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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 2. Februar 1933: Warnung der hessischen Polizei vor Aktionen gegen die Regierung Hitlers
Die hessische Polizei in Darmstadt warnt in einem Artikel im „Hessischen Volksfreund“ vom 2. Februar 1933: ... »Details - 2. Februar 1933: Veranstaltung der SPD und der Eisernen Front in Darmstadt
Die SPD und die Eiserne Front führen in Darmstadt eine Veranstaltung gegen die neue Reichsregierung unter Adolf Hitler in der Woogsturnhalle durch. Sie steht unter der Losung: „Heraus zum Massenprotest! Kampf gegen Hitler-Diktatur“. Einer der Hauptredner ist der sozialdemokratische Schriftsteller (und ermordete spätere Widerstandskämpfer) Carlo Mierendorff (1897–1943).(OV) ... »Details - 2. Februar 1933: Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Nationalsozialisten und Linken in Kassel
In Kassel eskalieren die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Nationalsozialisten und Anhängern der Linken. Eine Gruppe von Nationalsozialisten, die provokativ versucht, mit Spaten bewaffnet durch die Hochburg der Linken in der „roten Altstadt“ zu marschieren, wird von den Bewohnern der Altstadt zurückgeschlagen.(OV) ... »Details - 3. Februar 1933: Feiern der NSDAP in Marburg zur Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler
In Marburg feiert die Ortsgruppe der NSDAP die Ernennung Adolf Hitlers (1889–1945) zum Reichskanzler mit einem Fackelzug, an dem sich auch der „Stahlhelm“ und zahlreiche korporierte Studenten beteiligen. In den Stadtsälen findet anschließend eine Großkundgebung statt. ... »Details - 4. Februar 1933: Notverordnung setzt demokratische Grundrechte außer Kraft
Mit der „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes“, die nur fünf Tage nach der Ernennung Adolf Hitlers (1889–1945) zum Reichskanzler im Reichsgesetzblatt verkündet wird, werden die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um öffentliche politische Versammlungen und Aufzüge zu verbieten, Zeitungen zu beschlagnahmen und Sammlungen zu politischen Zwecken zu ... »Details - 4. Februar 1933: Aufruf der Eisernen Front in Kassel zur Besonnenheit
Seit der Berufung Adolf Hitlers (1889–1945) zum Reichskanzler nehmen auch in Kassel die provozierenden und oft gewalttätig verlaufenden Aufmärsche der SA in den Arbeiterviertel erheblich zu. Angesichts dessen ruft die Bezirksleitung der Eisernen Front, zu der sich Gewerkschaften, SPD, der Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und Arbeiterkulturorganisationen zusammengeschlossen haben, zur Besonnenheit ... »Details - 6. Februar 1933: Ablehnung des NSDAP-Antrags zur Auflösung des Hessischen Landtags
Der Hessische Landtag lehnt gegen die Stimmen der Rechtsparteien den mit dem Machtwechsel im Deutschen Reich begründete Antrag der Darmstädter NSDAP-Fraktion auf vorzeitige Auflösung des Hessischen Landtags ab. Ebenfalls abgelehnt wird der Antrag auf Kommunalneuwahlen und auf die Herabsetzung der Abgeordnetenzahl.(OV) ... »Details - 6. Februar 1933: Wahlkampfauftakt der NSDAP in Darmstadt
Die NSDAP beginnt ihren Wahlkampf für die Reichstagswahlen in Darmstadt mit der Einweihung eines Denkmals für den 1931 verstorbenen Gauleiter für den Volksstaat Hessen, Peter Gemeinder (1891–1931). An dem anschließenden Demonstrationszug durch die Stadt nehmen nach einem Bericht des Darmstädter Tagblatts etwa 3.500 Angehörige von SA, SS und Hitlerjugend teil.(OV) ... »Details - 8. Februar 1933: Kritischer Vortrag des Marburger Nationalökonomen Wilhelm Röpke
Der Marburger Professor für Nationalökonomie, Wilhelm Röpke (1899–1966), hält in Marburg einen Vortrag zu den zeitkritischen Fragen „Wo stehen wir? Wohin treiben wir?“. ... »Details - 9. Februar 1933: Druck des Reichsinnenministeriums auf die Hessische Landesregierung
Ein Beauftragter des Reichsinnenministers trifft zu einer informativen Aussprache bei der Regierung des Volksstaats Hessen ein und äußert – so die amtliche Erklärung von Seiten der Reichsregierung – die Besorgnis, die hessische Landespolizei werde den Rechtsparteien im Volksstaat nicht die gleichen Schutz gewähren wie den anderen Parteien. Die Absicht, einen Reichskommissar für Hessen ... »Details - 9. Februar 1933: Haushaltsplan 1933/34 für den Volkstaat Hessen
Der Voranschlag für den Haushalt des Volksstaats Hessen für das Haushaltsjahr 1933/34 schließt ausgeglichen mit Einnahmen und Ausgaben von 104,9 Millionen RM ab.(OV) ... »Details - 11. Februar 1933: Kundgebung mit Adolf Hitler in Kassel
Der neue Reichskanzler Adolf Hitler (1889–1945) spricht zur Eröffnung des Reichstagswahlkampfs der NSDAP auf dem Friedrichsplatz in Kassel vor 100.000 Hessen (so die „Kasseler Post“)0=Hitler hatte am gleichen Tag bereits die Internationale Automobil- und Motorrad-Ausstellung in Berlin eröffnet und dazu Cut getragen, während er bei seiner Rede in Kassel in brauner Parteiuniform erschien. ... »Details - 11.-13. Februar 1933: Regierungspräsidenten und Polizeipräsident werden aus den Ämtern entlassen
Die Regierungspräsidenten Fritz Ehrler (1871–1944; Wiesbaden) und Ferdinand Friedensburg (1886–1972; Kassel) sowie der Frankfurter Polizeipräsident Ludwig Steinberg werden vom preußischen Innenminister Hermann Göring (1893–1946; NSDAP) aus ihren Ämtern entlassen.Nachfolger des liberalen Regierungspräsidenten Ferdinand Friedensburg in Kassel wird am 24. Februar der DNVP-nahe Kurt von ... »Details - 14. Februar 1933: Breites Angebot der Opel-Werke in Rüsselsheim
Die Opel-Werke in Rüsselsheim bieten ihren Kunden mit 17 verschiedenen Personenwagen-Modellen ein breites Angebot. Dazu gehören Fahrzeuge mit 1 Liter, 1,2 Liter und 1,8 Liter Hubraum. Die günstigste Limousine kostet 1.990 Reichsmark ab Werk.(OV) ... »Details - 15. Februar 1933: Massendemonstration der Eisernen Front in Kassel
Die „Eiserne Front“ organisiert eine Massendemonstration in Kassel. Den Demonstranten wird jedoch von der Polizei das Singen von Kampfliedern verboten.(OV) ... »Details - 16. Februar 1933: Wahlveranstaltung der NSDAP in Darmstadt mit Prinz August Wilhelm von Preußen
Auf einer ersten offiziellen Wahlveranstaltung der NSDAP in Darmstadt spricht Prinz August Wilhelm von Preußen (1887–1949; NSDAP), der vierte Sohn Kaiser Wilhelms II. Nach einem zusammenfassenden Bericht des „Darmstädter Tagblatts“ stellte er in seiner Rede fest: Die Nationalsozialisten würden nicht mehr aus der Regierung gehen, denn wer sollte nach ihnen kommen? Alles sei durchprobiert ... »Details - 17. Februar 1933: Verbot des sozialdemokratischen „Kasseler Volksblatts“ für eine Woche
Das „Kasseler Volksblatt“, die sozialdemokratische Zeitung in Kassel, wird für eine Woche verboten.(OV) ... »Details - 23. Februar 1933: Großkundgebung der NSDAP in den Marburger Stadtsälen
Im Rahmen des Wahlkampfs für die Wahlen zum Deutschen Reichstag veranstaltet die Marburger NSDAP eine Großkundgebung in den Stadtsälen. Im Anschluss an die Kundgebung wird vom Rundfunk eine Rede Adolf Hitlers übertragen.(OV) ... »Details - 24. Februar 1933: Wahlkundgebung der „Eisernen Front“ in Kassel
Die 1931 auf Initiative des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold gegründete, gegen die antidemokratisch-nationalistischen Kräfte in der Weimarer Republik gerichtete „Eiserne Front“ veranstaltet eine Wahlkundgebung in Kassel. Der vorgesehene Redner, der SPD-Reichstagsabgeordnete Arthur Crispien (1875–1946), erhält jedoch Redeverbot.(OV/KU) ... »Details - 27. Februar 1933: Brand des Deutschen Reichstags in Berlin
Am Abend bricht im Reichstagsgebäude in Berlin Feuer aus, das das gesamte Gebäude schwer beschädigt. Die Schuld am Brand wird sofort den Kommunisten angelastet. Noch in der Nacht werden zahlreiche Personen verhaftet. Joseph Goebbels notiert in sein Tagebuch: Nun ist der entscheidende Augenblick gekommen. Göring ist ganz groß in Fahrt.(OV) ... »Details
