Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Zeitgeschichte in Hessen - Daten · Fakten · Hintergründe

Seite von 31
  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  • 1940
  • 1941
  • 1942
  • 1943
  • 1944
  • 1945
  • 1946
  • 1947
  • 1948
  • 1949
  1. 11. April 1941: Konstituierende Sitzung des „Air Attack on Dams Committee“ in Großbritannien
    Das „Air Attack on Dams Committee“, das die Pläne zur Bombardierung von sechs deutschen Talsperren in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 („Operation Chastise“) ausarbeitet, tritt erstmals zusammen. Die konstituierende Sitzung der Kommission, die die praktische Umsetzung von Ideen des britischen Ingenieurs Barnes Neville Wallis (1887–1979) diskutiert, findet unter dem Vorsitz von Sir ... »Details
  2. 29. April 1941: Uraufführung der Komödie „Zweimal klopfen“ von Hans Caninenberg am Stadttheater Gießen
    Am Stadttheater in Gießen findet die Uraufführung der Komödie „Zweimal klopfen“ von Hans Caninenberg (1913–2008) statt. Caninenberg selbst bezeichnet das Lustspiel mehr als zwanzig Jahre nach seiner Premiere als „furchtbares Stück“ und distanziert sich von seiner, nach eigenen Worten, „Jugendsünde“.0=Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9.4.1960, S. 51: Ein Schauspieler-Ehepaar ... »Details
  3. 8. Mai 1941: Abwürfe „feindlicher“ Flugblätter bei Frankfurt
    Der Sicherheitsdienst der SS berichtet in seinen geheimen Meldungen aus dem Reich, in der Zeit vom 25. April bis 6. Mai sei in Schleswig-Holstein, Hamburg, Augsburg und in Frankfurt am Main ein neues Flugblatt mit der Überschrift Nicht Euer Kind und der Kennnummer 498 abgeworfen worden. Das Flugblatt zeige ein schwerverletztes totes Kind und den Text: ... »Details
  4. 29. Mai 1941: Erlass zur baulichen Neugestaltung von Frankfurt
    Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler (1889–1945) ordnet in einem Erlass für die Stadt des deutschen Handwerks Frankfurt am Main ... die Durchführung der von mir bestimmten besonderen städtebaulichen Maßnahmen an. Mit der Durchführung beauftragt er den Gauleiters des Gaus Hessen-Nassau, Jakob Sprenger (1884–1945), der seine Maßnahmen auch außerhalb des Stadtkreises Frankfurt ... »Details
  5. 22. Juni 1941: Beginn des Feldzugs gegen die Sowjetunion
    Die deutsche Wehrmacht beginnt ihren Feldzug gegen die Sowjetunion.(OV) ... »Details
  6. 5. Juli 1941: Uraufführung eines musikalischen Schwanks in Frankfurt
    An den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main wird der musikalische Schwank „Ein toller Fall“ uraufgeführt. Der Text stammt von Toni Impekoven (1881–1947) und Carl Mathern (1881–1960), die Musik komponierte Peter Igelhoff (1904–1978).(OV) ... »Details
  7. 10. Juli 1941: Berichte über Schwierigkeiten und Konflikte bei der Gemüseversorgung
    Der Sicherheitsdienst der SS berichtet in seinen geheimen Meldungen aus dem Reich über Missstände bei der Gemüseversorgung. In zahlreichen Städten (unter anderem in Frankfurt am Main und Darmstadt) seien durch die mangelhafte Versorgung der Bevölkerung mit Obst und Gemüse auf den Wochenmärkten und in den Gemüsegeschäften Zustände zu Tage getreten die sich mit ihren Begleiterscheinungen ... »Details
  8. 1. August 1941: Heeresmusikschule für Schüler in Frankfurt
    Das Oberkommando des Heeres errichtet in Frankfurt am Main eine Heeresmusikschule für 14- bis 16-jährige Schüler.(OV) ... »Details
  9. 13. August 1941: Limburger Bischof protestiert gegen Euthanasie in Hadamar
    Der Limburger Bischof Antonius Hilfrich (1873–1947) richtet sich in einem Protestschreiben an den Reichsjustizminister Franz Schlegelberger (1876–1970) gegen das himmelschreiende Unrecht der „Euthanasie“-Aktion.(OV) ... »Details
  10. 24. August 1941: „Euthanasie“-Aktion in Hadamar wird offiziell eingestellt
    Auf mündliche Weisung von Adolf Hitler (1889–1945) beenden die Beauftragten für die „Euthanasie“-Tötungen der „Aktion T4“ Karl Brandt (1904–1948) und Philipp Bouhler (1899–1945) die systematische Ermordung von Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen. Damit wird auch das Ende der ersten „offiziellen“ Phase der Ermordung von Menschen mit Behinderungen und ... »Details
  11. 28. August 1941: Der Schriftsteller Wilhelm Schäfer erhält den Goethepreis der Stadt Frankfurt
    Der deutsche Erzähler, Dramatiker und Redakteur Wilhelm Schäfer (1868–1952) erhält den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main. Schäfer, der besonders aufgrund des Erfolgs seines 1922 erschienenen Werks „Dreizehn Bücher der deutschen Seele“ (DNB) als einer der populärsten völkisch-nationalen Autoren der Weimarer Republik und der NS-Zeit gilt0=Vgl. dazu Sabine Brenner, „Das Rheinland ... »Details
  12. 30. August 1941: Erster Bombenangriff auf Frankfurt
    101 britische Flugzeuge greifen in der Nacht zum 30. August Frankfurt am Main an und werfen 91 Tonnen Sprengbomben auf die Stadt ab. Das Oberkommando der Wehrmacht berichtet, der Angriff sei nur von „geringer Wirkung“ gewesen.(OV) ... »Details
  13. 1. September 1941: Bericht über die Schwierigkeiten bei der Gewinnung von Fremdarbeitern
    Der SS-Sicherheitsdienst berichtet in seinen geheimen Meldungen aus dem Reich, im Kreis Erbach im Odenwald sei der Einsatz italienischer Arbeitskräfte in der heimischen Industrie, vor allem in der Textilindustrie vorgesehen gewesen. Die Firmen seien darum verpflichtet worden, sofort neue Unterkunftsmöglichkeiten zu schaffen, damit die Italiener beim Eintreffen gut untergebracht werden könnten. ... »Details
  14. 3. September 1941: Britischer Luftangriff auf das Rhein-Main-Gebiet und Frankfurt
    Bomber der Royal Air Force greifen in der Nacht vom 2. auf den 3. September das Rhein-Main-Gebiet und insbesondere die Stadt Frankfurt am Main an. Insgesamt befiehlt das britische Bomber Command in dieser Nacht den Start von 137 Flugzeugen, die nicht nur im Raum Frankfurt sondern auch über Berlin und vor Kopenhagen über dem Öresund (zu sogenannten gardening operations, das heißt dem Abwurf von ... »Details
  15. 6. September 1941: Gauausstellung für Bildende Künste in Frankfurt
    Auf der jährlichen „Gauausstellung für bildende Künste“ in den Räumen des Städelschen Kunstinstitutes in Frankfurt am Main verleiht Reichsstatthalter Jakob Sprenger (1884–1945) die Kulturpreise der Städte Darmstadt, Frankfurt, Gießen, Hanau, Limburg, Offenbach und Wiesbaden. (OV/KU) ... »Details
  16. 8. - 9. September 1941: Schwerer alliierter Bombenangriff auf das Zentrum von Kassel und Zerstörung der Landesbibliothek im Fridericianum
    Nach fast elfmonatiger Unterbrechung1=Der letzte vorhergehende Luftangriff traf die Stadt Kassel in der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober 1940. Dabei richteten fünf abgeworfene Sprengbomben nur kleiner Schäden an. greifen britische Bomber wieder Industrieanlagen und Wohngebiete in Kassel an. Etwa 60 bis 70 Maschinen attackieren von 23:32 bis etwa 3:00 Uhr die Innenstadt in drei Wellen und werfen ... »Details
  17. 11. September 1941: Bombenabwurf auf Wehrda bei Marburg
    Bei einem Bombenangriff auf den Wehrdaer Weg zwischen Marburg und dem nördlich angrenzenden Ort Wehrda an der Lahn beschädigt eine Bombe die Gastwirtschaft „Lahnlust“.(OV) ... »Details
  18. 13. September 1941: Bislang schwerster Luftangriff auf Frankfurt
    In der Nacht vom 12. auf den 13. September sind die Städte Mannheim, Mainz und Frankfurt am Main Ziele britischer Bomberverbände. ... »Details
  19. 19. September 1941: Juden zum Tragen des Judensterns verpflichtet
    Mit Inkrafttreten der „Polizeiverordnung über die Kennzeichnung der Juden vom 1. September 1941“ sind alle Juden mit Vollendung des sechsten Lebensjahres gezwungen, einen handtellergroßen, schwarz ausgezogenen Sechsstern aus gelbem Stoff mit der schwarzen Aufschrift „Jude“ [...] sichtbar auf der linken Brustseite des Kleidungsstücks fest aufgenäht zu tragen.1=Paragraph 1, Abs. 2 der ... »Details
  20. 20. Oktober 1941: Deportation von etwa 1.125 Juden von Frankfurt nach Litzmannstadt (Lodz)
    Mit dem Sonderzug „Da 6“ werden etwa 1.125 Juden von Frankfurt am Main nach Litzmannstadt (Lodz) deportiert. Die örtliche Staatspolizeistelle in Frankfurt hat für diese erste Deportation eine Namensliste von etwa 1.200 Personen vorbereitet, die vorwiegend im Frankfurter Westend wohnen. Mehr als 1.125 der in der Liste aufgeführten Menschen werden am Sonntag, dem 19. Oktober 1941, von eigens ... »Details
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde