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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 25. Februar 1803: Die Landgrafschaft Hessen-Kassel wird Kurfürstentum
Durch den Reichsdeputationshauptschlusses wird Hessen-Kassel zum Kurfürstentum erhoben und akzeptiert zugleich die Gebietsveränderungen als Entschädigung, welche linksrheinische Territorien an der Bergstraße umfassen, die am 10. September 1802 durch hessisch-darmstädtische Truppen besetzt worden waren. Ihm werden die vier Ämter, zusammengefasst im Fürstentum Fritzlar, endgültig ... »Details - 1. April 1803: Benediktinerabtei Seligenstadt geht an Hessen-Darmstadt über
Im Rahmen der Säkularisierung wurde mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 die Benediktinerabtei Seligenstadt mit dem Oberamt Steinheim, beides ehemalige kurmainzische Besitzungen, Landgraf Ludwig X. von Hessen-Darmstadt (1753–1830) zugesprochen. Nachdem der hessische Regierungsrat Friedrich Justinian von Günderrode (1765–1845) im Dezember 1802 die zivile Inbesitznahme vorgenommen hatte, ... »Details - 18. April 1803: Eröffnung der „Neuen Bürgerschule“ (Musterschule) in Frankfurt
Am 18. April 1803 wird die von dem Präsidenten des lutherischen Konsistoriums Friedrich Maximilian von Günderrode (1753–1824) und dem Senior des lutherischen Predigerseminars Wilhelm Friedrich Hufnagel (1754–1830) gegründete „Neue Bürgerschule“ in Frankfurt am Main eröffnet. Die nach den Lehrmethoden des Pädagogen Friedrich Heinrich Pestalozzi (1746–1827) aufgebaute Realschule, die ... »Details - 27. April 1803: Helfrich Bernhard Wenck verstirbt
Der Historiker und Pädagoge Professor Helfrich Bernhard Wenck (1739–1803) verstirbt in Darmstadt. Wenck war Erzieher des Erbprinzen Ludwig X. (1753–1830) und seit 1769 Rektor des Pädagogs, der ältesten höheren Schule Darmstadts. Nachdem er 1778 dort Direktor geworden war, reformierte er den Lehrplan des traditionsreichen Gymnasiums, sodass nun „reelle Kenntnisse“ von klassischen ... »Details - 15. Mai 1803: Proklamation von Kurfürst Wilhelm I.
Aufgrund des am 25. Februar 1803 vollzogenen Reichsdeputationshauptschlusses erhält Landgraf Wilhelm IX. (1743–1821) die Kurfürstenwürde für das Gebiet der vormaligen Landgrafschaft Hessen-Kassel zugesprochen, die er am 15. Mai 1803 in einer feierlichen Proklamation in Kassel annimmt.|Die territorialen Gewinne waren trotz eifriger Bemühungen bei den Verhandlungen nur gering geblieben. Dazu ... »Details - 28. Juni 1803: Ernennung von Wilhelm von Humboldt zum Residenten
Der preußische Gesandte Wilhelm von Humboldt (1767–1835) dient seit Ende 1802 dem römischen Vatikan und wird dort am 28. Juni von der päpstlichen Kurie zum hessen-darmstädtischen Residenten erhoben. Ab dem 12. Juli 1803 vertritt er auch das Fürstentum Oranien-Fulda.(StH) ... »Details - 28. August 1803: Zusammenschluss kleiner Gruppen der „Frankfurter Union“
Als Zeichen der Verteidigung ihrer Souveränität eint sich eine Gruppe aus kleineren Reichsständen zur „Frankfurter Union“. Unter diesen zählen nicht nur der als Sprecher ernannte Fürst Karl von Isenburg-Birstein (1766–1820), sondern auch Fürsten und Grafen von Erbach und Solms.(StH) ... »Details - 31. August 1803: Erteilung der religiösen Gleichberechtigung
Den neuen katholischen Untertanen des Fürstentums von Fürst Friedrich August von Nassau-Usingen (1738–1816) wird die religiöse Gleichberechtigung gestattet. Der Fürst hatte im Alter von 65 Jahren das Amt seines Bruders übernommen und formulierte in einem Edikt die volle Gleichberechtigung für nur rein kirchliche Fragen. Er verfügte, dass die Besetzung der Festtage, geistlichen ... »Details - 18. September 1803: Das Zisterzienserkloster Eberbach wird aufgehoben
Am 18. September 1803 wird mit einem Dekret des Fürsten Friedrich August von Nassau-Usingen (1738–1816) das ehemals kurmainzische Zisterzienserkloster Eberbach 667 Jahre nach seiner Gründung aufgelöst. Die verbliebenen 22 Klosterangehörigen müssen das Kloster bis zum 27. November 1803 räumen. Gemäß dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 war das Kloster Teil der Entschädigung des ... »Details - 12. Oktober 1803: Verwaltungsreform in der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt
Die umfangreichen, am 12. Oktober 1803 erlassenen Organisationsedikte führen eine einheitliche Verwaltung auf oberster und mittlerer Ebene für die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt ein. Das durch den Reichsdeputationshauptschluss neu zugeschnittene Territorium der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wird in drei Provinzen unterteilt. Oberhessen erhält seinen Regierungssitz in Gießen, das durch ... »Details - 29. November 1803: Vermählung von Clemens Brentano
Der romantische Dichter Wenzel Maria Clemens Brentano (1778–1842) wird in der Marburger Pfarrkirche von Leonhard Creuzer mit Sophie Mereau (1770–1806), geb. Schubert [Schaubart], vermählt.(StH) ... »Details - 1804: Für die Stadterweiterung Darmstadts wird das Bessunger Tor abgerissen
Im Zuge der Planungen für die Stadterweiterung von Darmstadt wird 1804 das Bessunger Tor abgerissen. Landgraf Ludwig X. (1753–1830) hatte bereits 1791 durch seinen Baumeister Johann Helfrich von Müller (1746–1830) erste Pläne für eine Erweiterung der Stadt erarbeiten lassen, die aber aufgrund der militärischen Auseinandersetzungen mit Frankreich nicht umgesetzt werden konnten. 1809 wurden ... »Details - Januar 1804: Gründung des „Philanthropin“ in Frankfurt
Auf Anregung des Bankiers Mayer Amschel Rothschild (1743–1812) gründet dessen Prokurist Siegmund Geisenheimer (1775–1828) im Januar 1804 mit gleichgesinnten Freunden einen Verein zur Errichtung einer Freischule „Jüdisches Philanthropin“ in der Freien Reichsstadt Frankfurt am Main, die bereits im Herbst desselben Jahres den Betrieb aufnehmen konnte. Die erste öffentliche Prüfung von ... »Details - 27. März 1804: Solms-Laubach erhält das säkularisierte Kloster Arnsburg
Im Zuge der Säkularisierung wurde mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 das Zisterzienserkloster Arnsburg aufgehoben und dem Solmser Fürstenhaus als Entschädigung für verlorene linksrheinische Besitzungen zugesprochen. Im Teilungsvertrag vom 27. März 1804 des Hauses Solms gingen Hof und Kloster an Friedrich Ludwig Christian v. Solms-Laubach (1769–1822), der 1806 seine Souveränität an ... »Details - 7. Juli 1804: Friedrich Hölderlin wird Hofbibliothekar in Homburg
Auf Veranlassung seines Freundes Isaak von Sinclair (1775–1815), den er beim Studium in Jena kennengelernt hatte, wird der Dichter Friedrich Hölderlin (1770–1843) als landgräflicher Bibliothekar in Homburg vor der Höhe angestellt. Sinclair, der in Homburg als Regierungsrat für Landgraf Friedrich V. von Hessen-Homburg (1748–1820) tätig ist, bezahlt das Honorar für seine Tätigkeit aus ... »Details - 10. Juli 1804: Errichtung einer Schule in Bensheim
Die hessen-darmstädtische Provinz Starkenburg erhält eine vom Kirchen- und Schulrat verfügte „Normalschule“ in Bensheim, um katholische Volksschullehrer auszubilden.(StH) ... »Details - 29. Juli 1804: Bildhauer Christian Daniel Rauch aus Arolsen erhält Stipendium für Studienaufenthalt in Rom
Am 29. Juli 1804 genehmigt König Friedrich Wilhelm III. von Preußen dem jungen, aus Arolsen stammenden Bildhauer Christian Daniel Rauch (1777–1857) ein sechsjähriges Stipendium für einen Studienaufenthalt in Italien. In Begleitung des Grafen Karl von Sandreczky reist er im August desselben Jahres von Dresden nach Rom. Die Eindrücke dieser Reise hielt er in einem Tagebuch fest 0=Bad Arolsen, ... »Details - 22. September 1804: Gründung eines „Akademischen Lyceums mit Gymnasium“ in Fulda
Im Jahr 748 hatte Sturmius, der erste Abt des Benediktinerklosters Fulda, eine Klosterschule gegründet, eine der wichtigsten Bildungseinrichtungen in Hessen. Ab 1572 wurde diese Schule von den Jesuiten als Gymnasium weitergeführt.|Fürstabt Adolf von Dalberg (1678–1737) gründete 1734 die aus vier Fakultäten bestehende Universität Fulda („Adolphiana“). Nach den Plänen des Hofarchitekten ... »Details - 13. November 1804: Kloster Marienschloss wird zum „Zucht- und Besserungshaus“
Mit Erlass vom 13. November 1804 bestimmt Landgraf Ludwig X. von Hessen-Darmstadt (1753–1830), das von ihm bereits 1802 in Besitz genommene Zisterzienserinnenkloster Marienschloss zum „Zucht- und Besserungshaus“. ... »Details - 1. Juni 1805: Baubeginn für die künstliche Ruine Mosburg im Biebricher Schlosspark
Im Schlosspark Biebrich erbaut Baudirektor Florian Goetz (1763–1829) ab 1805 auf den Ruinen einer nassauischen Wasserburg eine mittelalterlich anmutende künstliche Burgruine. Der Auftraggeber, Herzog Friedrich August von Nassau-Usingen(1738–1816), ließ sie – ähnlich wie die 1801 fertiggestellte Löwenburg in Kassel-Wilhelmshöhe von Landgraf Wilhelm IX. (1743–1821) – als privaten ... »Details
