Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 15. November 1918: Erlass einer Amnestie im ehemaligen Großherzogtum Hessen
    Die Regierung im ehemaligen Großherzogtum Hessen verkündet eine allgemeine Amnestie. Danach wird allen bereits verurteilten oder mit einem Strafbefehl versehenen Personen die Strafe erlassen, wenn sie noch nicht vollstreckt ist und höchstens drei Monate Gefängnis, drei Monate Festungshaft, Haft oder eine Geldstrafe von höchstens 1.000 Mark umfasst oder aus einem Verweis besteht. Bei noch ... »Details
  2. 15. November 1918: Oberste Heeresleitung unter Feldmarschall von Hindenburg von Spa nach Kassel-Wilhelmshöhe verlegt
    Die Oberste Heeresleitung des kaiserlichen Heeres wird von Spa (Belgien) nach Kassel-Wilhelmshöhe verlegt. Hauptmann Adalbert von Wallenberg, der (vermutlich) zum Stab des Feldmarschalls von Hindenburg gehörte, beschreibt die Fahrt nach Kassel und Zeit in Wilhelmshöhe aus eigener Erinnerung: ... »Details
  3. 15. November 1918: Bildung einer Arbeitsgemeinschaft anstelle eines Arbeiterrates in Wetzlar
    Anstelle von Arbeiter- und / oder Soldatenräten, die während der Novemberrevolution in vielen hessischen Städten gebildet werden, entsteht in Wetzlar eine sogenannte Arbeitsgemeinschaft für Übergangswirtschaft. Der „Gießener Anzeiger“ berichtet von einer Sitzung der „Arbeitsgemeinschaft“ am 14. November im Saal des Rathauses, die aus acht Arbeitgebern, 15 Arbeitnehmern und fünf ... »Details
  4. 15. November 1918-31. Dezember 1918: Rückführung der Truppen von der Westfront von Kassel-Wilhelmshöhe aus organisiert
    Nachdem die Oberste Heeresleitung unter Feldmarschall Paul von Hindenburg (1847–1934) und dem Ersten Generalquartiermeister Wilhelm Groener (1867–1939) ihr Quartier am 15. November von Spa nach Kassel-Wilhelmshöhe verlegt hat, wird die Rückführung der deutschen Truppen von der Westfront von Kassel-Wilhelmshöhe aus organisiert. Nach den Bestimmungen des am 11. November in Compiègne ... »Details
  5. 16. November 1918: Auflösung des alten Hessischen Landtags (von 1911)
    Die neu gebildete Staatsregierung der Republik Hessen löst im Einvernehmen mit dem Arbeiter- und Soldatenrat den am 17. November 1911 gewählten und wegen des Weltkriegs mehrfach um ein Jahr verlängerten Hessischen Landtag auf, der am 8. November 1918 zum letzten Mal getagt hat.(OV) ... »Details
  6. 16. November 1918: Das preußische Kultusministerium erlässt Maßnahmen gegen Kriegsverherrlichung im Schulunterricht
    Wie am 16. November 1918 im „Gießener Anzeiger“ abgedruckt, erlässt das preußische Kultusministerium, unter Kontrolle des Arbeiter- und Soldatenrates, Maßnahmen gegen Volksverhetzung und Kriegsverherrlichungen im Schulunterricht. Es erfolgt ein Verbot von tendenziösem und kriegsverherrlichendem Unterricht und der dazugehörigen Literatur sowie ein Verbot für Lehrpersonal, sich negativ ... »Details
  7. 18. November 1918: Aufruf zur Bildung einer Bürgerwehr in Offenbach
    Der Arbeiter- und Soldatenrat in Offenbach am Main ruft dazu auf, in der Stadt eine Bürgerwehr zu bilden. In dem Aufruf heißt es:  ... »Details
  8. 21. November 1918: Offenbacher Oberbürgermeister unterstellt Stadtverwaltung der provisorischen Regierung
    Der Offenbacher Oberbürgermeister Dr. Andreas Dullo (1862–1945) erklärt vor den Stadtverordneten, dass er die Stadtverwaltung der am 14. November unter Leitung von Carl Ulrich (1853–1933) gebildeten provisorischen Regierung (der Republik Hessen) in Darmstadt unterstellt hat. ... »Details
  9. 21. November 1918: Demokratisierung in der Kirche im Volksstaat Hessen
    Das Darmstädter Oberkonsistorium beschließt, dass die neue, „volkstümlichere Entwicklung des kirchlichen Lebens“ zugleich eine „Steigerung der Beteiligung der Gemeindemitglieder“ bringen müsse.(LV) ... »Details
  10. 23. November 1918: Arbeiter- und Soldatenräte lehnen Diktatur ab
    Der am 9. November 1918 in Darmstadt konstituierte Darmstädter bzw. Hessische Arbeiter-, Bauern- und Soldatenrat, der Großherzog Ernst Ludwig (1868–1937) für abgesetzt erklärte und den Vorsitzenden der SPD-Fraktion Carl Ulrich (1853–1933) mit der Bildung einer Regierung beauftragte, verlangt im Einvernehmen mit der hessischen Regierung von der Reichsregierung die umgehende Einberufung der ... »Details
  11. 23. November 1918: Bau einer Pontonbrücke über den Rhein zur Rückführung der deutschen Truppen
    Die Oppenheimer Zeitung „Landskron“ veröffentlicht einen Aufruf des Kreisamts Oppenheim vom Vortag, wonach alle im Kreis wohnenden Schiffer aufgefordert werden, den Bau einer Pontonbrücke über den Rhein zwischen dem linksrheinischen Oppenheim-Nierstein und dem rechtsrheinischen Kornsand mit allen Mitteln zu unterstützen. Die Brücke ist notwendig geworden, um den aus Frankreich ... »Details
  12. 28. November 1918: Ausgabe des „endgültigen Notgelds“ in Offenbach
    In Offenbach am Main wird das in den Wochen vor und während des Umbruchs gedruckte und kursierende „provisorische Notgeld“, das aus einseitig bedruckten Scheinen bestand, durch ein „endgültiges Notgeld“ aus zweiseitigen Geldscheinen zu ersetzen. Die Scheine zeigen auf der Vorderseite das Offenbacher Stadtwappen, auf der Rückseite das Isenburger Schloss von der Mainseite.(OV) ... »Details
  13. Dezember 1918: Heimkehr der Truppen in das Großherzogtum Hessen
    Die Rückkehr der hessischen Truppen in das Großherzogtum Hessen wird weitgehend von der Heeresleitung ohne Mitwirkung der hessischen Regierung organisiert. Ein großer Teil der Truppen muss im Odenwald oder im nordöstlichen Teil von Oberhessen in Unterkunft gelegt werden, weil die Kasernen entweder im von den Alliierten besetzen Gebiet liegen oder bereits mit Ersatztruppen belegt sind.|Im ... »Details
  14. Dezember 1918 - Januar 1919: Wahlpropaganda für Frauen
    Nachdem es auch in Hessen wiederholt Forderungen nach einem allgemeinen und gleichen Wahlrecht und damit verbunden einem Wahlrecht für Frauen gegeben hatte (zum Beispiel in Frankfurt oder dem Großherzogtum Hessen), trat dieses schließlich mit der „Verordnung über die Wahlen zur verfassungsgebenden deutschen Nationalversammlung“ vom 30. November 1918 in Kraft. Besonders die Sozialdemokraten ... »Details
  15. 2. Dezember 1918: Feier für heimkehrende Soldaten in Frankfurt
    Die Stadt Frankfurt am Main feiert die aus dem Krieg heimkehrenden Truppen. Unter den Männern, die während des Krieges an die Front geschickt wurden, sind allein aus Frankfurt 10.753 Opfer zu beklagen.(OV) ... »Details
  16. 3. Dezember 1918: Verordnung über die Wahl zur verfassunggebenden Volkskammer der Republik Hessen
