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Fürstentum Waldeck und Pyrmont 1866

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Orpethal

Ortsteil · 220 m über NN
Gemeinde Diemelstadt, Landkreis Waldeck-Frankenberg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf; Mühle

Lagebezug:

12,5 km nordwestlich von Bad Arolsen

Lage und Verkehrslage:

Dorf mit geringer Siedlungsdichte und einfachem Grundriss an der unteren Orpe, dessen Straßen der Verbindung zu den Gehöften, Hämmern und Mühlen dienen. Die L 3438 (Wrexen-Eilhausen) führt als Hauptstraße durch den Ort.

Ersterwähnung:

1853

Siedlungsentwicklung:

Durch Gesetz der Fürstlich Waldeckischen Regierung vom 8. September 1853 neu gebildete Gemeinde (s. Gemeindeentwicklung).

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3497239, 5706500
UTM: 32 U 497166 5704658
WGS84: 51.49305438° N, 8.959182775° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

635008060

Flächennutzungsstatistik:

  • 1895 (Hektar): 423
  • 1961 (Hektar): 422, davon 211 Wald (= 50.00 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1961: 165, davon 127 evangelisch (= 76.97 %), 36 katholisch (= 21.82 %)

Diagramme:

Orpethal: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1853: Fürstentum Waldeck-Pyrmont, Kreis der Twiste
  • 1929: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Kreis der Twiste
  • 1942: Deutsches Reich, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Waldeck
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Waldeck
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Waldeck
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Waldeck-Frankenberg

Altkreis:

Waldeck

Gericht:

  • 1853: Kreisgericht Arolsen
  • 1868/69: Amtsgericht Arolsen

Gemeindeentwicklung:

Am 8.9.1853 erfolgt auf fürstliche Anordnung die Neubildung der selbständigen Gemeinde Orpethal aus Gut Billingshausen (einschließlich des Billinghäuser Zollhauses), Biggenhammer, Ottenshammer, Pickhardshammer, Rhoderhammer und der Orper Sägemühle.

Am 1.11.1970 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Rhoden und Wrexen zur Stadt Diemelstadt zusammen.

Am 31.12.1970 schlossen sich die Gemeinden Ammenhausen, Dehausen, Helmighausen, Neudorf und Wethen der Stadt Diemelstadt an.

Ab 31.12.1971 wurden die Gemeinden Hesperinghausen und Orphetal Stadtteile von Diemelstadt.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Zur Pfarrei Rhoden gehörig.

Wirtschaft

Mühlen:

Sägemühle Heinemann: Antrieb durch Turbine

1895: 1 Wohnhaus mit 2 Bewohnern

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Orpethal, Landkreis Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/1682> (Stand: 16.10.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde