Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Hessische Biografie

Portrait

Otto Boeckel
(1859–1923)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Boeckel, Otto [ID = 3995]

* 2.7.1859 Frankfurt am Main, † 17.9.1923 Michendorf
Dr. phil. – Bibliothekar, Volksliedforscher, Politiker, Antisemit, Agitator
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Böckel, Otto G.K.

Pseudonym(e):

Capistrano, Dr.

Wirken

Werdegang:

  • Realschule und Gymnasium in Frankfurt, Reifeprüfung 1878
  • Studium der Neueren Sprachen, Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre in Leipzig, Marburg, Gießen und Heidelberg
  • 1882 Promotion zum Dr. phil. in Marburg
  • 1882-1887 Hilfsarbeiter an der Universitätsbibliothek Marburg
Nachweise

Literatur:

Leben

Eine Neubearbeitung für die Hessische Biografie liegt noch nicht vor.

Das Lebensbild Otto Boeckels von Ferdinand Werner finden Sie in: Lebensbilder aus Kurhessen und Waldeck 1830-1930, Erster Band, hrsg. von Ingeborg Schnack, S. 31-37.

[Das 1939 bei der Historischen Kommission für Hessen veröffentlichte Lebensbild Otto Boeckels wurde von dem Altnationalsozialisten, früheren Gauleiter der NSDAP und Staatspräsidenten des Volksstaats Hessen, Prof. Dr. Ferdinand Werner, verfasst. Der stark antisemitische und völkisch-nationalsozialistische Charakter des Lebensbilds ist unverkennbar. Die Hessische Biographie teilt den Artikel in Aussage und Duktus nicht, möchte aber wegen des historischen Quellenwerts des Lebensbilds für den in dieser Zeit auch in wissenschaftlichen Werken verbreiteten Antisemitismus auf eine Wiedergabe als Zeitdokument nicht verzichten.]

Zitierweise
„Boeckel, Otto“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118852337> (Stand: 2.7.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde