Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Hessische Biografie

Portrait

Johann Adolf von Brüning
(1837–1884)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

GND-Nummer

116751576

Brüning, Johann Adolf von [ID = 8778]

* 16.1.1837 Ronsdorf bei Elberfeld, † 21.4.1884 Frankfurt am Main, evangelisch-reformiert
Dr. phil. – Chemiker, Industrieller, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Brüning, Johann Adolf*
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Gymnasiums Elberfeld
  • Ab 1863 Unterricht im Laboratorium Fresenius zu Wiesbaden
  • Studium in Christiania, Berlin und Heidelberg
  • Dann als Chemiker in Berlin
  • Siedelte 1862 auf ein Angebot seines Freundes Eugen Lucius nach Frankfurt am Main über
  • 1864 als Teilhaber aufgenommen in die Chemische Fabrik in Höchst am Main, die sich seit 1867 „Meister, Lucius u. Brüning" (Farbwerke Höchst) nennt.
  • 1874-1881 Mitglied des Reichstags (Nationalliberale, Wahlkreis Wiesbaden)
  • 1876 nach Übersiedlung nach Frankfurt erwarb er die „Frankfurter Presse", die er 1880 mit dem „Frankfurter Journal" verschmolz.
  • 1883 geadelt

Funktion:

  • Deutschland, Kaiserreich, Reichstag, Mitglied, 1874-1881
Familie

Vater:

Brüning, Gustav, 1805-1865, Friedensrichter

Mutter:

Brüning, Albertine, geb. Brüning, 1810-1862

Partner:

  • Spindler, Klara, (⚭ 1863) 1844-1909, aus Berlin
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Nassauische Lebensbilder 6, vor S. 255

Zitierweise
„Brüning, Johann Adolf von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116751576> (Stand: 16.1.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde