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Hessischer Städtebund verlagert Verbandssitz nach Wiesbaden, 1. April 1971

Zum 1. April verlagert der Hessische Städtebund seinen Sitz in die Landeshauptstadt Wiesbaden. Damit einher geht die Auflösung der Geschäftsstelle in Frankfurt am Main, die nebenamtlich besetzt und im Büro der Stadtverordnetenversammlung untergebracht war. Der Beschluss, den Städtetag zu professionalisieren und durch räumliche Nähe eine engere Anbindung an das politische Tagesgeschäft zu erhalten, wurde am Januar 1971 in Wetzlar gefasst. Gleichsam die Änderung des Verbandsnamens in Hessischer Städtetag, der Ausbau der Geschäftsstelle und die Öffnung des Beitritts für neun kreisfreie Städte durch Änderung der Satzung. Bei der Wahl des neuen Präsidiums am 22. April 1971 wird der Frankfurter Oberbürgermeister Walter Müller an die Spitze, zum Vizepräsidenten der Bad Hersfelder Bürgermeister Walter Hessemer gewählt. Im Hessischen Städtebund sind der Hessische Städtetag, in der die kreisfreien Städte organisiert sind und der Hessische Städtebund als Verband der kreisangehörigen Städte des Landes in einer gemeinsamen Organisation vereinigt.1
(FW)


  1. Vgl. Webpräsenz des Hessischen Städtetages: Geschichte, Stand: 25.2.2016; Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.11.1970, S. 54: Hessens Städte auf gleicher Welle.
Belege
Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Hessischer Städtebund verlagert Verbandssitz nach Wiesbaden, 1. April 1971“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edb/id/5312> (Stand: 1.4.2023)
Ereignisse im März 1971 | April 1971 | Mai 1971
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