Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  • 1920
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  • 2000
  1. 1800: Gustav Vorherr wird Leiter des gräflich Görtzschen Bauwesens in Schlitz
    Im Jahr 1800 wird der Architekt und Stadtplaner Gustav Vorherr (1778–1848) von Graf Carl Heinrich von Schlitz, gen. Görtz (1752–1826) zum Leiter des gräflichen Bauwesens in Schlitz ernannt. In dessen Auftrag leitet er dort unter anderem den Umbau des nach Plänen von Louis Remy de La Fosse (1659–1726) errichteten Schlosses Hallenburg mit seinen Nebengebäuden.|1804 wurde Vorherr durch ... »Details
  2. 11. Juli 1800: Auseinandersetzungen zwischen kurmainzischen und französischen Truppen in Offenbach
    Am 11. Juli 1800 kommt es zu heftigen Gefechten zwischen deutschen und französischen Truppen, in deren Verlauf die Franzosen nach Straßenkämpfen in der Offenbacher Kanalstraße (heute Kaiserstraße) vorübergehend aus der Stadt vertrieben und bis nach Sachsenhausen zurückgedrängt werden. Zwei gefallene Franzosen, zwei Würzburger Soldaten und ein Szekler Husar werden in Offenbach ... »Details
  3. 14. Juli 1800: Die Universität Gießen erhält einen forstbotanischen Garten
    Von Landgraf Ludwig X. (1753–1830) wird der Universität Gießen der Amtsgarten zur Anlage eines forstbotanischen Gartens überwiesen, der unter Anleitung von Friedrich Ludwig Walther (1759–1824) hergestellt wird. Walther wird auch erster Direktor des Forstbotanischen Gartens der Universität.(LV) ... »Details
  4. 22. August 1800: Karl Renatus Freiherr von Senckenberg stiftet der Universität Gießen seine Bibliothek
    Karl Renatus Freiherr von Senckenberg († 19. Oktober 1800) vermacht der Universität Gießen sein Wohnhaus am Brand, seine Bibliothek (ca. 16.000 Bände sowie rund 900 wertvolle Handschriften) und 10.000 Gulden, deren Zinsen zur Besoldung des Bibliothekars, der freie Wohnung genießen soll, und eines Dieners verwendet werden sollen. Als Bibliothekar soll der jüngste Professor der Rechte oder ... »Details
  5. 31. Oktober 1800: Promotion von Karl von Savigny in Marburg
    Friedrich Karl von Savigny (1779–1861) erhält mit seiner Promotion in der Juristischen Fakultät die Berechtigung, Vorlesungen an der Marburger Universität abzuhalten. ... »Details
  6. 9. Februar 1801: Der Friede von Lunéville bringt territoriale Verschiebungen in Hessen
    Durch die Bestimmungen des zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich unter dem römisch-deutschen Kaiser Franz II. unterzeichnete Friedensschluss wird der Rhein zur Ostgrenze Frankreichs. Alle linksrheinischen Fürsten sollen aus den säkularisierten rechtsrheinischen Gebieten entschädigt werden. Damit verbunden ist auch das Ende des Mainzer Kurstaats: Das Oberamt Amöneburg mit den ... »Details
  7. 21. Juni 1801: Feier zur Fertigstellung der „Löwenburg“ bei Schloss Wilhelmshöhe
    Am 21. Juni 1801 wird die Fertigstellung des burgartigen Baukomplexes der Löwenburg auf einem Plateau im Schlosspark von Kassel-Wilhelmshöhe mit einem Gottesdienst in der Burgkapelle gefeiert.|Die Idee einer künstlichen Ruine für den Schlosspark verfolgte Heinrich Christoph Jussow (1754–1825) im Auftrag von Landgraf Wilhelm IX. (1743–1821) bereits seit 1788. Der Standort für die Ruine ... »Details
  8. 9. August 1801: Aufruhr gegen die Sachsenhäuser Bäcker
    Am Sonntag dem 9. August 1801 kommt es in Sachsenhausen zu einem Vorfall, der als „Aufruhr“ gegen die Sachsenhäuser Bäcker in den Kriminalakten der Reichsstadt Frankfurt aktenkundig wird. „Ein wüthender Haufe, besonders aus Weibern und grossen Buben bestehend, rottete sich zusammen, und stürmte die Bäckerladen in Sachsenhausen“ schildert der Kaufmann Samuel Gottlob Gottlob Finger ... »Details
  9. 1802: Säkularisierung des Fürstbistums Fulda
    1802 wird das Fürstbistum Fulda als Staat aufgehoben. Die kirchliche Organisation bleibt bestehen, verwaltet durch Bischof Adalbert von Harstall (1737–1814) bis 1814, im Anschluss durch einen apostolischen Vikar, anerkannt durch das Kurfürstentum Hessen-Kassel.(RKr) ... »Details
  10. 1802-1832: Tätigkeit von Juden in Landwirtschaft und Handwerk
    Die jüdische Bevölkerung war über Jahrhunderte hinweg starken wirtschaftlichen Beschränkungen ausgesetzt. Nur wenige Juden arbeiteten im Handwerk, da sie von den Zünften ausgeschlossen waren. Auch in der Landwirtschaft waren sie kaum tätig, weil Landbesitz in vielen Gegenden verboten war. Zu den Haupterwerbszweigen zählten der Handel und das Kreditwesen. Der Trödel- und Hausierhandel war ... »Details