Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

Fritzlar, Israelitische Gemeinde

Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Vorsteheramt Kassel

Einwohner: ca. 4000. Juden: 140 [= 3.50 %]. Zensiten: 25.

Adresse: s. 1. Vorsitzender. Bank Kreis-Sparkasse Fritzlar – 1. Vorsitzender Leopold Löwenstein. 2. Vorsitzender David Löwenstein – Lehrer Gustav Kron – Steuer: 60 % Reichseinkommenssteuer (ReichsESt.) Gemeindeetat: 1930: ca 9500.

Angeschlossen: Cappel, Wabern 10 J.

Synagoge Holzgasse – Friedhof – Schechitah

Wohlfahrtspflege
  • 1. Israelitischer Frauenverein. Gegründet 1843. Adresse: Vorsitzender: Fanny Löwenstein, Poststraße. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger und Kranker. Mitglieder 34.
  • 2. Israelitischer Männerverein. Adresse: Vorsitzender: C. Schloß. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger. Mitglieder 21.
  • 3. Verein „Humanität“. Gegründet 1896. Adresse: Vorsitzender: David Löwenstein. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung hilfsbedürftiger und erkrankter Mitglieder. Mitglieder 21.
  • Unterricht: Israelitische Schule. Lehrer Gustav Kron. 4 Kl. 11 Kinder
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 172.

Recommended Citation
„„Fritzlar, Israelitische Gemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/en/purl/resolve/subject/jgv/id/14> (aufgerufen am 19.08.2019).
 
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