesetz vorgelegt. Das Gesetz sieht vor, dass eine Regentschaft einzusetzen ist, wenn der Großherzog noch minderjährig ist. Außerdem wird eine Regentschaft erforderlich, wenn ein Großherzog dauerhaft verhindert ist, persönlich die ... »Details
  16. Anfang Mai 1902: Antrag der Landtagskommission in Hessen zur Wahlreform
    Die Kommission der Zweiten Kammer des Hessischen Landtags beantragt nach der Vorlage der Regierung, die Zahl der städtischen Abgeordneten zu vermehren und die Städte Mainz, Darmstadt und Gießen durch ihre Oberbürgermeister in der Ersten Kammer vertreten zu lassen. Die Kommission spricht sich außerdem für das direkte Wahlrecht aus. Ein Antrag der Nationalliberalen auf Einführung der ... »Details
  17. 7. Januar 1902: Lebhafte Diskussionen in der Bevölkerung und Frauenversammlung in Frankfurt zur Zolltariffrage
    Der Regierungspräsident in Wiesbaden Dr. Richard Wentzel (1850–1916) berichtet dem Kaiser, in der Öffentlichkeit sei im Berichtszeitraum (September bis November 1901) vor allem der Zolltarifentwurf diskutiert worden, insbesondere die Erhöhung der Getreide- und Lebensmittelzölle. In Frankfurt am Main habe zum Thema „Der Zolltarif und die Frauen“ eine Frauenversammlung stattgefunden. ... »Details
  18. 15. Januar 1902: Polizeieinsatz gegen Arbeitslose in Frankfurt
    In Frankfurt am Main wird die Polizei gegen demonstrierende Arbeitslose eingesetzt. ... »Details
  19. 16. Januar 1902: Vertrag über die Main-Neckarbahn
    Das Königreich Preußen und die Großherzogtümer Hessen und Baden veröffentlichen den am 14. Dezember 1901 geschlossenen Vertrag über eine vereinfachte Verwaltung der Main-Neckarbahn von Frankfurt am Main über Darmstadt, Bensheim und Weinheim nach Heidelberg. Die Bahn soll ab dem 1. Oktober 1902 durch die preußisch-hessische Eisenbahndirektion in Mainz mitverwaltet werden, die unter der ... »Details
  20. 30. Januar 1902: Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Frankfurt-Stadt
    Im Wahlkreis Wiesbaden 11: Frankfurt/Main-Stadt findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt. ... »Details
  21. 17. Februar 1902: Eröffnung des 27. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
    Im Kasseler Ständehaus wird um 17 Uhr der 27. Kommunallandtag des preußischen Regierungsbezirkes Kassel durch die Ansprache des Königlichen Landtagskommissars, des Oberpräsidenten Robert Graf von Zedlitz und Trützschler (1837–1914), eröffnet. Dieser führt in seiner Ansprache unter anderem aus: ... »Details
  22. 18. Februar 1902: Ausdehnung der hessischen Landeslotterie auf Oldenburg
    Die Zweite Kammer des Landtags des Großherzogtums Hessen stimmt dem Staatsvertrag zu, mit dem die hessische Landeslotterie auf das Gebiet des Großherzogtums Oldenburg ausgedehnt wird.(OV) ... »Details
  23. 20. Februar 1902: Eröffnung der Kleinbahnstrecke Höchst-Königstein
    Die neu erbaute Kleinbahn zwischen Königstein und Höchst wird feierlich eröffnet. Bauherr und Betreiber der Lokalbahn ist die Kleinbahn Aktiengesellschaft Höchst-Königsteiner Eisenbahn. Die ersten Planungen zur Errichtung einer Bahnverbindung, die zwischen Höchst und Königstein verkehren sollte, und zum damaligen Zeitpunkt noch als Schmalspurbahn projektiert wurde, entstanden 1885. Das ... »Details
  24. 20. Februar 1902: Hessischer Landtag erfragt Gründe für die Ehescheidung des Großherzogs
    Die Büro- und Fraktionsvorstände der Zweiten Kammer des Hessischen Landtags in Darmstadt beschließen ein Gesuch an Großherzog Ernst Ludwig von Hessen (1868–1937), die Gründe für seine Ehescheidung mitzuteilen.(OV) ... »Details
