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Herzogtum Nassau 1819 – 17. Cubach

Aulenhausen

Ortsteil · 290 m über NN
Gemeinde Weilmünster, Landkreis Limburg-Weilburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

19 km nordöstlich von Limburg

Lage und Verkehrslage:

3 km nordwestlich von Weilmünster an der K 442

Ersterwähnung:

1333

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3452095, 5588786
UTM: 32 U 452039 5586991
WGS84: 50.432975° N, 8.3247° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

533018010

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 295, davon 126 Acker (= 42.71 %), 23 Wiesen (= 7.80 %), 128 Holzungen (= 43.39 %)
  • 1961 (Hektar): 294, davon 134 Wald (= 45.58 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 281, davon 280 evangelisch (= 99.64 %), 1 katholisch (= 0.36 %)
  • 1961: 248, davon 215 evangelisch (= 86.69 %), 32 katholisch (= 12.90 %)
  • 1970: 247 Einwohner

Diagramme:

Aulenhausen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Weilburg, Amt Weilmünster
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Weilmünster, Kirchspiel Weilmünster
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk III (Kreisamt Hadamar)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Oberlahnkreis
  • 1945: Groß-Hessen, Oberlahnkreis
  • 1946: Bundesland Hessen, Oberlahnkreis
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Limburg-Weilburg

Altkreis:

Oberlahnkreis

Gericht:

  • 1816: Amt Weilburg
  • 1849: Justizamt Weilburg
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Weilburg
  • 1867: Amtsgericht Weilburg

Herrschaft:

1333 übereignet der Ritter Konrad genannt von Ulinhausen dem Kloster Affolderbach eine ewige Rente auf sein Haus und seinen Hof zu Vilmar

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1970 wurde Aulenhausen im Zuge der hessischen Gebietsreform als Ortsteil der neu gebildeten Gemeinde Weilmünster eingegliedert.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Im 18. Jahrhundert zur Pfarrei Weilmünster gehörig

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in Nassau-Weilburg ab 1526.

Kirchliche Mittelbehörden:

Zum Trierer Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Dekanat Kirberg gehörig

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Aulenhausen, Landkreis Limburg-Weilburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8285> (Stand: 6.3.2026)