Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 1898: Bau einer Arbeitersiedlung (Cramer-Klett-Siedlung) in Gustavsburg
    Zwischen 1896 und 1898 wird in Gustavsburg eine von dem Darmstädter Oberbaurat Karl Hofmann (1856–1933) konzipierte Siedlung für die Arbeiter der Brückenbauabteilung der Firma MAN – entstanden aus der Firma „Klett & Co.“, die 1859 bis 1862 die Mainzer Südbrücke errichtet hatte – erbaut. Der noch heute verwendete Name Cramer-Klett-Siedlung würdigt den Gründer der MAN Theodor von ... »Details
  2. 1898: Beschäftigung von Arbeiterinnen und Jugendlichen in Ziegeleien
    Die Gewerbeordnung für den Norddeutschen Bund von 1869 regelte unter anderem die Arbeitsbedingungen für Arbeiterinnen und Arbeiter, aber auch für Kinder und Jugendliche. Seit dem preußischen „Regulativ über die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter in Fabriken“ aus dem Jahr 1839 wurde das Mindestalter für die Aufnahme einer Beschäftigung immer weiter hochgesetzt, von neun auf 13 Jahre. ... »Details
  3. 1898: Die gewerbliche Beschäftigung von Schulkindern in Kassel
    Seit 1871 durften Kinder unter 13 Jahren nicht in Fabriken beschäftigt werden, da sie bis dahin noch schulpflichtig waren. In mehreren Umfragen, die die Stadt Kassel in den 1890er Jahren an den dortigen Schulen durchführte, konnte festgestellt werden, dass zu diesem Zeitpunkt tatsächlich keine Kinder mehr in Fabriken arbeiteten, aber circa 10 Prozent dennoch gewerblich tätig waren, in dem sie ... »Details
  4. 1898: Antisemitische Postkarten
    Das Frankfurter Hotel „Kölner Hof“ erlangte nach 1895 überregionale Bekanntschaft, in dem es damit warb, das einzige „judenfreie“ Hotel der Stadt zu sein. Der Inhaber Hermann Laass (1866–1936) ließ „Freifahrtkarten nach Jerusalem“ verteilen und bot seinen Gästen antisemitische Postkarten an. Bier ließ er aus Krügen mit der Aufschrift „Kauft nicht bei Juden“ ausschenken. Die ... »Details
  5. 21. März 1898: Eröffnung des 32. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden
    In Wiesbaden wird um 12 Uhr im Saal der Königlichen Regierung der 32. Kommunallandtag des Regierungsbezirks durch eine Ansprache des Königlichen Landtagskommissars, dem Oberpräsidenten Eduard Magdeburg (1844–1932) eröffnet:|Geehrte Herren!Da die Stelle des Regierungs-Präsidenten in Wiesbaden zur Zeit unbesetzt und mithin meine Vertretung in den Geschäften des Königlichen ... »Details
  6. 10. Mai 1898: Einweihung des „Wimmel-Denkmals“ in Kassel
    Das sogenannte Wimmel-Denkmal in Kassel entsteht aufgrund einer Stiftung der Brüder Heinrich (1830–1881) und Johannes Wimmel (1823–1892), die gemeinsam ein Maler- und Weißbindergeschäft in Kassel betrieben. Einen Teil ihres in der Stiftung verwalteten Nachlasses, der dem Wohnungsbau und der Krankenpflege gewidmet werden sollte, hatten sie für ein „Denkmal zur Verherrlichung der Einigung ... »Details
  7. 16. Juni 1898: Wahl zum Deutschen Reichstag
    Gewählte Abgeordnete ... »Details
  8. 16. Juli 1898: Kuraufenthalt von Kaiserin Elisabeth von Österreich in Bad Nauheim
    Am Ende des 19. Jahrhunderts hatte sich das Thermalsolebad Bad Nauheim als Kurort von Weltrang etabliert. Die vor allem im Sommer beliebte Badekur diente dabei oft nicht nur gesundheitlichen Zwecken, sondern auch der Geselligkeit mit internationaler Prominenz.|Zu den illustren Gästen zählte unter anderem Kaiserin Elisabeth von Österreich (1837–1898), die am 16. Juli 1898 eine Badekur zu ... »Details
  9. 27. August 1898: Einweihung der neuen Synagoge in Schlüchtern
    Nachdem die alte Synagoge am Obertor, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts umgebaut worden war, für die gewachsene Zahl der Gemeindemitglieder zu eng wurde, beschloss die israelitische Gemeinde in Schlüchtern, den Wiesbadener Architekten Joseph Beitscher (geb. 1862) mit dem Bau einer neuen Synagoge zu beauftragen. Diese wird am 26. August 1898 feierlich eingeweiht. Die Weiherede hielt der ... »Details
  10. 17. September 1898: Eröffnung des Volksbades in Gießen
    Am 17. September 1898 wird das „Volksbad“ in Gießen eröffnet, welches durch den im Jahr 1896 gegründeten „Gießener Volksbad“-Verein mit einem Aktienkapital von 180.000 Mark gefördert wurde. In diesem wurden Brause-, Dampf-, Wannenbäder und eine Schwimmhalle vereint. Geöffnet war die Badeanlage von 6 bis 21 Uhr, im Winter von 8 bis 19 Uhr zu einem Preis von 40 Pfennig – Zuschauer ... »Details