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Hesse in the 19th and 20th Centuries
- 1900
- 1910
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- 1990
- 2000
- 21. Mai 1984: Streik der hessischen Metallarbeiter für die 35-Stunden-Woche
Die hessischen Beschäftigten in der Metallindustrie treten ab 6 Uhr morgens in einen unbefristeten Streik zur Durchsetzung der 35-Stunden-Woche. Zugleich endet ein auf 48 Stunden befristeter Warnstreik der Beschäftigten in der hessischen Druckindustrie. In Hessen sind rund 33.000 Gewerkschaftsmitglieder aufgerufen, sich an dem ersten Flächenstreik seit 33 Jahren zu beteiligen. Es wird der bis ... »Details - 7. Juni 1984: Holger Börner wieder zum hessischen Ministerpräsidenten gewählt
Der Hessische Landtag in Wiesbaden wählt den seit September 1982 an der Spitze einer geschäftsführend amtierenden sozialdemokratischen Minderheitsregierung stehenden Holger Börner (1931–2006) mit den Stimmen von SPD und Grünen zum Ministerpräsidenten und beendet damit das 18-monatige Interim. Börner, der bereits seit 1976 das Amt des hessischen Ministerpräsidenten bekleidet, erhält 57 ... »Details - 7. Juni 1984: Eröffnung des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt
Das Deutsche Filmmuseum am Schaumainkai in Frankfurt am Main öffnet seine Pforten. Untergebracht in einer unter Denkmalschutz stehenden historischen Villa am Mainufer, die nach Plänen des Architekten Helge Bofinger (1940–2018) umgebaut wurde, beherbergt es das seit 1971 bestehende Kommunale Kino, eines der ersten in Deutschland gegründeten Lichtspielhäuser in kommunaler Trägerschaft. ... »Details - 17. Juni 1984: Zweite Wahlen zum Europäischen Parlament
An der Wahl beteiligen sich in Hessen 58,9 % der Wahlberechtigten (gegenüber 1979: -7,6 Prozentpunkte). Von den gültigen Stimmen entfallen auf die SPD 41,8 % (- 3,6 Prozentpunkte), auf die CDU 41,4 % (-3,4 Prozentpunkte), auf die Grünen 7,8 % (+ 5,0 Prozentpunkte) und auf die FDP 5,0 % (-1,2 Prozentpunkte). Vier Prozent der Stimmen werden für sonstige Bewerber abgegeben. ... »Details - 27. Juni 1984: Projekt „Hanauer Hilfe“ für Opfer von Gewalttaten
Justizminister Herbert Günther (1929–2013; SPD) präsentiert das Projekt „Hanauer Hilfe“ für Opfer von Gewalttaten. Träger der Beratungsstelle ist der am 14. Mai 1984 im Rahmen eines Modellversuches auf Initiative des Hessischen Ministeriums der Justiz gegründete gemeinnützige Verein Hanauer Hilfe e. V. Um dem Anspruch gerecht zu werden, den vielfach komplexen Problemlagen von Zeugen ... »Details - 27. Juni 1984: Durchbruch zur 38,5-Stunden-Woche in der Metallindustrie
Im Kampf der Metallindustrie um die Durchsetzung der 35-Stunden-Woche akzeptieren die Tarifparteien einen Vorschlag des Schlichters Georg Leber (1920–2012; SPD; ehemaliger Bundesminister für Verkehr, für das Post- und Fernmeldewesen und für Verteidigung), der den Durchbruch zur 38,5-Stunden-Woche bringt, nachdem die tarifvertraglich festgelegte Wochenarbeitszeit 16 Jahre lang 40 Stunden ... »Details - 2. Juli 1984: Festnahme von sechs RAF-Mitgliedern in Frankfurt
In einer Wohnung in Frankfurt am Main werden sechs mutmaßliche Mitglieder der Rote Armee Fraktion (RAF) festgenommen, unter ihnen Helmut Pohl (1943–2014), der von den Sicherheitsbehörden zu den führenden Köpfen der Terroristenvereinigung gezählt wird. ... »Details - 4. Juli 1984: Ernennung der Minister des dritten Kabinetts Börner
Die ausschließlich der SPD angehörenden Ministerinnen und Minister des Kabinetts von Ministerpräsident Holger Börner (1931–2006) werden im Hessischen Landtag vereidigt und ernannt. Die damit gebildete Landesregierung von Hessen wird bis zum 24. April 1987 amtieren. ... »Details - 12. Juli 1984: Arbeitskampf in der Druckindustrie beendet
Mit einem Kompromiss endet der bislang längste und härteste Arbeitskampf in der deutschen Nachkriegsgeschichte, der am 12. April von der IG Druck und Papier in der Druckindustrie bzw. am 14. Mai von der IG Metall in der Elektro- und Metallindustrie begonnen wurde. Der Doppelstreik mit dem Ziel der Einführung der 35-Stunden-Woche endet zunächst am 6. Juli mit einer Einigung der Parteien auf die ... »Details - 19. Juli 1984: „Testschießen“ der US-Armee zur Lärmmessung auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken
Die US-Armee führt auf der Schießbahn 9 des Truppenübungsplatzes Wildflecken nahe Gersfeld ein „offizielles Testschießen“ mit Schützenpanzern durch, um die durch das Schießen verursachten Lärmemissionen zu messen. Anlass ist die seit Wochen eskalierende Empörung von Bürgern aus Gersfeld und den umliegenden Gemeindeteilen über die nach Inbetriebnahme der Schießbahn 9 (31. Mai 1984) ... »Details