  25. 26. Februar 1902: Erste Reifeprüfungen an der Oberrealschule Offenbach
    An der Oberrealschule in Offenbach am Main finden die ersten Reifeprüfungen (Abiturprüfungen) statt. Damit reiht sich die Oberrealschule der Stadt in eine Reihe anderer Bildungseinrichtungen im Großherzogtum Hessen ein, die als Real-Lehranstalten den Schritt zur Gleichberechtigung der Realschulbildung mit dem klassisch-humanistischen Gymnasialabschluss vollzogen haben. In der Landeshauptstadt ... »Details
  26. 6. März 1902: Großherzog Ernst Ludwig bei 2. Parlamentarischem Abend in Darmstadt
    Wiederum kommt Großherzog Ernst Ludwig zu einem „Parlamentarischen Abend“ im Darmstädter Ständehaus, an dem auch die sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten teilnehmen. Das macht ihn aus Sicht der konservativen Kreise am Berliner Hof zum „Roten Großherzog“. ... »Details
  27. 8. März 1902: Technische Hochschule Darmstadt verleiht erstmalig den Titel Doktor-Ingenieur
    Ernst Friedrich Vetterlein (1873–1950) („Das Auftreten der Gotik am Dom zu Mainz“) aus Leipzig und Julius Adolf Möllinger (1865–1951) aus Nürnberg (mit einer Schrift „Über Drehstrom-Zähler“) werden als erste Diplom-Ingenieure an der Technischen Hochschule (TH) in Darmstadt nach dem ordentlichen Verfahren der am 18. Juni 1901 bestätigten Promotionsordnung promoviert. Damit dürfen ... »Details
  28. 14. März 1902: Debatte im Hessischen Landtag über Steuer- und Finanzfragen
    Nach vierwöchiger Beratung genehmigt die Zweite Kammer des Hessischen Landtags den Haushalt für 1902. Um den im Haushalt bleibenden Fehlbetrag zu decken, hatte die großherzogliche Regierung vorgeschlagen, die Vermögenssteuer zu erhöhen. Die Zentrumsfraktion beantragt, die Vermögen von 3.000 bis 15.000 Mark von der Erhöhung auszunehmen. Die Nationalliberalen und die Antisemiten stellen ... »Details
  29. Frühjahr 1902: Berichte der Wiesbadener Tagespresse über den Besuch Kaiser Wilhelms II.
    Die Wiesbadener Tagespresse schreibt über den alljährlichen Aufenthalt Kaiser Wilhelms II. in Wiesbaden: ... »Details
  30. 25. März 1902: Erklärung der großherzoglichen Regierung zur Zollfrage
    Staatsminister Karl Rothe (1840–1906) erklärt in der Zweiten Kammer des Hessischen Landtags auf die Anfrage des Abgeordneten Graf Oriola (1854–1910), die großherzogliche Regierung stehe auf dem Boden den Zollvorlage und halte im Interesse der Handelsverträge eine Tarifänderung für gefährlich.(OV) ... »Details
  31. 31. März 1902: Tod des Zentrumsführers Ernst Lieber in Camberg
    Im nassauischen Camberg stirbt der Reichstagsabgeordnete und Parteivorsitzende der Zentrumspartei Dr. Philipp Ernst Maria Lieber (1838–1902) im Alter von 63 Jahren. Lieber, Sohn des Politikers, Juristen, Publizisten, und Autors Moritz Joseph Josias Lieber (1790–1860) studierte ab 1858 Jura in Würzburg, München und Bonn. Er promovierte in Heidelberg. Die Arbeit an seiner Habilitation ... »Details
  32. 4. April 1902: Bericht des Kasseler Regierungspräsidenten über Arbeitskräftemangel auf dem Land
    Der Kasseler Regierungspräsident August von Trott zu Solz (1855–1938) berichtet dem Kaiser in seinem vierteljährlichen „Zeitungsbericht“, die Beschaffung der erforderlichen Arbeitskräfte bereite der Landwirtschaft in seinem Bezirk noch immer große Schwierigkeiten. Obwohl der Rückgang der Beschäftigung in den Industriebetrieben Arbeitssuchende auf das platte Land zurückkehren lasse, ... »Details
