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Herzogtum Nassau 1819 – 17. Cubach

Aumenau

Ortsteil · 121 m über NN
Gemeinde Villmar, Landkreis Limburg-Weilburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

13 km nordöstlich von Limburg

Lage und Verkehrslage:

5 km nordöstlich von Villmar an der L 3063

Der Bahnhof Aumenau der Eisenbahnlinie Wetzlar - Nassau ("Lahntalbahn III") von 1862 liegt südlich des Orts auf der gegenüberliegenden Lahnseite.

Ersterwähnung:

(750-779)

Weitere Namen:

  • DH III 404, Original in LHAK Best. 210 Nr. 19

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (750-779)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3446724, 5585608
UTM: 32 U 446671 5583814
WGS84: 50.403945° N, 8.249562° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

533015010

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 647, davon 255 Acker (= 39.41 %), 32 Wiesen (= 4.95 %), 317 Holzungen (= 49.00 %)
  • 1961 (Hektar): 647, davon 318 Wald (= 49.15 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 578, davon 555 evangelisch (= 96.02 %), 12 katholisch (= 2.08 %), 11 Juden (= 1.90 %)
  • 1961: 1207, davon 1012 evangelisch (= 83.84 %), 178 katholisch (= 14.75 %)
  • 1970: 1252 Einwohner

Diagramme:

Aumenau: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • (750-779): in terminis ville, que dicitur Saltrise
  • 1787: Grafschaft (seit 1791 Fürstentum) zu Wied-Runkel, Amt oder Herrschaft Runkel
  • 1806: Großherzogtum Berg, Departement der Sieg, Arrondissement Dillenburg, Kanton Runkel, Kirchspiel Seelbach
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Runkel
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk IV (Kreisamt Limburg)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Runkel
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Oberlahnkreis
  • 1945: Groß-Hessen, Oberlahnkreis
  • 1946: Bundesland Hessen, Oberlahnkreis
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Limburg-Weilburg

Altkreis:

Oberlahnkreis

Gericht:

  • 1816: Amt Runkel
  • 1849: Justizamt Runkel
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Runkel
  • 1867: Amtsgericht Runkel
  • 1968: Amtsgericht Weilburg

Gemeindeentwicklung:

Am 1.2.1971 wurde Aumenau im Zuge der hessischen Gebietsreform als Ortsteil der Gemeinde Villmar eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • (750-779) überträgt Bodelunc einen Teil seines Erbgutes zu Aumanau dem Kloster Lorsch.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1510: Kapellenweihe

Pfarrzugehörigkeit:

Nieder- und Oberaumenau 1154 zur Pfarrei Villmar gehörig

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich in den 1560er Jahren.

Kirchliche Mittelbehörden:

Nieder- und Oberaumenau zum Trierer Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Dekanat Kirberg gehörig

Juden:

1843: 17, 1905: 10 Juden

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Aumenau, Landkreis Limburg-Weilburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8286> (Stand: 6.3.2026)