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Herzogtum Nassau 1819 – 15. Weilburg Löhnberg

Hirschhausen

Stadtteil · 270 m über NN
Gemeinde Weilburg, Landkreis Limburg-Weilburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

22 km nordöstlich von Limburg.

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt 5 km nordöstlich von Weilburg an der K 412.

Ersterwähnung:

1327

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3452772, 5595812
UTM: 32 U 452716 5594014
WGS84: 50.496188° N, 8.333341° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

533017060

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 650, davon 206 Acker (= 31.69 %), 44 Wiesen (= 6.77 %), 362 Holzungen (= 55.69 %)
  • 1961 (Hektar): 650, davon 360 Wald (= 55.38 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 491, davon 487 evangelisch (= 99.19 %), 4 katholisch (= 0.81 %)
  • 1961: 619, davon 515 evangelisch (= 83.20 %), 95 katholisch (= 15.35 %)
  • 1970: 659

Diagramme:

Hirschhausen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Weilburg, Grafschaft Nassau-Weilburg, Amt Weilburg
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg, Kirchspiel Cubach
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk III (Kreisamt Hadamar)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Oberlahnkreis
  • 1945: Groß-Hessen, Oberlahnkreis
  • 1946: Bundesland Hessen, Oberlahnkreis
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Limburg-Weilburg

Altkreis:

Oberlahnkreis

Gericht:

  • 1816: Amt Weilburg
  • 1849: Justizamt Weilburg
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Weilburg
  • 1867: Amtsgericht Weilburg

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1970 wurde Hirschhausen im Zuge der hessischen Gebietsreform als Stadtteil der Stadt Weilburg eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1397 stiftet der Scholaster Hartung vom Stift Weilburg in seinem Testament der Kapelle in der Stiftskirche eine Kornrente in Hirschhausen.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Im 18. Jahrhundert zur Pfarrei Kubach gehörig

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in Nassau-Weilburg ab 1526.

Kirchliche Mittelbehörden:

Zum Trierer Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Archipresbyterat Wetzlar gehörig

Zum Trierer Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Dekanat Dietkirchen gehörig

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Hirschhausen, Landkreis Limburg-Weilburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8674> (Stand: 6.3.2026)