  33. 8. April 1902: Eröffnung des 36. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden
    In Wiesbaden wird um 12 Uhr der 36. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden durch eine Ansprache des stellvertretenden Königlichen Landtagskommissars, dem Regierungspräsidenten Dr. Richard Wentzel (1850–1916) eröffnet: ... »Details
  34. 11. Mai 1902: Neugestaltung des Prunkfoyers im Wiesbadener Hoftheater
    Als Auftakt zur diesjährigen Vorstellungsreihe der seit 1896 jährlich stattfindenden Internationalen Wiesbadener Maifestspiele im „Neuen königlichen Hoftheater“ wird das auf Wunsch Kaiser Wilhelms II. (1859–1941) an der Ostseite des Theaters eingefügte Prunkfoyer vorgestellt. Das prachtvoll ausgestaltete Foyer (veranschlagte Baukosten: 600.000 Mark), eine Halle auf elliptischem Grundriss ... »Details
  35. 11. Mai 1902: Kaiser Wilhelm II. richtet von Wiesbaden aus ein Telegramm an den französischen Präsidenten
    Kaiser Wilhelm II. (1859–1941) richtet während seines Aufenthalts in Wiesbaden ein Telegramm an den französischen Präsidenten Émile Loubet (1838–1929) und spricht ihm die Anteilnahme wegen der Katastrophe auf der französischen Antillen-Insel Martinique aus. Auf der Insel war am 8. Mai 1902 der Vulkan des Mont Pelé mit einer gewaltigen Explosion ausgebrochen, die etwa 30.000 Menschen das ... »Details
  36. 24. Mai 1902: Baden genehmigt den Vertrag über die Main-Neckar-Bahn
    Die Erste Kammer des Badischen Landtags genehmigt mit einer Gegenstimme den Vertrag über die Verwaltung der Main-Neckar-Bahn (Frankfurt-Heidelberg) zwischen Baden, Preußen und dem Großherzogtum Hessen. ... »Details
  37. Juni - August 1902: Gewerkschaft Wintershall schlägt großes Steinsalzlager an
    Die Gewerkschaft Wintershall schlägt nach dem Bericht des Regierungspräsidenten in Kassel, August von Trott zu Solz (1855–1938), an den Kaiser im Sommer (in Heringen) in einer Tiefe von 318 Metern ihr Hauptsteinsalzlager an. Dadurch wird die Neueinstellung von 300 Arbeitern erforderlich.(OV) ... »Details
  38. 4.-10. Juni 1902: Landtagsverhandlungen über die Main-Neckar-Bahn
    Die zweite Kammer des Hessischen Landtags diskutiert über den angestrebten Staatsvertrag mit Preußen und Baden über die Vereinfachung der Vertretung der Main-Neckar-Bahn. Die Gegner der seit 1896 bestehenden Eisenbahngemeinschaft mit Preußen wenden sich gegen den Staatsvertrag. Am 10. Juni stimmt die zweite Kammer des Hessischen Landtags dem Vertrag über die Verwaltung der Main-Neckar-Bahn ... »Details
  39. 6. Juni 1902: Start des Staatlichen Seminars für Volksschullehrerinnen in Darmstadt
    Im Darmstädter Stadtteil Bessungen (Hermannstraße 47) wird das „Großherzogliche Seminar für Volksschullehrerinnen“ feierlich eröffnet. Zugleich nimmt das Seminar am selben Tag mit zunächst drei Klassen seine Arbeit auf. Zur offiziellen Eröffnung um 11:30 Uhr finden sich neben Lehrerinnen, Lehrern und Schülerinnen des Seminars sowie Vertretern anderer Schuleinrichtungen unter anderem ... »Details
  40. 7. Juni 1902: Beratungen der Landstände des Großherzogtums Hessen in Darmstadt über die Wahlrechtsreform
    Die Zweite Kammer des Hessischen Landtags (Landstände des Großherzogtums Hessen) in Darmstadt berät über eine Wahlrechtsreform, wozu ein von der Regierung am 5. März 1901 verabschiedeter Entwurf vorliegt. Danach soll im Großherzogtum Hessen das direkte Wahlrecht eingeführt werden. Demgegenüber entfällt die Bestimmung, dass ein Wähler in keinem fremden Untertanenverband stehen darf. Er ... »Details