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Hessische Biografie

Portrait

Otto Fürst zu Stolberg-Wernigerode
(1837–1896)

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Stolberg-Wernigerode, Otto Fürst zu [ID = 8626]

* 30.10.1837 Gedern, † 19.11.1896 Wernigerode, evangelisch
Standesherr, Politiker, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Unterricht im Elternhaus und im Privatinstitut Eilers in Freienfelde bei Halle
  • 1851-1856 Gymnasium in Duisburg
  • 1856-1858 Studium, vor allem Rechtswissenschaft und Kameralistik an der Universität Göttingen
  • 1858 Studium, vor allem Rechtswissenschaft und Kameralistik an der Universität Heidelberg
  • 1859-1861 Militärdienst in Preußen, Abschied als Leutnant à la suite
  • 1861 Übernahme der Grafschaft Wernigerode
  • Mitglied des hannoverschen Provinziallandtags
  • 1862-1895 Mitglied des sächsischen Provinziallandtags
  • 1862, seit Oktober als Standesherr berechtigt zum Eintritt in die Erste Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen, 1862-1866 vertreten durch den Vormund Rudolf Graf zu Stolberg-Wernigerode
  • 1867-1873 Oberpräsident der preußischen Provinz Hannover
  • 1867 Mitglied des Konstituierenden Norddeutschen Reichstag
  • 1871-1874 Mitglied des Deutschen Reichstages für den Wahlkreis 5 Hannover-Melle (Deutsche Reichspartei)
  • 1871-1875 Marschall des sächsischen Provinziallandtags
  • 1872-1896 Erbliches Mitglied des preußischen Herrenhauses in Berlin
  • 1872-1877 Präsident des preußischen Herrenhauses in Berlin
  • 1874-1878 Mitglied des Deutschen Reichstages für den Wahlkreis 13 Hannover-Zellerfeld (Deutsche Reichspartei)
  • 1876 Vorsitzender des Provinzialausschusses des sächsischen Provinziallandtags
  • 1876-1896 Vorsitzender des Vereins der deutschen Standesherren
  • 1876-1878 kaiserlicher Botschafter in Wien
  • 1878-1881 Stellvertreter des Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck (1815–1898) und Vizepräsident des Preußischen Staatsministeriums
  • 1881-1896 im 24.-29. Landtag als Standesherr Abgeordneter der Ersten Kammer der Landstände des Großherzogtum Hessen in Darmstadt, seit Oktober 1862 zum Eintritt berechtigt, Teilnahme nur am 24. Landtag 1881-1884, 19.10.1881 Eid, und am 27. Landtag 1890-1893, sonst entschuldigt, bis 1866 vertreten durch seinen Onkel Rudolf Graf zu Stolberg-Wernigerode als Vormund
  • 1882-1895 Vorsitzender des sächsischen Provinziallandtags
  • 1884-1892 kaiserlicher Oberstkämmerer
  • 1885-1888 stellvertretender Minister des königlichen Hauses
  • 1890 Oktober 10 preußische Verleihung des Fürstenstandes mit dem Titel Durchlaucht
  • 1893-1896 Präsident des preußischen Herrenhauses in Berlin

Funktion:

  • Hessen, Großherzogtum, 24. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1881-1884
  • Hessen, Großherzogtum, 25. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1884-1887
  • Hessen, Großherzogtum, 26. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1887-1890
  • Hessen, Großherzogtum, 27. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1890-1893
  • Hessen, Großherzogtum, 28. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1893
  • Hessen, Großherzogtum, 29. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1893-1896
Familie

Vater:

Stolberg-Wernigerode, Hermann Erbgraf zu, 1802-1841

Mutter:

Erbach-Fürstenau, Emma Gräfin von, 1811-1889

Partner:

  • Reuß jüngere Linie, Anna* Elisabeth Prinzessin, 1837-1907, Heirat Stonsdorf 22.8.1863, Tochter des Heinrich LXIII. Fürst Reuß jüngere Linie, 1786-1841, und der Caroline Gräfin zu Stolberg-Wernigerode, 1806-1896

Verwandte:

Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Hessische Abgeordnete 1820-1933, Darmstadt 2008, S. 882. - Original: Staatsarchiv Darmstadt.

Zitierweise
„Stolberg-Wernigerode, Otto Fürst zu“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118618555> (Stand: 4.7.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde