Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 8. August 1952: Hessischer Haushalt im Juli 1952
    Im Juli 1952 beträgt das Defizit im hessischen Haushalt 4,3 Millionen DM. Die Einnahmen belaufen sich auf von 96,9 Millionen DM und die Ausgaben auf 101,2 Millionen DM. Rund 59,9 Millionen DM flossen aus der Besitz- und Verkehrssteuer, von denen 30,1 Millionen DM an Lohnsteuer, 14,6 Millionen DM an Einkommensteuer und 7,1 Millionen DM an Körperschaftsteuer anfielen, in die Landeskasse. 28,2 ... »Details
  2. 12. August 1952: Fast 200 Lehrerstellen in Hessen nur kommissarisch besetzt
    Das hessische Kultusministerium nimmt Stellung zur Angabe der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, dass in Hessen zur Zeit fast 200 Direktoren- und Hauptlehrerstellen nur kommissarisch besetzt seien. Das Ministerium bejaht diese Angaben und verweist auf die Gesetzesbestimmungen zu Artikel 131 des Grundgesetzes, wonach Stellen im öffentlichen Dienst mit 20 Prozent der unter dieses Gesetz ... »Details
  3. 13. August 1952: Kabinett berät über deutsch-amerikanischen Beratungsausschusses
    Aufgrund des Vorschlags von General Thomas T. Handy (1892–1982) berät das hessische Kabinett über die Einrichtung eines deutsch-amerikanischen Beratungsausschusses. Seine Aufgabe soll die Erleichterung und Verbesserung der Beziehungen der amerikanischen Armee und der deutschen Bevölkerung sein. Hierfür sind, nach der Idee Handys, gemischte Bundes-, Landes- und Ortsausschüsse vorgesehen. Als ... »Details
  4. 14. August 1952: Hessen beantragt Finanzhilfen für „Zonenflüchtlinge“ und Zonenrandgebiet
    Beim Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen beantragt die hessische Landesregierung finanzielle Hilfen für die Versorgung von „Zonenflüchtlingen“. Rund 10,9 Millionen DM sind an Mitteln für Soforthilfsmaßnahmen notwendig. 4,3 Millionen DM sind für die Verbesserung der Infrastruktur in fünf Grenzkreisen angesetzt. Der Neubau von Wohnungen für die 1.925 Flüchtlinge soll über 3 ... »Details
  5. 14. August 1952: Kabinett beschließt in Streitfrage Hoher Meißer Kompromiss
    In der Frage der Nutzung des Hohen Meißners beschließt das hessische Kabinett. Die Frielendorf-Bergbau-A.G hatte beantragt, dass gesamte Areal des Meißners als Braunkohleabbaugebiet zu nutzen, das heißt das gesamt Braunkohlevorkommen dort abzubauen. Gegen diese Pläne protestierten allerdings Naturfreunde sowie in- und ausländische Jugendorganisationen, da der Meißner das Symbol der ... »Details
  6. 17. August 1952: Konferenz über Situation von „Mischlingskindern“ in Wiesbaden
    In Wiesbaden findet eine Konferenz über die Situation „farbiger Mischlingskinder“ statt. Von den 94.000 unehelichen Besatzungskindern sind über 3.000 „Mischlinge“. 300 leben in Hessen. In Frankfurt am Main kommen monatlich drei „Mischlingskinder“ hinzu. Erst später können deutsche Mütter die Vaterschaft gerichtlich feststellen lassen.(OV) ... »Details
  7. 23. - 24. August 1952: Traditionelles Segelfliegertreffen in der Rhön
    In der Rhön findet unter dem Motto Auf der Wasserkuppe wird wieder geflogen das traditionelle Treffen der Segelflieger statt. Damit wird die endgültige Aufhebung des Flugverbots in der Rhön zelebriert. Neben der Einweihung der neuen Flugzeughalle Landrat-Stieler-Halle, stand die Präsentation neuer Flugmodelle im Fokus.(MB) ... »Details
  8. 28. August 1952: Marburger Arbeitsgericht erklärt Zeitungsstreik für ungesetzlich
    Das Arbeitsgericht Marburg erklärt den Zeitungsstreik vom 28. auf den 29. Mai diesen Jahres für ungesetzlich und sittenwidrig. Geklagt hatte die Vereinigung der hessischen Arbeitgeberverbände gegen den Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes und den Vorstand der Industriegewerkschaft Druck und Papier und Schadenersatzforderungen gestellt. Die Vereinigung führte eine ... »Details
  9. September 1952: Untersuchung des Deutschen Industrieinstituts erklärt Sozialisierung für ungültig
    Das Deutsche Industrieinstitut kommt in seiner Untersuchung der hessischen Sozialisierung zu dem Schluss, dass diese ungültig sei. Die Kernaussage des Gutachtens besagt, dass Artikel 41 der Hessischen Verfassung entscheidend von einem Ministerialbeamten in seiner Formulierung geändert worden sei, nachdem der Artikel in der Verfassunggebenden Landesversammlung beraten und formuliert worden war. ... »Details
  10. 1. September 1952: Generalstaatsanwalt beklagt Überlastung der hessischen Staatsanwälte
    Der Generalstaatsanwalt von Hessen, Erich Rosenthal-Pelldram (1905–1989) erklärt bei der Einführung des neuen Leiters der Darmstädter Oberstaatsanwaltschaft, Dr. Erich Hofmann (geb. 1907), dass viele Staatsanwaltschaften die Arbeitsbelastung nicht mehr bewältigen können und demzufolge überlastet sind.(MB) ... »Details
  11. 1. September 1952: Darmstädter Oberstaatsanwalt spricht sich für die Wiedereinführung der Todesstrafe aus
    Der neue Darmstädter Oberstaatsanwalt, Dr. Erich Hofmann (geb. 1907), plädiert für die Wiedereinführung der Todesstrafe bei Gewaltverbrechen. Zwar sieht er in der Todesstrafe keine abschreckende Wirkung, aber er vertritt bei der Einführung in sein neues Amt die Position, dass Menschen, die anderes Leben nicht achten, auch ihr eigenes Leben verwirkt hätten. (MB) ... »Details
  12. 10. September 1952: Neues Sonn- und Feiertagsgesetz vom Landtag verabschiedet
    Nach heftiger Debatte verabschiedet der Hessische Landtag in Wiesbaden in dritter Lesung mit den Stimmen der SPD ein neues Sonn- und Feiertagsgesetz. Die Forderung der CDU nach einem Verbot aller Veranstaltungen an Sonntagvormittagen findet keine Mehrheit.(MB) ... »Details
  13. 10. September 1952: Gründung der „Gemeinschaft für die nordhessischen Lebensrechte“ in Kassel
    In Kassel gründet sich die „Gemeinschaft für die nordhessischen Lebensrechte“. Als primäre Aufgabe hat es sich die Gemeinschaft zum Ziel gesetzt „für die nordhessischen Lebensrechte ein[zu]treten, vor allem soweit sie durch die Änderung des Verwaltungsaufbaus bedroht werden“. Vertreter der kurhessischen Landeskommunalverwaltung, der Hessischen Brandversicherung und der ... »Details
  14. 10. September 1952: Hessen will für Senkung des Butterzolls im Bundesrat stimmen
    Das Land Hessen will sich dem Antrag des Landes Bremen im Bundesrat anschließen und für die Senkung des Butterzolls von 25 auf 15 % stimmen. Die Senkung soll per Verordnung durchgesetzt werden und damit den Import von Butter erleichtern und zur Senkung des Butterpreises beitragen.(MB) ... »Details
  15. 11. September 1952: Innenminister Zinnkann warnt vor dem Genuss von Bino-Produkten
    Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) warnt die Bevölkerung Hessens vor dem Verzehr von Bino-Produkten. Diese, in der DDR hergestellten Produkte, können zu Gesundheitsschäden führen. Besonders warnt er vor den Bino-Brühwürfeln und der der Bino-Suppenwürze, die synthetisch erzeugt werden. Auch in Nordrhein-Westfalen wurden Gesundheitsschäden bei Personen nach dem Verzehr der ... »Details
  16. 16. September 1952: Gutachten über die Verfassungsmäßigkeit der Verwaltungsreform in Hessen
    Der Kölner Staatsrechtler Prof. Hans Peters (1896–1966), der von Landeshauptmann Otto Witte (1884–1963) beauftragt worden war, kommt in seinem Gutachten zu dem Schluss, dass die für Hessen geplante Verwaltungsreform nur durch ein verfassungsänderndes Gesetz möglich ist. Dieses Gesetz müsse Artikel 123 der hessischen Verfassung entsprechen. Seit 1945 garantiere das positive Recht das ... »Details
  17. 20. -21. September 1952: Hessenmeisterschaft im Zweier-Mannschaftsfahren in Darmstadt
    In Darmstadt findet am Wochenende die Hessenmeisterschaft im Zweier-Mannschaftsfahren statt. Die Meisterschaft wird auf der Radrennbahn an der Heidelberger Straße ausgetragen.(MB) ... »Details
  18. 26. September 1952: Die amerikanische 4. Infanterie-Division feiert gemeinsam mit Bevölkerung
    Die amerikanische 4. Infanterie-Division kündigt an, vom 9. bis 12. Oktober den 35. Jahrestag ihrer Gründung gemeinsam mit der hessischen Bevölkerung zu feiern. Die Angehörigen der Division sind in Frankfurt am Main, Butzbach, Friedberg, Gelnhausen, Gießen und Hanau stationiert.(MB) ... »Details
  19. 2. Oktober 1952: Rund 1.400 falsche Wiedergutmachungsanträge sind in Hessen gestellt worden
    Das Sonderdezernat des hessischen Kriminalpolizeiamtes stellt in seinem Abschlussbericht an das hessische Innenministerium über die Frage der in Hessen gestellten Wiedergutmachungsanträge von Zwangsverschleppten (Displaced Person) fest, dass rund 1.400 der 11.454 gestellten Anträge gefälscht worden sind. Des Weiteren wertet das Dezernat 5.800 Anträge als „zweifelhaft“ bzw. wird das Land ... »Details
  20. 8. Oktober 1952: Erklärung des Bundes deutscher Jugend zu Aussagen Zinns
    Die Bundesführung des Bundes deutscher Jugend erklärt, dass es in ihrer Organisation keinen Technischen Dienst gebe, wie dies von Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) geäußert worden ist. Dieser hatte von einem „Partisanenverband“ gesprochen. Zudem sei Erhart Peters, der als Angehöriger des Dienstes genannt wurde, bereits im Juni 1951 aus dem Vorsitz des Bundes ... »Details
  21. 9. Oktober 1952: CDU-Landtagsfraktion bereitet Klage gegen Sonn- und Feiertagsgesetz vor
    Die Landtagsfraktion der CDU bereitet eine Klage beim Hessischen Staatsgerichtshof gegen das hessische Sonn- und Feiertagsgesetz vor.(MB) ... »Details
  22. 9. Oktober 1952: Deutsch-amerikanische Verhandlungen über Bund deutscher Jugend
    Deutsche und amerikanische Stellen beraten über die von Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) zur Sprache gebrachten Anklagen gegen den „Bund deutscher Jugend“. Ebenso werden die Antworten des Vorsitzenden des Bundes, Paul Lüth (1921–1986), beraten. Die Staatskanzlei verweist darauf, dass sich nicht vom Bund per se, sondern von führenden Mitgliedern gesprochen habe. Des ... »Details
  23. 9.-10. Oktober 1952: Aussagen Zinns über den Bund deutscher Jugend schlagen hohe Wellen in der Bundespolitik
    Die Aussagen des hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn (1901–1976; SPD), dass der Bund deutscher Jugend eine Partisanenabteilung unterhalte, die sich auf den Partisanenkampf im Fall eines Einmarsches sowjetischer Truppen vorbereite. Zinn hatte dies im Hessischen Landtag geäußert und zuvor auch Bundeskanzler Konrad Adenauer (1876–1967; CDU) darüber in Kenntnis gesetzt. Der ... »Details
  24. 10. Oktober 1952: Keine Bierpreisbindung in Hessen mehr
    Der Hessische Wirtschaftsminister Heinrich Fischer (1895–1973; SPD) gibt bekannt, dass im Land Hessen bald keine Preisbindung mehr für Fass- und Flaschenbier gelten werde. Bislang galt dies nur für die Brauerei-Abgabepreise. Auf Grundlage des § 19 des Wirtschaftsstrafgesetzes können künftig die Bierpreise vom Anbieter eigenverantwortlich kalkuliert werden.(MB) ... »Details
  25. 10. Oktober 1952: Bundesinnenminister Lehr nimmt im Kabinett Stellung zur Unterstützung des BDJ durch den Bund
    Auf der 252. Kabinettssitzung der deutschen Bundesregierung nimmt Bundesinnenminister Robert Lehr (1883–1956; CDU) Stellung zu den Mitteilungen des hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn (1901–1976; SPD), der am 8. Oktober im Hessischen Landtag über die Aufdeckung der dem „Bund deutscher Jugend“ (BDJ) zugehörigen Geheimorganisation „Technischer Dienst“ im Odenwald ... »Details
  26. 13. Oktober 1952: Keine Verleihung des Georg-Büchner-Preises
    Das Darmstädter Magistrat teilt mit, dass die Verleihung des Georg-Büchner-Preis durch die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in diesem Jahr nicht stattfindet. Die Akademie verschiebt die Auszeichnung bis auf weiteres.(NT) ... »Details
  27. 20. Oktober 1952: Kultusminister Metzger fordert Amerikaner zu Distanz zum Technischen Dienst auf
    Der hessische Kultusminister Ludwig Metzger (1902–1993; SPD) fordert die Amerikaner auf, zum „Technischen Dienst“ des „Bundes deutscher Jugend“ eine Distanz zu wahren. Nur damit könne auch die politisch interessierte deutsche Öffentlichkeit beruhigt werden. Metzger spricht davon, dass sicherlich nur kleine Teile der amerikanischen Stellen überhaupt den Dienst unterstützt haben. Zudem ... »Details
  28. 20. Oktober 1952: Ministerpräsident Zinn kritisiert Bundesinnenminister Lehr
    Der hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) zeigt sich überrascht über die Aussage von Bundesinnenminister Robert Lehr (1883–1956; CDU), dass dieser bereits seit einem Jahr Kenntnis über die Partisanenorganisation „Technischer Dienst“ habe. Das Land Hessen wie auch das Bundesamt für Verfassungsschutz, der Bundeskanzler und der Bundesjustizminister haben ... »Details
  29. 22. Oktober 1952: Gesetzvorlage zur Neuordnung des öffentlichen Bank- und Sparkassensektors in Hessen
    Der Hessische Landtag wird nach der ersten Lesung das Gesetz zur Neuordnung des Banken- und Sparkassensektors in Hessen beschließen. Das Gesetz sieht vor, dass an der Spitze dieses Sektors nur noch eine Girozentrale steht. Daher soll die Landeskreditkasse mit Girozentrale in Kassel aufgelöst werden und an die Spitze die einzig verbleibende Landesbankgirozentrale in Frankfurt am Main rücken. Die ... »Details
  30. 22. Oktober 1952: Hessischer Landtag gedenkt der deutschen Kriegsgefangenen und fordert deren Freilassung
    In seiner Sitzung gedenkt der Hessische Landtag aller deutschen Soldaten sowie der Frauen und Männer, die noch immer als vermisst gelten und fordert ihre sofortige Freilassung. Der Vizepräsident des Landtages, der Fuldaer Oberbürgermeister Cuno Raabe (1888–1971; CDU), erklärt, dass „die Gedenkwoche für die deutschen Kriegsgefangenen eine Anklage gegen alle bedeute, die das menschliche ... »Details
  31. 22. Oktober 1952: Hessischer Landtag berät über die geplante Verwaltungsreform
    In der Landtagsdebatte über die geplante Verwaltungsreform hebt Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) die Notwendigkeit dieser hervor. Ein Land wie Hessen könne nicht mehr, wie noch in preußischen Zeiten, dezentral verwaltet werden. Auch aus finanziellen Erwägungen sei diese Form der Verwaltung nicht mehr aktuell. Zinnkann verneint, dass die geplante Verwaltungsreform gegen die ... »Details
  32. 23. Oktober 1952: Ministerpräsident Zinn spicht im Bundestag über Partisanenorganisation
    Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) spricht im Deutschen Bundestag über die Partisanenorganisation. Die Debatte ist aufgrund der Großen Anfrage der Bundes-SPD über die Geheimorganisation in Hessen notwendig geworden. Im Fokus steht die bei der Organisation gefundene Namensliste. Zinn betont in seiner Rede, dass diese Listen einen Minister nennen, der über kommunistische ... »Details
  33. 26. Oktober 1952: „Tag des Pferdes“ in Wiesbaden
    In Wiesbaden findet der „Tag des Pferdes“ statt. Der Veranstaltung wohnen Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) sowie von dem Freiherrn Roeder von Diersburg bei. Auch in anderen größeren hessischen Städten finden Veranstaltung zum Thema Pferd und Reiter statt.(MB) ... »Details
  34. 27. Oktober 1952: Pläne zur Änderung der Verwaltungsstruktur der US-Army im Besatzungsgebiet
    Erste Pläne der US-Army zur Änderung ihrer Verwaltungsstruktur im Besatzungsgebiet werden bekannt. In Kraft treten sollen sie am 1. Dezember 1952. Ziel der Reform ist, durch Verkleinerung der Verwaltungsstäbe die Personal- und Nachschubkosten zu senken. Drei Befehlsbereiche sollen geschaffen werden, von denen der nördliche mit Hauptquartier in Frankfurt am Main die Garnisonen Frankfurt am ... »Details
  35. 27. Oktober 1952: Jungsozialisten wollen Hessenbanner gründen
    In Wolfhagen verkünden die hessischen Jungsozialisten, dass sie ein „Hessenbanner“ zur Bekämpfung links- und rechtsradikaler Bestrebungen gründen wollen, sofern die Landesregierung dies für erforderlich halte.(MB) ... »Details
  36. 28. Oktober 1952: Europäische Jugend erklärt Bereitschaft zur Mitarbeit im Hessenbanner
    Die Europäische Jugend in Hessen erklärt in einem Schreiben ihres Landesvorstandes an Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) ihre Bereitschaft im „Hessenbanner“ mitzuarbeiten. Zuvor hatte der sozialdemokratische Bezirkssekretär Hessen-Nord auf einer Kreiskonferenz der hessischen Jungsozialisten (Jusos) bei einer Versammlung in Wolfhagen angekündigt, dass 4.000 Genossen ... »Details
  37. 10. November 1952: Gründung des Gemeinschaftsausschuss der gewerblichen Wirtschaft
    In Hessen gründet sich der Gemeinschaftsausschuss der gewerblichen Wirtschaft. Folgende Mitglieder sind in dem Ausschuss organisiert: die Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern Hessen, die Vereinigung der hessischen Arbeitgeberverbände e. V., die Landesvertretung Hessen im Bundesverband der deutschen Industrie, der Hessische Handwerkstag, der Landesverband des Groß- und ... »Details
  38. 12. November 1952: Landtag debattiert über Ausbau der nordhessischen Infrastruktur
    Im Hessischen Landtag wird über die Verbesserung der Infrastruktur Nordhessens beraten. Der FDP-Abgeordnete Heinrich Kohl (1912–1984) fordert, dass die vorgesehenen Mittel in Höhe von 1,5 Millionen DM für die Erneuerung der Dorfgemeinschaftshäuser, besser für den Straßenbau in Nordhessen verwandt werden sollen. Dieser Vorschlag stößt auf harsche Kritik seitens der SPD. Verkehrsminister ... »Details
  39. 12. November 1952: Landtag debattiert über Kulturpolitik
    Im Hessischen Landtag wird der Bericht des Kulturpolitischen Ausschusses vorgestellt. So sind rund 400 der neuen 800 Planstellen bereits besetzt worden. Die restlichen 400 Stellen können dann besetzt werden, wenn Hessen die Quote von 20 Prozent bei den wieder einzugliedernden Personen nach Artikel 131 Grundgesetz0=„Die Rechtsverhältnisse von Personen einschließlich der Flüchtlinge und ... »Details
  40. 12. November 1952: Erste Fragestunde im Hessischen Landtag
    Der Hessische Landtag hält seine erste Fragestunde ab. Diese soll künftig vierteljährlich abgehalten werden. Die Fragestunde war Anfang September 1952 als Bestandteil der neuen parlamentarischen Geschäftsordnung des Landtags angenommen worden. 1=Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4.9.1952, S. 3. Sie bildet einen regelmäßig wiederholten Tagesordnungspunkt der Parlamentssitzungen, um den ... »Details