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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Wiesbaden-Stadt – Untertaunuskreis, 11. März 1882

Im Wahlkreis Wiesbaden 2: Wiesbaden-Stadt – Untertaunuskreis findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt.

Bei der Abstimmung setzt sich der Landesbankdirektionsrat Hugo Reusch (1833–1902; Deutsche Fortschrittspartei) aus Wiesbaden im ersten Wahlgang deutlich (mit 136 zu zwölf Stimmen bei drei Enthaltungen) gegen Oberlandesgerichtsrat Wilhelm Petri (1826–1897; Deutsche Fortschrittspartei) aus Wiesbaden durch und wird damit zum Mitglied des Abgeordnetenhauses gewählt.

Die Wahl war nötig geworden, da Petri, der das Mandat seit einer Ersatzwahl im September 1872 innehatte, im Dezember 1881 aufgrund der Bestimmungen von Artikel 78 der Preußischen Verfassung1 aus dem Abgeordnetenhaus ausgeschieden war.
(LV)


  1. Der Artikel lautet: „Wenn ein Kammermitglied ein besoldetes Staatsamt annimmt oder im Staatsdienste in ein Amt Eintritt, mit welchem ein höherer Rang oder ein höheres Gehalt verbunden ist, so verliert es Sitz und Stimme in der Kammer und kann seine Stelle in derselben nur durch eine Wahl wiedererlangen.“ Petri wurde 1881 zum Senatspräsident in Kassel ernannt.
Belege
Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Wiesbaden-Stadt – Untertaunuskreis, 11. März 1882“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/7357> (Stand: 11.3.2025)
Ereignisse im Februar 1882 | März 1882 | Mai 1882
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