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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Herzogtum Nassau 1819 – 18. Runkel

Heckholzhausen

Ortsteil · 214 m über NN
Gemeinde Beselich, Landkreis Limburg-Weilburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

Heckholzhausen liegt 13 km nordöstlich von Limburg.

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt 4 km nordöstlich von Obertiefenbach an der B 49.

Bahnhof der 1960 stillgelegten Eisenbahnlinie Runkel/Dehrn – Mengerskirchen ("Kerkerbachbahn") (Die Teilstrecke Eschenau - Heckholzhausen wurde am 10.1.1888 eröffnet, die Teilstrecke Heckholzhausen - Hintermeilingen am 1.10.1905). Weiterer Haltepunkt derselben Strecke war Heckholzhausen Chaussee ab 1905.

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Burgen und Befestigungen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3440387, 5594809
UTM: 32 U 440336 5593011
WGS84: 50.486043° N, 8.158971° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

533001010

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 570, davon 338 Acker (= 59.30 %), 59 Wiesen (= 10.35 %), 129 Holzungen (= 22.63 %)
  • 1961 (Hektar): 570, davon 134 Wald (= 23.51 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 610, davon 571 evangelisch (= 93.61 %), 28 katholisch (= 4.59 %), 11 Juden (= 1.80 %)
  • 1961: 690, davon 529 evangelisch (= 76.67 %), 159 katholisch (= 23.04 %)
  • 1970: 730

Diagramme:

Heckholzhausen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft (seit 1791 Fürstentum) zu Wied-Runkel, Amt oder Herrschaft Runkel
  • 1806: Großherzogtum Berg, Departement der Sieg, Arrondissement Dillenburg, Kanton Runkel, Kirchspiel Heckholzhausen
  • 1813: Herzogtum Nassau, Amt Runkel
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk IV (Kreisamt Limburg)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Runkel
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Oberlahnkreis
  • 1945: Groß-Hessen, Oberlahnkreis
  • 1946: Bundesland Hessen, Oberlahnkreis
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Limburg-Weilburg

Altkreis:

Oberlahnkreis

Gericht:

  • 1816: Amt Runkel
  • 1849: Justizamt Runkel
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Runkel
  • 1867: Amtsgericht Runkel
  • 1968: Amtsgericht Weilburg

Herrschaft:

Bis 1395: als Wormser Lehen im Besitz der von Greifenstein

Ab 1395: als Wormser Lehen im Besitz der Grafen von Nassau

Gemeindeentwicklung:

Zum 31.12.1970 als Ortsteil der Gemeinde Beselich eingegliedert.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Ab 1302 zur Pfarrei Schupbach gehörig

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Schupbach, Einführung der Reformation vermutlich ab 1565.

Reformierter Bekenntniswechsel: 1587

Kirchliche Mittelbehörden:

Zum Trierer Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Dekanat Dietkirchen gehörig

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Heckholzhausen, Landkreis Limburg-Weilburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8673> (Stand: 6.3.2026)