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Hesse in the 19th and 20th Centuries
- 1900
- 1910
- 1920
- 1930
- 1940
- 1950
- 1960
- 1970
- 1980
- 1990
- 2000
- 1853: Vollendung der Kaisergalerie im Kaisersaal des Frankfurter Römers
Im Jahr 1838 regte Philipp Veit (1793–1877), der damalige Direktor des Städelschen Kunstinstituts in Frankfurt am Main an, den historischen Kaisersaal im Römer, in dem das traditionelle Krönungsmahl nach den Kaiserkrönungen in der Freien Reichsstadt stattgefunden hatte, mit neuen Bildnissen der deutschen Kaiser und Könige repräsentativ auszustatten. Dem Antrag vom 10. September 1838 ... »Details - 1853: Auswanderungsagenten
Um einen Platz auf einem Auswanderungsschiff zu buchen, wandten sich die Auswandernden in der Regel schon zu Hause an Agenten, die oftmals ein komplettes Angebot für die Überfahrt mit Verpflegung anboten. Wurde die Fahrt erst direkt im Hafen bei den Reedern gebucht, bestand die Gefahr, länger auf einen freien Platz warten zu müssen. ... »Details - 1853-1861: Nassauischer Kirchenstreit
Das Herzogtum Nassau setzt sich über die kirchliche Eigenverwaltung im Bistum Limburg hinweg. Der Staat versucht Pfarrer einzusetzen, das Kirchenvermögen zu kontrollieren und zu verwalten und die Konfessionsschulen zu beeinflussen.(RKr) ... »Details - 11. Januar 1853: Schulordnung für Nieder- und Oberhessen, Fulda und Hanau
Die Schulordnungen sind ein Instrument der reaktionären Politik im Kurfürstentum Hessen, die der konservative Innenminister Ludwig Hassenpflug (1794–1862) betreibt. In der Revolution von 1848 organisieren sich über 80 Prozent der Elementarschullehrer in Lehrervereinen und setzen eine Reihe an liberalen Veränderungen im Elementarschulwesen durch (unter anderem die Trennung von Kirche und ... »Details - 2. April 1853: Gründung der Bank für Handel und Industrie in Darmstadt
Am 2. April 1853 genehmigt Großherzog Ludwig II. (1777–1848) die Gründung der Bank für Handel und Industrie in Darmstadt . Sie wird als Aktiengesellschaft von Gustav von Mevissen (1815–1899) und Abraham Oppenheim (1804–1878) nach dem Vorbild der französischen „Société Générale du Crédit Mobilier“ mit einem Aktienkapital von 15 Millionen Talern eingerichtet. Erster Direktor wird ... »Details - 26. Mai 1853: Konstantin Reitz verstirbt während einer Forschungsreise in Khartum
Am 26. Mai 1853 verstirbt Konstantin Reitz (1817–1853) während einer Forschungsreise in Doka des Kaiserreichs Abessinien. Er wurde in Bobenhausen bei Schotten geboren und fungierte als österreichischer Generalkonsul in Khartum.(StH) ... »Details - 23. Juni 1853: Die Wiesbadener Eisenbahngesellschaft erhält die Konzession zum Bau der nassauischen Rheintalbahn
Noch während des Baues der Taunus-Eisenbahn von Frankfurt am Main nach Wiesbaden entsteht 1838 die Idee einer rechtsrheinischen Eisenbahn zwischen Wiesbaden und Lahnstein. Nach längeren Diskussionen konstituiert sich aber erst 1852 die private Wiesbadener Eisenbahngesellschaft, die die Bahnstrecke entlang des Rheins fortsetzen wollte. Am 23. Juni 1853 erhielt sie die Konzession zum Bau der ... »Details - 5. Juli 1853: Der Maler Adolf Hoeffler kehrt von seiner Amerikareise zurück
Am 5. Juli 1853 kehrt der Frankfurter Maler und Zeichner Adolf Hoeffler (1825–1898) von seiner fünfjährigen Amerikareise zurück. Ab 1848 war er durch Nordamerika und Kuba gereist. Dort hatte er sich seinen Lebensunterhalt vor allem durch Porträtmalen verdient und zahlreiche Landschaftszeichnungen geschaffen. In Philadelphia traf er den Darmstädter Maler Paul Weber (1823–1916), der sich ... »Details - 6. September 1853: Schenkung der Gemäldesammlung von Johann Georg Christian Daems zur Gründung einer städtischen Galerie in Frankfurt
Der Frankfurter Kaufmann Johann Georg Christian Daems (1774–1856) vermachte der Stadt Frankfurt am Main 1845 in seinem Testament seine Sammlung von über 300 Gemälden. Nachdem er die Bilder der Stadt noch einmal zur Bildung einer städtischen Gemäldegalerie angeboten hatte, nahm diese nach einer Begutachtung durch Inspektoren der Stadtbibliothek 1853 die Schenkung an.|Erste Hinweise auf die ... »Details - 1. Januar 1854: Berufung Wilhelm Heinrich Riehls nach München
Der bayerische König Maximilian II. (1811–1864) beruft am 1. Januar 1854 den nassauischen Publizisten und konservativen Volkskundler Wilhelm Heinrich Riehl (1823–1897), der in Biebrich am Rhein geboren wurde, an die Universität München, um Staats- und Gesellschaftswissenschaften zu lehren. Bereits dem 1851 veröffentlichten Werk „Die bürgerliche Gesellschaft“, folgte der zweite ... »Details
