Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Jewish Welfare Services 1932/33

Frielendorf, Synagogengemeinde

Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Vorsteheramt Marburg – heute: Schwalm-Eder-Kreis

Einwohner: 1493 (1447). Juden: 85 [= 5.69 %]. Zensiten: 17.

1. Vorsitzender Isaac Moses. Fernsprecher 21. 2. Vorsitzender Moses Moses II. Fernsprecher 26. Schriftführer und Schatzmeister Gerson Moses – Lehrer Kantor und Schechitah Max Guttmann – Steuer: 50 % Reichseinkommenssteuer. Gemeindeetat 1930: 3179.

Angeschlossen: Roppeshausen 11 Juden.

Synagoge Steinweg – Friedhof – Mikwah – Schechitah

Welfare Services
  • 1. Chewra Kadischa. Gegründet 1848. Adresse: Vorsitzender Moses Moses II. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung ortsansässiger Hilfsbedürftiger. Mitglieder 23.
  • 2. Jüdischer Frauenverein. Gegründet 1902. Adresse: Vorsitzende Jettchen Plaut. Bank Sparkasse Ziegenhain. Zweck und Arbeitsgebiete: Krankenpflege, Unterstützung Hilfsbedürftiger, Bestattung. Mitglieder 26.
  • 3. Talmud-Thora-Verein. Adresse: Vorsitzender Norbert Wolff.
Education
  • Religionsunterricht 6 Kinder
Printout

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 192.

Recommended Citation
„Frielendorf, Synagogengemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/en/purl/resolve/subject/jgv/id/99> (aufgerufen am 25.06.2026).