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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 45. Sontra

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Hoppach

Wüstung · 345 m über NN
Gemarkung Wölfterode, Gemeinde Sontra, Werra-Meißner-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

18,5 km südwestlich von Eschwege

Lage und Verkehrslage:

0,8 km westsüdwestlich der Ortsmitte von Wölfterode im Talschluss des Hoppachtals gelegen

Der gleichnamige Hof liegt aber schon am westlichen Ende von Wölfterode (s. d.).

Zwischen etwa 30 und 50 m östlich unterhalb einer im Wiesengelände liegenden, nur im Frühjahr fließenden Quelle fanden F. W. Wetterau und K. Sippel 1989 und 1994 im Bach auf etwa 20 m langer Strecke und dicht nördlich oberhalb davon 17 hochmittelalterliche Scherben. Sie deuten auf die Wüstung Hoppach.

Ersterwähnung:

1365

Letzterwähnung:

1538

Historische Namensformen:

  • Hubinbach (1365)
  • Hubenbach, villa

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3570180, 5654380
UTM: 32 U 570078 5652558
WGS84: 51.02030209° N, 9.999140918° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63601115004

Einwohnerstatistik:

  • 1538: wüst
Verfassung

Altkreis:

Rotenburg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • "villa Hubenbach" hessisches Lehen Konrads von Falken, die Wüstung Hubenbach Lehen Heysos von Falken im Lehenbuch Landgraf Hermanns II.
  • 1538 war die Wüstung pfälzisches Lehen der von Falken (Rev.).
  • 1747 erscheint Hoppach dann als Lehenbesitz der Meisenbuge (DB). Dies bezog sich aber schon auf den Hof (s. d.).
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Hoppach, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/6051> (Stand: 17.2.2014)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde