Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 21. Januar 1837: Hinrichtung von Anton Fischer
    Am 21. Januar 1837 wird Anton Fischer, gebürtig aus Münster bei Dieburg, auf dem Darmstädter Marktplatz hingerichtet. Grund für die Todesstrafe waren Raubmorde über Jahre hinweg.(StH) ... »Details
  2. 17. Februar 1837: Der Bankier Amschel Mayer Rothschild kauft das Landgut „Grüneburg“
    Am 17. Februar 1837 erwirbt der Bankier Amschel Mayer von Rothschild (1773–1855) das Grundstück und den im 18. Jahrhundert so benannten Gutshof „Schloss Grüneburg“, auf einer Anhöhe vor dem Eschenheimer Tor in Frankfurt am Main gelegen, und stellt den Besitz seinem Neffen Anselm Salomon Rothschild (1803–1874) zur Verfügung. Dessen Vater Salomon von Rothschild (1774–1855) ließ dort ... »Details
  3. 19. Februar 1837: Georg Büchner verstirbt in Zürich
    Der 23 Jahre junge Dozent, Revolutionär und Schriftsteller Georg Büchner erkrankt an Typhus und verstirbt am 19. Februar 1837 an den Folgen in Zürich. Freunde, Verwandte und Bekannte trauern um ihn und der Bürgermeister von Zürich hielt nach zwei Tagen des Todes eine Rede am Friedhof. Der Arztsohn war am 17. Oktober 1813 in Goddelau geboren worden, war Schüler in Darmstadt und floh wegen ... »Details
  4. 23. Februar 1837: Friedrich Ludwig Weidig nimmt sich in Darmstadt das Leben
    Aufgrund des Mitwirkens am „Hessischen Landboten“ war der Pfarrer Friedrich Ludwig Weidig (1791–1837) am 24. April 1835 festgenommen worden. Wegen Hochverrats befand er sich im Darmstädter „Arresthaus“ und nach zwei Jahren Haft, am Morgen des 23. Februar 1837, nahm er sich mit Schnitten an Pulsadern und Hals das Leben. Grund des Suizids sei das unmenschliche Verhör durch Konrad Georgi ... »Details
  5. 28. April 1837: Eröffnung der Povinzialrealschule in Gießen
    Am 28. April 1837 wird die Provinzialrealschule in Gießen, die dritte dieser Art im Großherzogtum Hessen, eröffnet.  ... »Details
  6. 30. April 1837: Gründung des „Rheinischen Kunstvereins“ in Darmstadt
    Bereits 1833 hatte der Hofkupferstecher Georg Jakob Felsing (1802–1883) in Darmstadt den „Darmstädter Kunstverein“ gergündet. 1837 schloss sich der Verein auf Initiative Felsings mit den Kunstvereinen in Mainz, Mannheim, Karlsruhe und Straßburg zum „Rheinischen Kunstverein“ zusammen, wobei er selber erster Präsident des Gesamtvereins wurde. Der Kunstverein fungierte als Vermittler ... »Details
  7. 21. Mai 1837: Einweihung des Predigerseminars in Friedberg
    Am 21. Mai 1837 findet die Einweihung des evangelischen Predigerseminars in Friedberg statt, um dort zukünftige Pfarrkandidaten des Großherzogtums Hessens zu unterrichten.(StH) ... »Details
  8. 24. Mai 1837: Ulrich Pultz von Carlsen erster Ehrenbürger von Offenbach
    Der Kommandant des in Offenbach am Main liegenden Regiments „Groß- und Erbprinz“, der Oberst Ulrich Pultz von Carlsen (1773–1863), wird der Ehrenbürger der Stadt. Noch im selben Jahr wird der aus Roskilde (Dänemark) stammende Offizier zum Kommandanten der Stadt Darmstadt ernannt und zum Generalmajor befördert.(LV) ... »Details
  9. 28. Juni 1837: Einweihung der französisch-reformierten Kirche in Friedrichsdorf
    Landgraf Friedrich VI. von Hessen-Homburg (1769–1829) hatte bereits im Jahr 1821 die Genehmigung zum Bau einer neuen Kirche an der Stelle des alten kleinen „temple“ in der 1687 von französischen Hugenotten gegründeten Stadt Friedrichsdorf am Taunus erteilt. ... »Details
  10. 11. Juli 1837: Staatsminister Hassenpflug wird auf eigenen Wunsch entlassen
    Am 11. Juli 1837 wird der seit 1832 amtierende kurhessische Innen- und Justizminister Ludwig Hassenpflug (1794–1862) auf eigenen Wunsch aus dem Amt entlassen.  ... »Details
  11. 14. August 1837: Einweihung des Gutenberg-Denkmals in Mainz
    Die Idee, dem Erfinder des modernen Buchdrucks Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg (1397–1468) in seiner Geburtsstadt Mainz ein Denkmal zu setzen, entstand erstmals 1804 im Gefolge der französischen Revolution, da dieser in Frankreich als Symbol für Aufklärung und Pressefreiheit galt. Im Herbst 1804 erließ Kaiser Napoleon (1769-1821) während eines Aufenthalts in der Stadt ein Dekret, ... »Details
  12. 12. September 1837: Verurteilung von Leopold Eichelberg
    Aufgrund seines Engagements beim „Hessischen Landboten“ wird Dr. Leopold Eichelberg (1804–1879), Privatdozent für Medizin der Universität Marburg, zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.(StH) ... »Details
  13. 17. Dezember 1837: Studenten feiern die Göttinger Professoren Grimm und Gervinus bei der Einreise nach Kurhessen
    Nachdem sie am 18. November 1837 gegen die Aufhebung der liberalen Landesverfassung von 1833 durch König Ernst August I. von Hannover (1771–1851) appelliert hatten, wurden sieben Göttinger Professoren, die „Göttinger Sieben“, aus dem Königreich Hannover verwiesen.|Die Professoren Georg Gottfried Gervinus (1805–1871) sowie Jacob (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) erreichen am ... »Details
  14. 1838: Matheus Müller beginnt in Eltville mit der Sektproduktion
    Im Jahr 1811 erwarb Matheus Müller (1773–1847) den ehemaligen Hof der Freiherrn von Sohlern in Eltville, um dort einen Weinhandel zu eröffnen. Zur Vergrößerung des Unternehmens kaufte er wenig später einen Teil des Stadtgrabens und der Stadtmauer hinzu.  ... »Details
  15. 1838/39: Abbruch des Kollegiengebäudes in Gießen
    In den Jahren 1838/39 wird das Kollegiengebäude der Universität Gießen mitsamt der Sternwarte abgerissen. Es befand sich am Brandplatz.(StH) ... »Details
  16. 3. Januar 1838: Gründung von Lesezirkeln zur Lehrerausbildung im Großherzogtum Hessen
    Im Amtsblatt des Großherzoglich Hessischen Schulrats vom 3. Januar 1838 ist die Verfügung zur Einrichtung von Lesezirkeln abgedruckt. Diese Zirkel sollen der Fortbildung der Volksschullehrer dienen. In vielen Gemeindeschulen werden daraufhin Bibliotheken eingerichtet. Die Auswahl der Literatur ist jedoch vorgegeben, die Kosten tragen die Gemeinden.(RKr) ... »Details
  17. 10. Januar 1838-10. Februar 1838: Unterzeichnung der Staatsverträge zum Bau der Taunus-Eisenbahn
    Am 10. Januar bzw. 10. Februar 1838 werden die Staatsverträge zwischen der Freien Stadt Frankfurt, dem Großherzogtum Hessen und dem Herzogtum Nassau unterzeichnet, die den Bau der Taunus-Eisenbahn festlegten.|Bereits am 29. Juni 1836 hatten sich die Eisenbahnkonsortien von Darmstadt, Wiesbaden und Frankfurt zu einem „Taunuseisenbahn-Komitee“ unter Führung der Frankfurter Bankhäuser ... »Details
  18. 14. Januar 1838: Eröffnung der „Schule für technisches Zeichnen“ in Gießen
    Unter maßgeblichem Einfluss des 1836 gegründeten „Gewerbevereins für das Großherzogtum Hessen“ wird am 14. Januar 1838 in Gießen die „Schule für technisches Zeichnen“ mit 28 Schülern eröffnet, die neben ihrer Arbeit (in der Regel sonntags) weitergebildet werden sollen. Der Anstoß zur Gründung der Gießener Schule kam von dem Baumeister und Hofkammerrat Johann Philipp Hofmann ... »Details
  19. 26. Februar 1838: Erster Rosenmontagsumzug in Mainz
    Die Fastnacht bzw. der Karneval als ausgelassenes Fest vor dem Beginn der Fastenzeit erhielt im 19. Jahrhundert seine heutige, durch Vereine geprägte Form. Dazu gehörten unter anderem die Sitzungen mit ihrem Ritual, die Narrenkappe, das närrische Komitee und die Umzüge mit den Garden als Schutztruppen des Prinzen Karneval, - eine Persiflage auf das Militär, das seit 1825 gerade in Mainz ... »Details
  20. 28. Juli 1838: Gesangvereine treffen sich in Frankfurt zum Sängerfest
    Ab Juli 1832 wurden bundesweit politische Vereine verboten. Schon ab 1833 entstanden mehrere Turn- und Gesangsvereine, um verdeckt politische Kontakte zu pflegen. ... »Details
  21. 6. Oktober 1838: Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm beginnen mit der Arbeit am „Deutschen Wörterbuch“
    Mit dem Abschluss des Vertrages mit der Weidmannschen Buchhandlung in Leipzig, vertreten durch den Verleger Salomon Hirzel (1804–1877) am 6. Oktober 1838 beginnt für die Brüder Jacob (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) das Mammutprojekt des „Deutschen Wörterbuchs“, das sie bis zu ihrem Lebensende beschäftigte. Dieses Wörterbuch sollte in aller Gründlichkeit Herkunft und ... »Details
  22. 6. November 1838: Darmstädter Landtagsgebäude eröffnet
    Am 6. November 1838 erhält der Landtag des Großherzogtums Hessen ein eigenes Ständehaus am Luisenplatz in Darmstadt. Bei dem Gebäude handelt es sich um das ehemalige, von Oberbaudirektor Johann Helfrich von Müller (1746–1830) entworfene, und 1793 begonnene klassizistische Palais für den Landgrafen Georg Carl (1754–1830), das aber erst 1803 für Landgraf Christian (1763–1830) vollendet ... »Details
  23. 1839: Niddabrücke in Nied errichtet
    Als älteste Eisenbahnbrücke in Hessen wird im Jahr 1839 die Brücke über die Nidda in Nied als Bestandteil der ersten Teilstrecke der Taunus-Eisenbahn zwischen Frankfurt am Main und Höchst fertiggestellt. Die Pläne lieferte der vorher schon beim Bau der Bayerischen Ludwigsbahn tätige Eisenbahningenieur Paul Camille von Denis (1795–1872).|Der 50 m lange Sandsteinviadukt, bestehend aus drei ... »Details
  24. 1839: Einführung der Fortbildungsschulen im Herzogtum Nassau
    1839 wird im gesamten Herzogtum Nassau die Schulpflicht erweitert. Jungen müssen nach der Beendigung der Dorfschule eine Abend- oder Sonntagsschule bis zum Alter von 18 Jahren besuchen. Themen des Unterrichtes sind die klassischen Kulturtechniken, verstärkt aber auch landwirtschaftliche und technische Themen.(RKr) ... »Details
  25. 1839: Das Kursaalgebäude in Bad Ems wird eingeweiht
    Im 17. und 18. Jahrhundert galt Ems, wo seit dem 14. Jahrhundert warme Quellen belegt sind, als einer der berühmtesten Badeorte Deutschlands. 1709 bis 1725 wurde hier das Fürstlich Oranien-Nassauische Badehaus errichte, das mit der wohl ältesten Brunnenhalle Deutschlands noch heute im Ostteil des Kurhauses erhalten ist.|1806 kam Ems an das Herzogtum Nassau und erlebte in den Folgejahren einen ... »Details
  26. 1839: Der Neubau des Hospitals zum Heiligen Geist in Frankfurt wird eröffnet
    Das alte Hospital in Frankfurt am Main hatte ursprünglich neben der Spitalkirche zum Heiligen Geist gelegen und wurde seit dem 13. Jahrhundert durch eine von Spenden wohlhabender Bürger getragene Stiftung finanziert. Versorgt wurden dort zunächst ausschließlich Bedürftige und Mittellose.  ... »Details
  27. 1839: Gründung der Papierfabrik in Niederkaufungen
    1839 gründet der Tabakfabrikant Wilhelm Karl Pfeiffer (1811–1855) aus Kassel eine Papierfabrik an der Leipziger Straße zwischen Bettenhausen und Niederkaufungen. Beteiligt am Unternehmen war unter anderem die Tapetenfabrik „J.C. Arnold & Söhne“ in Kassel, die erste deutsche Fabrik für Papiertapeten. 1873 wurde das Unternehmen durch die Firma „Vereinigte Hessische Papierfabriken“ ... »Details
  28. 1839/40: Erweiterung des chemischen Laboratoriums von Justus Liebig in Gießen
    Das 1817 bis 1819 vermutlich nach Plänen von Georg Moller (1784–1852) errichtete Wachhaus der ‚Neuen Kaserne auf dem Seltersberg‘ in Gießen war nach dem durch Auseinandersetzungen mit der Bevölkerung bedingten Abzug der großherzoglich-hessischen Soldaten 1821 im Jahre 1823 von der Universität übernommen worden.|Ab 1824 richtete hier der junge Chemieprofessor Justus Liebig (1803–1873) ... »Details
  29. 7. Januar 1839: Mitarbeiter des „Hessischen Landboten“ werden begnadigt
    Am 7. Januar 1839 begnadigt Großherzog Ludwig II. (1777–1848) die Mitarbeiter des „Hessischen Landboten“. Die Mitglieder wurden aufgrund einer Verschwörung am 8. Dezember 1838 verurteilt.(StH) ... »Details
  30. 9. März 1839: Gesetze zur Kinderarbeit
    Zur Sicherung des Lebensunterhaltes war es in vielen Familien nötig, dass neben den Männern auch Frauen und Kinder mitarbeiten mussten. Dieses betraf nicht nur Tätigkeiten in der Landwirtschaft oder in Handwerksbetrieben, sondern auch in Fabriken. In den 1830er Jahren entstanden in Europa die ersten Gesetze zur Einschränkung der Kinderarbeit. ... »Details
  31. 18. Juni 1839: „Waldfest“ mit Liedern von Felix Mendelssohn-Bartholdy im Frankfurter Stadtwald
    Am 18. Juni 1839 findet in Frankfurt am Main ein „Waldfest“ statt, bei dem Frankfurter Bürger und Bürgerinnen „Sechs vierstimmige Lieder […] im Freien zu singen“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) in Anwesenheit des Komponisten zur Aufführung bringen. Im August äußerte er dazu begeistert: „die natürlichste Musik von allen ist es doch, wenn 4 Leute zusammen spazieren ... »Details
  32. 7. August 1839: Robert Bunsen wird Professor in Marburg
    Am 7. August 1839 wird Robert Bunsen (1811–1899) Professor für Chemie an der Universität in Marburg. Dort war er bis 1851 tätig.(StH) ... »Details
  33. 8. August 1839: Einweihung der neuen Synagoge in Kassel
    Vor allem in den größeren Städten entstanden im 19. Jahrhundert große, repräsentative Synagogen, die sich deutlich von den bescheideneren Vorgängerbauten und Landsynagogen abhoben. Wegweisend wurde der Neubau der Kasseler Synagoge, die am 8. August 1839 eingeweiht wurde. ... »Details
  34. 28. August 1839: Verhaftung von Professor Sylvester Jordan
    Am 28. August 1839 wird der Marburger Professor für Staatsrecht Sylvester Jordan (1792–1861), der maßgeblich am Entwurf der liberalen kurhessischen Verfassung 1831 beteiligt war, wegen angeblicher Beteiligung an der Vorbereitung des Sturms auf die Hauptwache in Frankfurt am Main („Frankfurter Wachensturm“) 1833 und weiterer „revolutionäre Umtriebe“ nach der bereits im Mai erfolgten ... »Details
  35. 26. September 1839: Erster Abschnitt der Taunus-Eisenbahn wird in Betrieb genommen
    Am 26. September 1839 wird der erste Abschnitt der Taunus-Eisenbahn von Frankfurt am Main nach Wiesbaden zwischen dem damals bereits fertiggestellten Taunusbahnhof, erbaut von Ignaz Opfermann (1799–1866) und Höchst am Main in Betrieb genommen.|Seit 1833 war in der Freien Stadt Frankfurt von den führenden Bank- und Handelshäusern das Vorhaben einer Eisenbahnlinie in das Herzogtum Nassau ... »Details
  36. 26. September 1839: Eröffnung der Taunus-Eisenbahn
    Eine Anzeige in der „Frankfurter Oberpostamtszeitung“ vom 26. September 1839 informiert die Leserschaft darüber, dass ab diesem Tag regelmäßig Züge zwischen Frankfurt am Main und Höchst am Main verkehren. Damit war mit der ersten Teilstrecke der Taunus-Eisenbahn auch die erste Eisenbahnstrecke in Hessen eröffnet. Bis zum 19. Mai 1840 wurde die gesamte Bahnlinie bis Wiesbaden fertig ... »Details
  37. 1840: Der Gießener Professor Justus Liebig publiziert sein bahnbrechendes Buch zur Agrikulturchemie
    Der seit 1824 in Gießen lehrende Chemieprofessor Justus Liebig (1803–1873) publiziert im Jahr 1840 sein bahnbrechendes Buch „Die organische Chemie in ihrer Anwendung auf Agricultur und Physiologie“. Darin weist er die Wirksamkeit von mineralischen Düngern für die Fruchtbarkeit des Ackerbodens nach, – seinerzeit eine revolutionäre Erkenntnis, da man bislang von der Ernährung der ... »Details
  38. 1840: Gräfin Emilie von Reichenbach-Lessonitz kauft den Hof Goldstein
    1840 erwirbt die Gräfin Emilie von Reichenbach-Lessonitz (1791–1843), die Mätresse und ab 1841 zweite Frau von Kurfürst Wilhelm II. von Hessen (1777–1847), vom Herzogtum Nassau den Hof Goldstein auf dem Gelände einer ehemalige Wasserburg südwestlich von Frankfurt am Main ab, um dort für sich und ihre Kinder einen Familiensitz zu errichten. ... »Details
  39. 1840-1850: Aufruf zur Bildung eines deutschen Nationalvereins für Abschaffung der Sklaverei
    Seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert entstanden in Nordamerika und Westeuropa vor dem Hintergrund religiöser und humanitärer Weltanschauungen Bewegungen, die sich für die Abschaffung der Sklaverei einsetzten. In der Folge verbot Dänemark bereits 1792 den Sklavenhandel. Dagegen führte Napoleon I. (1769-1821) 1802 die 1794 in Frankreich abgeschaffte Sklaverei wieder ein.  ... »Details
  40. 1840-1870: Hessische Straßenkehrer in Paris
    Seit den 1840er Jahren zogen zunehmend oberhessische Familien nach Paris, wo sie vor allem in der Straßenreinigung tätig waren. Die meisten hessischen Auswanderinnen und Auswanderer planten, nach einigen Jahren in die Heimat zurückzukehren. Sie lernten daher weder die französische Sprache noch integrierten sie sich in die französische Gesellschaft, sondern lebten in einer eigenen „deutschen ... »Details