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Zinnkann kündigt Bau neuer Wohnungen für Flüchtlinge aus der DDR an, 23. März 1953

Der hessische Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) kündigt an, dass im Herbst 2.050 neue Wohnungen für Flüchtlinge aus der DDR in Hessen gebaut werden sollen. Das Notbauprogramm sieht vor, dass im Regierungsbezirk Kassel 250 und in den südlichen Teilen der Regierungsbezirke Darmstadt und Wiesbaden 1.800 neue Wohnungen entstehen sollen. In diesen sollen dann 8.000 der 25.000 Flüchtlinge, die in Hessen aufgenommen werden müssen, untergebracht werden. Um auch eine wirtschaftliche Anbindung der Flüchtlinge zu gewährleisten, sollen die Wohnungen in der von Arbeitsplätzen errichtet werden. Sollte die Zahl der Flüchtlinge höher liegen als im Notbauprogramm vorgesehen, sollen Tanzsäle als Notunterkünfte genutzt werden. Zudem äußert sich Zinnkann optimistisch über eine Ausdehnung des Bauprogramms Ende des Jahres.
(MB)

Belege
Empfohlene Zitierweise
„Zinnkann kündigt Bau neuer Wohnungen für Flüchtlinge aus der DDR an, 23. März 1953“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edb/id/4192> (Stand: 23.3.2019)
Ereignisse im Februar 1953 | März 1953 | April 1953
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