    Die provisorische Regierung des Volksstaates Hessen erlässt eine Verordnung über die Wahl zur verfassunggebenden Volkskammer der neu gegründeten Republik. Das Wahlrecht zur Mitbestimmung über die Zusammensetzung der politischen Vertreter im neuen Landesparlament besitzen demnach alle in Hessen beheimateten Männer und Frauen, die das 20. Lebensjahr vollendet haben. Im Gegensatz zur ... »Details
  17. 9. Dezember 1918: Der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenrat in Darmstadt wird in Volksrat umbenannt
    Die Delegierten des 18. Korps-Bezirks beschließen auf einer Sitzung in Darmstadt, den Hessischen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenrat mit Rücksicht auf die nach dem Waffenstillstand von Compiègne (11. November 1918) angeordneten Maßnahmen zur Entmilitarisierung in „Volksrat für die Republik Hessen“ umzubenennen. Ein im Anschluss gebildeter 18 Mitglieder zählender Vollzugsausschuss ... »Details
  18. 13. Dezember 1918: Einmarsch französischer Besatzungstruppen nach Wiesbaden
    Mit dem Einmarsch französischer Soldaten in Wiesbaden beginnt die Ausdehnung der Rheinlandbesetzung auf den „Brückenkopf Mainz“.(OV) ... »Details
  19. 16. Dezember 1918: Erster Reichskongress der Arbeiter- und Soldatenräte in Berlin
    Nachdem der Vollzugsrat der Berliner Arbeiter- und Soldatenräte am 23. November 1918 zum ersten Reichskongress der Arbeiter- und Soldatenräte aufgerufen hatte, trafen sich am 16. Dezember 1918 die 489 Delegierten in Berlin. Sie waren vorher zum Teil in den vom Vollzugsrat empfohlenen allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlen gewählt worden, viele waren bereits aktiv in Arbeiter- und ... »Details
  20. 20. Dezember 1918: Publikation eines Programms für ein Groß-Hessen in Kassel
    In Kassel publiziert der Architekt Friedrich Stück mit der Schrift „Freistaat Hessen? Ein Mahnwort“ das „Großhessen“-Programm des Hessischen Volksbundes.(OV) ... »Details
  21. 20. Dezember 1918: Vorschlag der Stadt Frankfurt, die Nationalversammlung in Frankfurt tagen zu lassen
    Aus Frankfurt am Main kommt der Wunsch, die Nationalversammlung dort zu veranstalten.(OV) ... »Details
  22. Winter 1918: Überfüllung an den Universitäten durch Kriegsrückkehrer
    Durch die große Zahl von Studierenden, die aus dem Krieg heimkehren und an den Universitäten ihr Studium beginnen oder wiederaufnehmen, kommt es zur Überfüllung der Universitäten. Während in Marburg im letzten Kriegsjahr 1918 nur 2.446 Personen studierten, waren es 1919 insgesamt 3.906. Um der großen Zahl Herr zu werden richtet man zusätzliche Zwischensemester ein.(OV) ... »Details
  23. 28. Dezember 1918: Verordnung zur Ablieferung von Heeresgerät im Rahmen der Demobilmachung
    Das Hessische Landes-Arbeits- und Wirtschaftsamt in Darmstadt erlässt Ausführungsbestimmungen zum Reichsgesetz vom 14. Dezember 1918 (Reichsgesetzblatt 1918 Nr. 181) betreffend die Demobilmachung im Reich durch Bestimmungen zur Ablieferung von Heeresgerät. Waffen und Munition sind umgehend, anderes Gerät bis zum 14. Januar 1919 abzuliefern. Es wird festgestellt, dass andere Organe, wie z. B. ... »Details
  24. 1919: Martin Buber veröffentlicht seine Schrift „Der heilige Weg“
    Der Religionswissenschaftler Martin Buber (1878–1965), der in Heppenheim an der Bergstraße lebt, veröffentlicht im Frankfurter Verlag Rütten & Loening seine Schrift „Der Heilige Weg“. Darin fasst er seine Vorstellungen von der geistigen Erneuerung des Judentums durch den Zionismus zusammen. ... »Details
  25. 1919: Gründung des Instituts für Grenz- und Auslandsdeutschtum in Marburg
    In der Universitätsstadt Marburg wird das Institut für Grenz- und Auslandsdeutschtum gegründet, das 1920 ein Internat im Haus Rotenberg 21 erhält und „Deutsche Burse zu Marburg“ genannt wird. ... »Details
  26. 1919: Gründung der „Freilandsiedlung Donnershag“ („Deutsch-Ordens-Land“) bei Sontra
    Im Jahr 1919 gründet das Ehepaar Ernst und Margart Hunkel, eine völkisch- motivierte Vegetarier-Kommune auf dem Donnersberger Hügel bei Sontra. Mit staatlicher Unterstützung wird ein Grundstück übernommen und eine zunächst aus 50 Personen bestehende Genossenschaft gegründet, die in ihrer anhängerstärksten Zeit bis zu 350 Personen vereinigt.0=Vgl. Feuchter-Schawelka, Siedlungs- und ... »Details
  27. 1919-1920: Zeitfreiwillige zur Unterstützung der Reichswehr
    Die Anfangsjahre der Weimarer Republik waren geprägt durch Unruhen und immer wieder aufflackernde gewalttätige Aufstände, die auch auf Hessen übergriffen, wie beispielsweise der Offenbacher Karfreitagsputsch, die Spartakisten-Herrschaft in Hanau oder Ausschreitungen in Folge des Kapp-Putsches.  ... »Details
  28. 1919-1920: Gießener und Marburger Studenten als Zeitfreiwillige
    Die deutsche Regierung hofft, mithilfe von Freiwilligenverbänden „Anarchie“ und „Bürgerkrieg“ bekämpfen zu können. Bereits im März 1919 gibt es einen Aufruf, der gezielt Studenten anspricht. Die Reichswehr-Brigade 11 in Kassel ordnet im Oktober 1919 die Schaffung eines Studentenkorps in Marburg an, das für „den Fall dringender Not und Gefahr […], wenn die Kräfte der Polizei und ... »Details
  29. Januar 1919: Begründung der politischen Zeitschrift „Das Tribunal“ in Darmstadt
    Der Student Carlo Mierendorff (1897–1943) begründet in Darmstadt mit seinen Freunden Theodor Haubach (1896–1945) und Kasimir Edschmid (1890–1966) die politische Zeitschrift „Das Tribunal. Hessische Radikale Blätter“. Was das Revolutionstribunal des Arbeiter- und Soldatenrates nicht vermochte, „die Menschen zu revolutionieren“, wollen die Herausgeber mit geistigen Mitteln versuchen. ... »Details
  30. 11. Januar 1919: Förderung des Separatismus im Rheinland
    Der französische Ministerpräsident Georges Clemenceau (1841–1929) reicht ein Schreiben, das vom französischen Außenminister Stéphen Pichon (1857–1933) abgefasst wurde, an den Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte Marschall Ferdinand Foch (1851–1929) weiter. Darin schlägt Pichon vor, dass die französische Besatzungsmacht „mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln“ darauf ... »Details
  31. 13. Januar 1919: Korrespondent berichtet in Frankfurt über die russische Revolution
    Der Schriftsteller Alfons Paquet (1881–1944), der als erster deutscher Korrespondent das revolutionäre Russland nach der Oktoberrevolution bereist hat, spricht nach seiner Reise in Frankfurt am Main über seine Eindrücke, die er 1919 veröffentlicht, und fasst dabei seine Eindrücke in die Worte zusammen: „Alle Menschen in Moskau haben Tollkraut gegessen“. Der in Wiesbaden geborene Autor ... »Details
  32. 14. Januar 1919: Letzte Kriegsgefangene verlassen Deutschland
    Die letzten alliierten Kriegsgefangenen verlassen mehr als zwei Monate nach dem Waffenstillstand Deutschland. ... »Details
  33. 2. Hälfte Februar 1919: Schwierige Ernährungs-und Versorgungslage in Offenbach
    Die Stadtverwaltung Offenbach teilt der Bevölkerung mit, dass die rund 65.000 Bürger der Stadt ohne Kartoffeln sind und darauf angewiesen aus Gemeindebeständen auf Wochenkarten versorgt zu werden. Obwohl schon seit Wochen nur 4 Pfund für die Person und Woche ausgegeben werden können, sind infolge mangelnder Zufuhr die Vorräte nahezu erschöpft und es können, so die Meldung des Offenbacher ... »Details
  34. 19. Januar 1919: Wahlergebnisse im Volksstaat Hessen für die Wahlen zur verfassunggebenden Nationalversammlung
    Im Volksstaat Hessen entfallen bei den Wahlen zur verfassunggebenden Nationalversammlung 44,3 % der abgegebenen gültigen Stimmen auf die SPD (vier Mandate), 19 % auf die Deutsche Demokratische Partei (zwei), 17 % auf die Deutsche Zentrumspartei (zwei), 11,2 % auf die Deutsche Volkspartei (ein Mandat), 6,6 % auf die Deutschnaionale Volkspartei, die in Hessen unter dem Namen Hessische Volkspartei ... »Details
  35. 19. Januar 1919: Wahlergebnisse zur Nationalversammlung in der Arbeiterstadt Offenbach
    In der Arbeiterstadt Offenbach am Main gibt es bei den Wahlen zur Deutschen Nationalversammlung eine besonders deutliche Mehrheit für die Mehrheits-SPD und die anderen linken und demokratischen Parteien. Die beiden sozialdemokratischen Partei erreichen zusammen 62,1 % der Stimmen, die demokratischen bürgerlichen Partei (DDP und Zentrum) 28,3 %, während die rechten Parteien in Offenbach zusammen ... »Details
  36. 19. Januar 1919: Wahl zur verfassunggebenden Nationalversammlung
    Die Wahl zur Deutschen Nationalversammlung am 19. Januar 1919 war die erste reichsweite Wahl, die nach Ausrufung der Republik am 9. November 1918 stattfand. Gegenüber den vorherigen Reichstagswahlen gab zahlreiche Neuerungen. Erstmals kam ein einheitliches Wahlsystem zur Anwendung, mit dem auch Frauen das Wahlrecht erhielten. Zudem wurde das Mindestalter auf 20 Jahre herabgesetzt. Neu war ... »Details
  37. 21. Januar 1919: Einberufung der Deutschen Nationalversammlung
    Im Reichsanzeiger wird eine Verordnung der Reichsregierung veröffentlicht, mit der die Mitglieder der am 19. Januar gewählten Verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung für den 6. Februar nach Weimar einberufen werden. Zugleich wird der Staatssekretär des Innern, Dr. Hugo Preuß (1860–1925), durch diese Verordnung „mit den zu diesem Zwecke nötigen Vorbereitungen beauftragt“. ... »Details
  38. 23. Januar 1919: Uraufführung des Sternheim-Stücks „1913“ im Frankfurter Schauspielhaus
    Das Bühnenstück „1913“ des sozialkritischen expressionistischen Dramatikers Carl Sternheim (1878–1942) wird im Opern- und Schauspielhaus der Stadt Frankfurt am Main uraufgeführt. „1913“, ein Schauspiel in drei Aufzügen, ist Teil des dreiteiligen Zyklus „aus dem bürgerlichen Heldenleben“ und Fortsetzung der 1911 bzw. 1914 erstmals auf der Bühne gezeigten Komödien „Die Hose“ ... »Details
  39. 26. Januar 1919: Mehrheit für die SPD bei der Wahl im Volksstaat Hessen
    Bei den Wahlen zur Volkskammer des ehemaligen Großherzogtums Hessen erhalten: ... »Details
  40. 26. Januar 1919: Zugunglück auf dem Gelände des Frankfurter Osthafens
    Auf dem Gelände des Osthafens in Frankfurt am Main kommt es zum Zusammenstoß zweier Züge. Das Unglück fordert ein Menschenleben, 19 Menschen werden verletzt.(OV) ... »Details