Hesse in the 19th and 20th Centuries

Der Neubau des Hospitals zum Heiligen Geist in Frankfurt wird eröffnet, 1839
Das alte Hospital in Frankfurt am Main hatte ursprünglich neben der Spitalkirche zum Heiligen Geist gelegen und wurde seit dem 13. Jahrhundert durch eine von Spenden wohlhabender Bürger getragene Stiftung finanziert. Versorgt wurden dort zunächst ausschließlich Bedürftige und Mittellose.
1835 bis 1839 wird ein stattlicher Neubau an der Langen Straße am Rand des Fischerfeldviertels nach Plänen von Heinrich Friedrich Rumpf (1795–1867) errichtet und das alte Gebäude einschließlich der Hospitalkirche abgerissen.
Mit 300 Betten war das Hospital damals das größte Krankenhaus der Stadt, nahm aber zunächst nur „Fremde“ auf. Das neue Krankenhaus soll damals zu den modernsten in Deutschland gehört haben. 1845 wurde der erste akademisch ausgebildete Chirurg eingestellt. Bereits in den sechziger Jahren erfolgte eine Erweiterung mit Baracken im Garten. 1869 erhielten alle Einwohner Frankfurts das Recht, im Hospital aufgenommen zu werden.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Krankenhaus stark beschädigt und nach dem Krieg auf dem historischen Grundriss in vereinfachter Form wiederaufgebaut. Das Hauptportal mit Statuen von Eduard Schmidt von der Launitz (1797–1869) von 1863 („Krankheit“ und „Genesung“) ist erhalten geblieben.
Die öffentlich-rechtliche „Stiftung Hospital zum Heiligen Geist“ in Frankfurt existiert noch heute.
(UH)
- Records
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- „Der Neubau des Hospitals zum Heiligen Geist in Frankfurt wird eröffnet, 1839“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/edbx/id/7577> (Stand: 23.1.2026)
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