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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 14. Zierenberg

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Altenhasungen

Stadtteil · 280 m über NN
Gemeinde Wolfhagen, Landkreis Kassel 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

4,5 km nordöstlich von Wolfhagen

Lage und Verkehrslage:

Bahnhof der Eisenbahnlinie Volkmarsen - Vellmar/Obervellmar seit 1897.

Ersterwähnung:

1074/1325

Siedlungsentwicklung:

Altenhasungen ist vielleicht identisch mit der 1074 erwähnten curticula Hasungen.

Als Alden Hasungen erschien es aber erst 1325.

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • curticula (1074) [vielleicht Altenhasungen]

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3516189, 5689532
UTM: 32 U 516109 5687696
WGS84: 51.34031874° N, 9.23126392° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

633028010

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 660, davon 413 Acker (= 62.58 %), 55 Wiesen (= 8.33 %), 91 Holzungen (= 13.79 %)
  • 1961 (Hektar): 665, davon 124 Wald (= 18.65 %)

Einwohnerstatistik:

Diagramme:

Altenhasungen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1537: Landgräfliches Amt Wolfhagen (Salbuch)
  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Niederhessen, Amt Wolfhagen
  • 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Wolfhagen
  • 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Fulda, Distrikt Kassel, Kanton Hof
  • 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Fritzlar, Amt Wolfhagen
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Wolfhagen
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Kassel
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Wolfhagen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Wolfhagen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Wolfhagen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Wolfhagen
  • 1971: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Kassel, Stadt Wolfhagen (s. Gemeindeentwicklung)

Altkreis:

Wolfhagen

Gericht:

Herrschaft:

Das Dorf gehörte dem Kloster Hasungen (siehe Burghasungen).

Gemeindeentwicklung:

Am 1.2.1971 erfolgte im Zuge der hessischen Gebietsreform die Eingliederung in die Stadt Wolfhagen, deren Stadtteil Altenhasungen seitdem ist.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • In Altenhasungen besaß das Kloster Hasungen einen Meierhof.

Zehntverhältnisse:

Dem Kloster Hasungen gehörte hier auch der Zehnte.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • Kirche 1074 genannt

Pfarrzugehörigkeit:

Zur Pfarrei Hasungen der Klasse Wolfhagen gehörte 1872 Nothfelden als Filial (Hochhuth, Statistik der evangelischen Kirche, S. 234).

Patronat:

Die Pfarrei verlieh das Kloster, später der Landgraf.

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Landgrafschaft Hessen ab 1526.

Erster nachweisbarer evangelischer Pfarrer: Johannes Schüßler 1545 bis ca. 1572

Kirchliche Mittelbehörden:

1872: Pfarrei Hasungen der Klasse Wolfhagen (Hochhuth, Statistik der evangelischen Kirche, S. 234).

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Altenhasungen, Landkreis Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/2132> (Stand: 16.10.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde