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Eröffnung des 64. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden, 26. März 1928

Im Kommunallandtagssitzungssaal des Landeshauses in Wiesbaden wird um 18 Uhr der 64. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden durch eine Ansprache des stellvertretenden Landtagskommissars, dem Regierungspräsidenten Fritz Ehrler (1871–1944) eröffnet:

Meine sehr verehrten Damen und Herren! Der Herr Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau hat mich angewiesen, als Staatskommissar den 64. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden zu eröffnen. Ich freue mich, diesen ehrenvollen Auftrag ausführen zu können und heiße Sie herzlich willkommen.
Meine Damen und Herren! Als ich vor zwei Jahren das erste Mal an dieser Stelle stand, hatte ich den Wunsch geäußert, daß der Regierungsbezirk Wiesbaden bald frei werden möge von der Besatzung. Wenn in der Zwischenzeit auch durch eine kleine Verringerung der Besatzung und auch sonst einige kleine Aenderungen stattgefunden haben, so ist im großen und ganzen doch der eines freien Volkes unwürdige und mit Kultur und Menschenwürde unvereinbare Zustand geblieben. Indem ich das feststelle, möchte ich auch heute nach zwei Jahren den damals ausgesprochenen Wunsch wiederholen und möchte wünschen, daß die Leiden den besetzten Teilen unseres Vaterlandes bald genommen werden, daß der Leidensweg verkürzt wird, ohne daß neue Opfer für ein solches Ereignis gebracht werden müssen. Ich möchte weiter nicht unterlassen, der Bevölkerung des besetzten Teiles unseres Regierungsbezirkes, die während der ganzen Dauer der Besetzung bis in die letzte Zeit hinein nicht unerhebliche Leiden geduldig getragen und treu zu unserem Vaterland gehalten hat, den Dank der Staatsregierung aussprechen.
Meine Damen und Herren! Als ich Ihr Arbeitsprogramm für die diesjährige Tagung durchgesehen habe, war ich einigermaßen erstaunt über die Fülle von Material, die Ihnen für die diesmalige Tagung vorgelegt worden ist. Ich habe den Entwurf des Haushaltungsplanes für 1928 nicht eingehend und gründlich durchstudieren können. Aber schon ein oberflächlicher Blick zeigt mir, daß eine Unmasse von Materien, die im einzelnen von Ihnen durchberaten werden muß, für diese Ihre Tagung zur Beratung Ihnen vorbehalten ist. Was mich aber ganz besonders gefreut hat, ist die Tatsache, daß wir nicht nur im letzten Etatjahr mit den den Kreisen auferlegten Opfern und Mitteln des Bezirksverbandes auszukommen imstande waren, sondern daß trotz erweiterten Aufgabenkreises, der der Bezirksselbstverwaltung gegeben ist, wir auch im neuen Jahre glauben, mit denselben Mitteln auskommen zu können. Ich brauche darüber nicht viele Worte zu machen, es ist Ihnen allen ebenso wie mir bekannt, daß wir im Regierungsbezirk Wiesbaden nicht gerade die besten finanziellen Verhältnisse haben, und daß die von der vorwiegend kleinbäuerlichen Bevölkerung des Regierungsbezirks für die Verwaltung des Staates und der Selbstverwaltung gebrachten Opfer doch wirklich ganz beträchtlich genannt werden müssen, im Hinblick auf die kärglichen Mittel, die der Bevölkerung dafür zur Verfügung stehen. Darum ist es begrüßenswert, daß Ihre Verwaltung sich weiser Sparsamkeit befleißigt, und es ist außerordentlich anerkennenswert, daß, soweit ich bei flüchtiger Durchsicht des Haushaltsplans ersehen konnte, Sie auch ohne besonderen Sparkommissar in der Lage sind, sparsam zu wirtschaften.
Ich möchte natürlich nicht über das Gesamtprogramm und die gesamte Tagesordnung sprechen, dazu fehlt die Zeit und die Möglichkeit, und Sie selbst werden alle die Absicht haben, das Ihre dazu zu sagen. Ich möchte herausheben nur einen Punkt, der neu in Erscheinung tritt. Das ist Punkt 6 der Tagesordnung: Vorlage betreffend Beteiligung des Bezirksverbandes an der allgemeinen Hilfsaktion für die Landwirtschaft. Meine Herren, es ist mir so wie Ihnen bekannt, daß die Klagen der Landwirtschaft - wenn sie da und dort auch in übertriebener und unsachlicher Weise zum Ausdruck gebracht worden sind - nichtsdestoweniger in einer wirklich sehr prekären Situation der Landwirtschaft begründet sind, und wenn die Staats- und Reichsregierung ihrerseits diesem Umstand Rechnung zu tragen sich veranlaßt gesehen hat (Zuruf Abg. Lang: Ja, wenn sie die kleinen Bauern nicht so besteuern würde!) so glaube ich, liegt es auch im Interesse der Selbstverwaltung, ihrerseits das Möglichste zu tun, um die auf diesem Gebiet auftretenden Notstände zu lindern, ebenso wie ich keineswegs bestreite die Pflicht der Staats- und Selbstverwaltung, auch der industriellen Arbeiterschaft, da wo es notwendig und möglich ist, zu helfen. Auch dazu möchte ich etwas sagen. Es ist mir auch nicht unbekannt, daß trotz des momentanen Rückgangs der Erwerbslosenziffer in einigen Teilen des Regierungsbezirks Wiesbaden die Erwerbslosigkeit keine Abnahme, sondern eine Zunahme erfahren hat. Und es ist mir auch nicht unbekannt, daß das zurückzuführen ist auf die Rationalisierung und den Zusammenschluß der Gesellschaften. (Zuruf des Abg. Lang: Sie sind doch für die Rationalisierung!) Ich glaube, daß bisher weder die Staatsregierung noch die Selbstverwaltungskörper es daran haben fehlen lassen, das Nötige zu tun, um die Arbeitslosigkeit zu lindern und daß die entsprechenden Anregungen bei mir als Leiter der Staatsverwaltung wie auch bei Ihnen als Vertreter der Selbstverwaltung ein williges Ohr finden werden.
Meine Damen und Herren! Ich hätte eigentlich sehr viel zu sagen. Der Bericht, den ich durchgesehen habe, zeigt mir, daß auf dem Gebiet der Wegebauverwaltung ganz erhebliche Arbeit in den letzten zwei Jahren geleistet worden ist. Und nun haben Sie auf ihrer Tagesordnung das große Projekt der Rheinuferstraße stehen, ein Projekt, das schon lange und sehr viel besprochen worden ist und das zu fördern zweifellos im allgemeinen Interesse liegt, und das erhebliche Kosten verursachen wird. Ich bitte Sie, soweit es Ihnen möglich ist, die erforderlichen Unterlagen für die Durchführung des Projektes zu kräftigen, ebenso wie ich mich bereit erkläre, bei der Reichs- und Staatsregierung für die Durchführung mit besten Kräften tätig zu sein.
Meine Damen und Herren! Eine Frage, die wohl Ihre Tagesordnung an sich nicht berühren wird, die aber für Sie als gesetzgebenden Körper der Selbstverwaltung von erheblicher Wichtigkeit ist, ist die in den letzten Monaten viel umstrittene Aenderung der Kreisgrenzen im südlichen Teil des Regierungsbezirkes. Ich habe nicht die Absicht, das ganze Programm hier zu entwickeln, habe aber geglaubt, bei meinen einführenden Worten darauf hinweisen zu sollen, daß auch mir bekannt ist, daß, wenn alte organisatorische Zusammenhänge zerrissen werden, wenn wirtschaftliche Gebilde nicht mehr im seitherigen Maße zusammengehalten werden können, jedesmal ein Maß von Unbehagen bei den davon betroffenen Personen und Körperschaften hervorgerufen wird. Ich glaube aber, nachdem nun auch der Landtag im Sinne unserer Vorlage beschlossen hat, daß die Gestaltung zum besten des Regierungsbezirkes geschehen ist und gebe der Hoffnung Ausdruck und wünsche, daß Sie alle, soweit sie außerhalb Ihrer Tätigkeit als Landtagsabgeordnete dazu in der Lage sind, das Nötige dazu beitragen, daß die aufgerissenen Wunden verharschen, ebenso wie ich mich bemühen werde, alles zu tun, die Aenderungen so leicht tragbar zu machen, als es möglich ist.
Dann habe ich noch eine Sache zu erwähnen. Das ist die Tatsache, daß, wenn nicht ganz besondere Ereignisse es notwendig machen, Ihre diesmalige Tagung wohl die letzte Tagung des bisherigen Kommunallandtages sein wird. Sie werden, wenn Sie nachhause gehen, genau so wie im Reichstag und im Landtag in die Wahlagitation eintreten und werden natürlich entsprechend ihrer Parteistellung die Ihnen obliegenden Pflichten erfüllen. Ich bin fest überzeugt, daß Sie sich für diese Ihre Tagung, so wenig wie ich, in den letzten zwei Jahren, seit ich Gelegenheit hatte, Sie kennen zu lernen, leiten lassen werden von dem bevorstehenden Wahlkampf, sondern vom Gemeinwohl (Zuruf des Abg. Lang). Ja, bei den Kommunisten ist das anders, das weiß ich. Ich bin überzeugt, daß Sie sich wie bisher leiten lassen werden von dem Gesamtwohl, das uns allen am Herzen liegt. In diesem Sinne eröffne ich den 64. Kommunallandtag. (Zuruf des Abg. Lang: Nieder mit dem Bürgerblock!)
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Zum Vorsitzenden des Kommunallandtages wird in derselben Sitzung erneut Heinrich Hopf (SPD) aus Frankfurt am Main gewählt, zu dessen Stellvertreter Georg Krücke (Hessen-Nassauische Arbeitsgemeinschaft Stadt und Land) aus Wiesbaden. Ludwig Hansohn (DDP) aus Wiesbaden, Franz Kronenbitter (KPD) aus Höchst, Georg Ludwig Matthaei (Hessen-Nassauische Arbeitsgemeinschaft Stadt und Land) aus Frankfurt am Main und Theodor Sznurkowski (Deutsche Zentrumspartei) ebenfalls aus Frankfurt am Main komplettieren das Präsidium als Beisitzer.2

Der 64. Kommunallandtag des Regierungsbezirkes Wiesbaden tagt in insgesamt fünf öffentlichen Sitzungen bis zum 3. April 1928.

Zusammensetzung des 64. Kommunallandtages

Sitzverteilung

Hessen-Nassauische Arbeitsgemeinschaft Stadt und Land 16
Sozialdemokratische Partei Deutschlands 16
Deutsche Zentrumspartei 12
Deutsche Demokratische Partei 4
Kommunistische Partei 4

Hessen-Nassauische Arbeitsgemeinschaft Stadt und Land

Decker, Heinrich (1867–1956; Landwirt und Kaufmann; Dörnberg; Wahlbezirk Unterlahn)
Fink, Hermann (geb. 1881; Bürgermeister und Landwirt; Seelbach; Wahlbezirk Oberlahn-Usingen)
Guckes, Wilhelm (1877–1942; Landwirt und Bürgermeister a.D.; Breithardt; Wahlbezirk Untertaunus)
Hartmann, Heinrich (1862–1938; Bauunternehmer; Wiesbaden; Wahlbezirk Wiesbaden-Stadt)
Heldmann, Dr. Heinrich (1871–1945; Senatspräsident; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Frankfurt am Main)
Jaspert, August (1871–1841; Rektor und Stadtrat; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Frankfurt am Main)
Krücke, Georg (1880–1961; Rechtsanwalt und Notar; Wiesbaden; Wahlbezirk Wiesbaden-Stadt)
Kupfrian, Fritz (1879–1953; Bürgermeister; Dillenburg; Wahlbezirk Dillkreis)
Matthaei, Ludwig (geb. 1859; Kaufmann; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Frankfurt am Main)
Meyer, Erich (1884–1955; Pfarrer; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Frankfurt am Main)
Ruhl, Jean (1877–1957; Architekt; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Biedenkopf)
Rumpf, Dr. Hermann (1875–1942; Rechtsanwalt und Notar; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Frankfurt am Main)
Schmidt II., Ludwig (1868–1945; Landwirt; Breidenbach; Wahlbezirk Biedenkopf)
Stein, Dr. Wilhelm Freiherr von (1869–1954; Amtsgerichtsrat; Wiesbaden; Wahlbezirk Wiesbaden-Stadt)
Ulrici, Werner (1877–1950; Landrat; Marienberg; Wahlbezirk Oberwesterwald)
Zorn II., Adam (1863–1930; Bürgermeister; Niederwallmenach; Wahlbezirk St. Goarshausen)

SPD

Asch, Bruno (1890–1940; Kämmerer; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Frankfurt am Main)
Bauer, Elsa (1878–1941; Stadtverordnete; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Frankfurt am Main)
Bechtel, Heinrich (1882–1962; Filialleiter; Diez; Wahlbezirk Unterlahn)
Bierbrauer, Rudolf (1884–1937; Diplom-Ingenieur; Weilburg an der Lahn; Wahlbezirk Oberlahn-Usingen)
Diefenbach, Wilhelm (geb. 1895; Lehrer; Höchst am Main; Wahlbezirk Höchst am Main)
Gräf, Adam (1882–1945; Bürgermeister; Niederselters; Wahlbezirk Limburg)
Gräf, Eduard (1870–1936; Bürgermeister; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Frankfurt am Main)
Holl, Philipp (1879–1967; Städtischer Beamter; Wiesbaden; Wahlbezirk Wiesbaden-Stadt)
Hölzel, August (1897–1944; Maurer; Dotzheim; Wahlbezirk Wiesbaden-Land)
Hopf, Heinrich (1869–1929; Geschäftsführer; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Frankfurt am Main)
Kirchner, Karl (1883–1945; Direktor; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Frankfurt am Main)
Plewe, Karl (geb. 1876; Stadtverordneter; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Frankfurt am Main)
Schmitt, Georg (1872–1940; Landwirt und Bäckermeister; Breithardt; Wahlbezirk Untertaunus)
Schweig, Fritz (1874–1964; Schleifer; Oberursel; Wahlbezirk Obertaunus)
Siebecke, Eugen (1891–1959; Direktor; Biedenkopf; Wahlbezirk Biedenkopf)
Zimmermann, Joseph (1871–1929; Polizeipräsident; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Höchst am Main)

Deutsche Zentrumspartei

Alken, Else (1877–1943; Stadtrat; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Frankfurt am Main)
Beppler, Jean (1876–1940; Buchdruckereibesitzer; Königstein i. T.; Wahlbezirk Oberlahn-Usingen)
Dahlhoff, Heinrich (geb. 1882; Rektor; Bad Homburg; Wahlbezirk Obertaunus)
Ernst, Dr. Lorenz (1890–1977; Studienrat; Höchst am Main; Wahlbezirk Höchst am Main)
Geil, Hermann Josef (1858–1935; Maurermeister; Oberlahnstein; Wahlbezirk St. Goarshausen)
Gotthardt, Ludwig (1870–1932; Kaufmann; Limburg; Wahlbezirk Limburg)
Haenlein, Wilhelm (1876–1949; Weingutsbesitzer; Hochheim am Main; Wahlbezirk Wiesbaden-Land)
Pnischeck, Edmund (1883–1954; Bürgermeister; Lorch am Rhein; Wahlbezirk Rheingau)
Roth, Heinrich (1889–1955; Bürgermeister; Montabaur; Wahlbezirk Unterwesterwald)
Schmitt, Jakob (1860–1929; Ökonomierat; Molsberg; Wahlbezirk Westerburg)
Schmitz, Wilhelm (geb. 1869; Landgerichtsrat; Wiesbaden; Wahlbezirk Wiesbaden-Stadt)
Sznurkowski, Theodor (1873–1951; Kürschner; Frankfurt am Main; Kreis Frankfurt am Main)

Deutsche Demokratische Partei

Hansohn, Ludwig (1879–1929; Ingenieur; Wiesbaden; Wahlbezirk Wiesbaden-Stadt)
Hesch, August (1870–1942; Steinhauermeister; Biebrich am Rhein; Wahlbezirk Wiesbaden-Land)
Jenner, Hans (geb. 1882; Landrat; Weilburg an der Lahn; Wahlbezirk Oberlahn-Usingen)
Trumpler, Prof. Dr. Hans (1875–1955; Syndikus; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Frankfurt am Main)

Kommunistische Partei

Bach, Theodor (1879–1945; Weißbinder; Dotzheim; Wahlbezirk Wiesbaden-Land)
Drewanz, Johannes (geb. 1896; Packer; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Frankfurt am Main)
Kronenbitter, Franz (1887–1952; Schlosser; Höchst am Main; Wahlbezirk Höchst am Main)
Lang, Konrad (1885–1963; Monteur; Frankfurt am Main; Wahlbezirk Frankfurt am Main)
(LV)


  1. Verhandlungen des 64. Kommunallandtags des Regierungsbezirks Wiesbaden vom 26. März bis 3. April 1928, Wiesbaden [1928], S. 5 f.
  2. Ebd., S. 7 f.
Records
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„Eröffnung des 64. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden, 26. März 1928“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/edb/id/5588> (Stand: 17.11.2019)
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