Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Errichtung der Handelskammer in Offenbach, 21. Juli 1821
Die Großherzoglich Hessische Regierung gewährt der Stadt Offenbach am Main die volle Gewerbefreiheit. Aufgrund dessen wird in der „Handels- und Fabrikstadt“ am 21. Juli 1821 vom Innen- und Justizministerium eine Handelskammer, bestehend aus neun Kaufleuten und Fabrikanten, errichtet. Zu ihrem ersten Präsidenten wird Philipp Casimir Krafft (1773–1836) gewählt. Vorher gab es eine solche nur in Frankfurt am Main. Unter den Aufgaben fallen auch das Aufzeigen von Hürden im Handel sowie die Erschließung neuer Quellen für das Nationalreichtum. Im veröffentlichten Reglement bezieht sich auf die Gewerbefreiheit Offenbachs vom 27. August 1819 und setzt diese um. Die Liberalisierung von der bisherigen Ordnung wird mit der wallonisch-hugenottischen Gewerbetradition als Probant erprobt, welche 1816 vom Isenburgischen Fürsten an Hessen fiel.
(StH)
- Belege
- Eckhart G. Franz (Hrsg.), Die Chronik Hessens, Dortmund 1991, S. 210, 215 f.
- Kurt, Offenbacher Regesten 977–1900, Offenbach am Main 1987, S. 53
- Weiterführende Informationen
- Wikipedia: IHK Offenbach am Main (eingesehen am 10.3.2021)
- Empfohlene Zitierweise
- „Errichtung der Handelskammer in Offenbach, 21. Juli 1821“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6161> (Stand: 16.8.2024)
- Ereignisse im Juni 1821 | Juli 1821 | August 1821
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