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Südhessisches Flurnamenbuch

Kegel1

Deutung
Zu ahd. kegil, mhd. kegel st. M. ‚Nagel, Pflock‘. Es handelt sich zunächst, hier in Verbindung mit dem GT -graben, um einen FormN für ein lang gestrecktes Flurstück (Breitenbrunn). Kegelbahn ‚Bahn zum Kegelschieben‘: Dieses Spiel ist in Deutschland seit dem 13./14. Jh. im Freien betrieben worden. Hierher gehört auch fnhd. kegelplatz für eine kurzschub genannte Variante des Spiels.
Literatur
Starck/Wells 325, Lexer 1, 1535, Baufeld 141; Kluge/Seebold 436; DWB 5, 384 s. u. Kegel, 391 s. u. Kegelbahn, 392 s. u. Kegelplatz; SHessWb 3, 1226 f., PfälzWb 4, 147; Bach 2, § 387; Dittmaier (1963), S. 135, Ramge (1979), S. 172, Zernecke (1991), S. 271 f., Vielsmeier (1995), S. 263 s. u. Kegelbahn. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
DWB: → kegel · kegelbahn · kegelplatz; Lexer: → kegel; PfälzWb: → kegel; Wörterbuchnetz: → Kegel1