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Südhessisches Flurnamenbuch

Schneise

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Deutung
Schneise ‚Durchhieb durch den Wald; langer, gerader Waldweg‘ als die heute übliche Gebrauchsform gegenüber älterem Schneid(s) (s. d.) tritt zuerst im 14. Jh. im Mitteldt. auf, wird aber in FlN erst im 18. Jh. mit dem Aufkommen der kameralen Forstwirtschaft produktiv. Schneise begegnet dann in großer Anzahl fast ausschließlich als GT von meist rein katasteramtlichen Namen.
Literatur
Lexer 2, 1028 s. u. sneite; Kluge/Seebold 736; DWB 9, 1285; SHessWb 5, 625, PfälzWb 5, 1317; HessFlNAtl K. 142; Dittmaier (1963), S. 276, Vielsmeier (1995), S. 435. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
MHFB: → Schneise; DWB: → schneise; Lexer: → sneite; PfälzWb: → schneise; Wörterbuchnetz: → Schneise
Anmerkung zu den Belegen
Stark gekürzte Auswahl; ohne erkennbar reine Katasterbildungen.
Referenz
Vgl. Schneid(s).