Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 1950-1967: Bestandsentwicklung der Krafträder und Personenkraftwagen in Hessen
    Nachdem die ersten Nachkriegsjahre von einer stürmischen Zunahme des Bestandes an Krafträdern und -rollern geprägt wurden, während zugleich Personenkraftwagen und andere Fahrzeuge deutlich langsamere Bestandszuwächse verzeichneten, deutet sich um Mitte der 1950er Jahre ein Wandel an: 1954 schwächt sich die Zuwachsrate der motorgetriebenen Zweiräder deutlich ab. 1956 setzt bei den ... »Details
  2. 1952: Gründung des Instituts für Neue Technische Form in Darmstadt
    In Darmstadt wird das Institut für Neue Technische Form e. V. (INTEF) als erstes deutsches Design-Institut gegründet. Den Anstoß dazu gab insbesondere das – unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Theodor Heuss stehende – 3. Darmstädter Gespräch zum Thema „Mensch und Technik“, in dem der Wunsch nach einer ständigen Einrichtung entstand, die sich um die Darstellung und ... »Details
  3. 1952: Westdeutsche Bibliothek macht Marburg zum größten Bibliotheksstandort
    Mit der Aufstellung der Berliner Bestände der sogenannten Westdeutschen Bibliothek in der alten Marburger Universitätsbibliothek an der Universitätsstraße und im Marburger Schloss wird Marburg vorübergehend zur größten Bibliotheksstadt in Deutschland. ... »Details
  4. 3. Januar 1952: Stimmen hessischer Politiker zur Moskaureise Niemöllers
    Zur Moskaureise des evangelischen Theologen Martin Niemöller (1892–1984) äußern sich verschiedene Abgeordnete der im Hessischen Landtag vertretenen Parteien. Der Minister für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr, Heinrich Fischer (1895–1973; SPD), äußert, dass die Reise für die Sowjetunion ein Propaganda-Erfolg sei, aber für den Westen und die Kirche ohne Nutzen bleiben werde. Die CDU ... »Details
  5. 4. Januar 1952: Ankündigung des ersten Parteitags der Deutschen Partei in Hessen
    Die Deutsche Partei kündigt an, am 26. Januar in Frankfurt am Main ihren ersten Parteitag außerhalb Norddeutschlands abzuhalten. Damit wird der Landesverband Hessen der Deutschen Partei in die hessische politische Landschaft eintreten. Auf dem Parteitag sollen Bundesminister Heinrich Hellwege (1908–1991), sowie die Abgeordneten Dr. Hans Joachim von Merkatz (1905–1982) und Albert Walter ... »Details
  6. 4. Januar 1952: Gebietsrückgabe der DDR an Hessen
    Die Gemeinde Philippsthal, unmittelbar an der Grenze zur DDR gelegen, erhält nach langen und schwierigen Verhandlungen zwischen Bonn und Ost-Berlin, eine kleine Fläche Grenzland zurück. Das Areal war 1946 eigenmächtig von der Sowjetunion ihrer Besatzungszone zugesprochen worden. Es handelt sich um das Grundstück, auf dem vormals die „Rhön-Zeitung“ und die „Hoßfeldschen ... »Details
  7. 13. Januar 1952: Untersuchung des Verhaltens des hessischen Abgeordneten Furtwängler im Bundestag
    Das Verhalten des hessischen Landtagsabgeordneten Franz Josef Furtwänglers (1894–1965; SPD) während einer Rede von Bundeskanzler Adenauer im Bundestag verursacht einen Eklat, den das Präsidium des Deutschen Bundestages untersucht. Furtwängler soll durch Gebung von Handzeichen an den sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten Karl Bielig (1898–1991) von der Tribüne des Bundestages ... »Details
  8. 14. Januar 1952: Hessische Zeitungsverleger reagieren auf die Zeitungskritik Martin Niemöllers
    Die hessischen Zeitungsverleger reagieren auf die in der Frankfurter Paulskirche vorgebrachten Kritik Martin Niemöllers (1892–1984) an den Medien, der diesen Käuflichkeit vorwarf. Der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes hessischen Zeitungsverleger, Hans Johann Reinowski (1900–1977), nimmt in Darmstadt Stellung zu den Vorwürfen. Er fordert Niemöller auf, Beweise für seine ... »Details
  9. 15. Januar 1952: Kommunalpolitischer Ausschuss des Landtages gibt Termin der Kommunalwahl bekannt
    Der Kommunalpolitische Ausschuss des Hessischen Landtages gibt den 4. Mai als Tag der Kommunalwahlen bekannt. Vorschläge von Parteien oder Gruppen, die nicht im hessischen Landtag sitzen, müssen von mindestens 2 % der Wahlberechtigten bzw. 10 bis 300 Personen einer Gemeinde unterschrieben werden. FDP und CDU konnten die Beibehaltung der Regeln zur Urwahl in Gemeinden unter 3.000 Personen nicht ... »Details
  10. 15. Januar 1952: Landtagsabgeordneter Furtwängler wehrt sich erneut gegen Vorwürfe
    Der hessische Landtagsabgeordnete Franz Josef Furtwängler (1894–1965) wehrt sich erneut gegen die Vorwürfe, er habe Bundeskanzler Adenauer während dessen Rede im Bundestag in der Schuman-Debatte durch abfällige Handzeichen und Grimassen beleidigt. Seine Handzeichen seien vielmehr an der SPD-Abgeordneten Bielig gerichtet gewesen. Sein direkter Sitznachbar habe zudem keine der ... »Details
  11. 17. Januar 1952: Kommunalpolitischer Ausschuss des Landtages stimmt neuer hessischer Gemeindeordnung zu
    Die Vertreter der SPD im Kommunalpolitischen Ausschuss des Hessischen Landtages nehmen gegen die Stimmen der CDU und FDP und bei Enthaltung des Bundes der Heimatvertriebenen und Entrechteten die neue hessische Gemeindeordnung an. Die neue Ordnung sieht vor, dass Gemeinden, die mehr als 2.000 Einwohner haben, die Magistratsordnung einführen. Die Bürgermeisterverfassung gilt für Gemeinden unter ... »Details
  12. 17. Januar 1952: Hessische Kriegsopfer protestieren gegen Bundesjustizminister
    Auf einer nach Frankfurt am Main einberufenen Pressekonferenz äußert der Vorsitzende des hessischen Landesverbandes der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands, Abraham Sauer, seinen Unmut über die Aussage des Bundesjustizminister Dr. Thomas Dehler (1897–1967; FDP), „ein Drittel der Renten zu Unrecht ausbezahlt würden“. Der Vorsitzende fordert den ... »Details
  13. 18. Januar 1952: Weine der Staatsweingüter erzielen guten Preis
    Die Weine des Jahrgangs 1950 der Vereinigung Rheingauer Weingüter in Eltville und Kloster Eberbach erzielen während der dreitägigen Versteigerung sehr gut Preise. Der Direktor der Staatsweingüter ist überrascht, dass die 1950er Weißweine am ersten Tag im Durchschnitt 2.200 DM pro Halbstück, am zweiten 1.950 DM und am dritten 1.890 DM; die 1949er kosten am ersten Tag im Durchschnitt 2.010 ... »Details
  14. 20. Januar 1952: Staatsgerichtshof lehnt Antrag der FDP-Fraktion ab
    Der Staatsgerichtshof lehnt den Antrag der FDP-Fraktion ab, das Verfahren um Artikel 41 (den sogenannten Sozialisierungsartikel) der Hessischen Verfassung wieder aufzunehmen.(MB) ... »Details
  15. 22. Januar 1952: Ministerpräsident Zinn erkrankt
    Der hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) erkrankt an einer Venenentzündung. Daher muss er eine 14-tägige Pause einhalten, aufgrund derer der Ältestenrat des Hessischen Landtages die für den 24. Januar angesetzte Sonderverhandlung zu Fragen der Flüchtlingsunterbringung, dem Sonne-Plan, ausgesetzt hat.(MB) ... »Details
  16. 23. Januar 1952: Vereidigung der neuen Mitglieder des Staatsgerichtshof im Landtag
    Im Hessischen Landtag werden zu Beginn der 19. Plenarsitzung die Mitglieder des Staatsgerichtshof vereidigt. Landgerichtspräsident Dr. Erich Lewinski (1899–1956) aus Kassel wurde wieder zum Vizepräsidenten und Landgerichtsdirektor Dr. Otto Nickel (geb. 1898) aus Wiesbaden zum Richter des Staatsgerichtshof wieder gewählt. Die Vereidigung führt der Präsident des Staatsgerichtshofes, Dr. Karl ... »Details
  17. 23. Januar 1952: Hessischer Landtag verabschiedet Gesetzentwurf über Landkreisgrenzenänderung
    Der Hessische Landtag verabschiedet nach der dritten Lesung den Gesetzentwurf über die Änderung der Grenzen in den Landkreisen Melsungen und Fritzlar-Homberg im Kasseler Regierungsbezirk.(MB) ... »Details
  18. 23. Januar 1952: Landtag überweist Gesetzentwurf über Familienstiftungen an Ausschuss
    Im Hessischen Landtag wird der Gesetzentwurf über Familienstiftungen an den zuständigen Rechtsausschuss überwiesen.(MB) ... »Details
  19. 23. Januar 1952: Landtag überweist Gesetzentwurf über hessisches Ortsgerichtsgesetz an Ausschuss
    Der Hessische Landtag überweist den Gesetzentwurf über ein hessisches Ortsgerichtsgesetz an den zuständigen Rechtsausschuss.(MB) ... »Details
  20. 23. Januar 1952: Landtag überweist Gesetzentwurf über hessisches Bergrecht an Ausschuss
    Vom Hessischen Landtag wird der Gesetzentwurf zu einem hessischen Bergrecht an den zuständigen Rechtsausschuss übergeben.(MB) ... »Details
  21. 23. Januar 1952: Antrag der CDU-Fraktion zum Schulwesen
    Von der CDU-Landtagsfraktion wird ein Antrag eingereicht, der die Erlasse des Kultusministeriums zur Förderung des ländlichen Schulwesens einschränken will. Der Erlass sieht vor, dass sogenannte Zwergschulen (Einklassenschulen) zugunsten von Zentralschulen abgeschafft werden. Kultusminister Ludwig Metzger (1902–1993; SPD) betont, dass die Pläne der Regierung im Sinne der Verbesserung der ... »Details
  22. 23. Januar 1952: Antrag des Bundes der Heimatvertriebenen und Entrechteten zum Holzpreis
    Der Bund der Heimtavertriebenen und Entrechteten stellt im Hessischen Landtag den Antrag, dass die Landesregierung Maßnahmen gegen das Ansteigen des Holzpreises treffen soll. Die Holzpreise seien zu hoch und daher „Wucher“.0=So der Abgeordnete Anton Jatsch#6820: Ein Ansteigen der Holzpreise zum Beispiel bei Nadelschnittholz von 140 bis 160 DM auf 245 bis 265 DM und mehr je Kubikmeter oder bei ... »Details
  23. 25. Januar 1952: Neue Landkreisordnung für Hessen verabschiedet
    Der Kommunalpolitische Ausschuss des Hessischen Landtags hat die Beratungen über die neue hessische Landkreisordnung beendet. Von der SPD wurde die neue Ordnung, die durch den Ausschuss verändert worden ist, angenommen. CDU und FDP lehnten die Vorlage ab und der Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten enthielt sich seiner Stimme. Die neue Ordnung sieht vor, dass der Landrat künftig ... »Details
  24. 29. Januar 1952: Hessen will beim Bundesverfassungsgericht gegen Verteidigungsbeitrag klagen
    Das hessische Kabinett beschließt, dass das Land beim Bundesverfassungsgericht Klage gegen den deutschen Verteidigungsbeitrag einreichen wird, da die Bundesregierung diesen durch ein einfaches Bundesgesetz beschließen will. Dieser Beschluss wird auch mit Blick auf die Regierungserklärung von Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) vom 10. Januar 1951 gefasst.(MB) ... »Details
  25. 30. Januar 1952: Hessischer Elternbeirat reicht Klage gegen den hessischen Kultusminister ein
    Gegen den hessischen Kultusminister Ludwig Metzger (1902–1993; SPD) wird von der Arbeitsgemeinschaft Hessischer Elternbeiräte vor dem Verwaltungsgericht des Landes Klage eingereicht. Die zentrale Forderung der Eltern ist die Aussetzung des „Sexta-Erlasses“. Bis zum 18. Januar 1952 hatten die Eltern die Änderung des Erlasses gefordert. Sie sehen durch diesen Erlass Artikel 2 des ... »Details
  26. 31. Januar 1952: Polizei durchsucht Wohnungen kommunistischer Funktionäre
    In ganz Hessen werden im Rahmen einer Polizeiaktion auch die Privatwohnungen kommunistischer Funktionäre durchsucht. Der stellvertretende Innenminister Dr. Erich Schuster (geb. 1898) begründet diese Maßnahme mit Verweis darauf, dass die Wohnungen als „Nebenräume der kommunistischen Landesleitung“ anzusehen sind. In diesen sei auch „verdächtiges Material“ gelagert worden. Zudem habe ... »Details
  27. Februar 1952: Stellungnahme des Kultusministers zum FDP-Antrag bezüglich des Sexta-Erlaßes
    Im Wiesbadener Landtag nimmt Kultusminister Ludwig Metzger Stellung zum Dringlichkeitsantrag der FDP, der den Sexta-Erlaß der Regierung zum Inhalt hatte. Metzger stellt heraus, dass das Ministerium an diesem Erlass festhalten werde und kritisiert, dass von allen Seiten gegen diesen Erlass gehetzt werden würde. Die Note von 2,5 sei als Aufnahmekriterium für die höhere Schule unerlässlich, da ... »Details
  28. Februar 1952: Ministerium veröffentlicht Kommentar zur Lernmittelfreiheit
    Das hessische Ministerium für Erziehung und Volksbildung gibt in seinem Amtsblatt einen offiziellen Kommentar zur Lernmittelfreiheit. Die Veröffentlichung des Ministeriums ist vermutlich als Reaktion auf die Kritik der Eltern zu sehen, dass die von der Verfassung garantierte Lernmittelfreiheit bisher nicht vollständig verwirklicht worden ist. Allerdings sieht das Ministerium Artikel 59, Satz 2 ... »Details
  29. 1. Februar 1952: Hessisches Kabinett beschließt Ausführungsbestimmungen für Sozialisierung
    Das hessische Kabinett beschließt Ausführungsbestimmungen – das Überleitungs-und Entschädigungsgesetz – für die Artikel 39 bis 41 der hessischen Verfassung. Diese Artikel haben die Sozialisierung von Eigentum zum Gegenstand. Das Gesetz sieht vor, dass Sozial- oder Landesgemeinschaften, Gemeinden und Gemeindeverbände oder juristische Personen des privaten bzw. des öffentlichen Rechts, an ... »Details
  30. 5. Februar 1952: Wirtschaftsmininsterium fordert die komplette Enteignung von Buderus in Wetzlar
    Aufgrund der Ausführungsbestimmungen, die vom Hessischen Kabinett bezüglich der Sozialisierungsartikel der hessischen Verfassung gefasst worden sind, fordert der Ministerialdirektor des Wiesbadener Wirtschaftsministeriums, dass die Buderus-Werke in Wetzlar sozialisiert werden müssen. Bislang befindet sich nur ein Teil des Betriebes in Gemeineigentum. Sollten sich die Landesregierung und die ... »Details
  31. 6. Februar 1952: Hessische Landesregierung richtet Protestschreiben an den Bundesrat
    Im Namen der hessischen Landesregierung richtet der Bevollmächtigte des Landes beim Bundesrat ein Protestschreiben an diesen. Anlass des Schreiben war das Bulletin des Bundespresseamtes, dass eine einstimmige Annahme des Schuman-Planes im Bundesrat verkündete; auch die SPD-geführten Länder würden dem Plan zustimmen. Die hessische Landesregierung kritisiert in ihrem Schreiben diese Nachricht: ... »Details
  32. 6. Februar 1952: Wirtschaftsministerium gibt Pressekonferenz wegen Richtigstellung des Buderus-Plans
    Das Hessische Wirtschaftsministerium gibt aufgrund der Meldungen, die Regierung plane aufgrund des Artikel 41 der Verfassung die Sozialisierung der Buderus-Werke, eine Pressekonferenz. Hierbei wird richtig gestellt, dass die Pläne der Regierung nicht auf die gesamten Buderus-Werke bezogen waren, sondern nur auf den bereits sozialisierten Teil. Nur bei diesem solle eine Prüfungen erfolgen, welche ... »Details
  33. 13. Februar 1952: Innerkirchliche Kritik an der Moskaureise Pastor Niemöllers
    Auf einer Tagung der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau kritisiert der Synodale Siegfried Erbslöh (1888–1968) die Moskaureise und die Reden von Kirchenpräsident Martin Niemöller (1892–1984) scharf. Er beantragt, die Synode solle Niemöller auffordern, die Entschließung der Synode vom November 1951 zu beachten, als Amtsträger der Kirche politische Äußerungen zu ... »Details
  34. 14. Februar 1952: Kommunalpolitischer Ausschuss beschließt neue Gemeinde- und Kreisordnung
    Mit den Stimmen der SPD hat der Kommunalpolitische Ausschuss des Hessischen Landtags die neue Gemeinde- und Kreisordnung, die allerdings beide abgeändert wurden, beschlossen. CDU und FDP stimmten gegen beide Ordnungen, der Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten enthielt sich der Stimme.(MB) ... »Details
  35. 14. Februar 1952: Kommunalpolitischer Ausschuss beschließt Sonderregelung für Bad Homburger Bürgermeister
    Der Kommunalpoltische Ausschuss des Hessischen Landtags räumt der Stadt Bad Homburg eine Sonderregelung ein. Der Beschluss sieht vor, dass der oberste Gemeindebeamte der Stadt aus historischen Gründen die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister führen soll, obwohl dieser erst in Gemeinden ab 30.000 Einwohnern geführt werden darf. Gestellt wurde der Antrag von der FDP.(MB) ... »Details
  36. 14. Februar 1952: Frankfurter AStA lädt zu Debatte über deutschen Verteidigungsbeitrag
    Der Frankfurter Allgemeine Studierenden-Ausschuss lädt den Marburger Professor Wolfgang Abendroth (1906–1985) sowie den Referenten Axel von dem Bussche (1919–1993) aus der „Dienststelle Blank“0=Die Dienststelle Blank war von 1950 bis 1955 Vorgängerinstitution des Bundesministeriums der Verteidigung. Ihren Namen erhielt sie nach dem ersten Behördenleiter Theodor Blank (1905–1972), der ... »Details
  37. 15. Februar 1952: FDP bezieht Stellung gegen die Ausführungsbestimmungen zur Sozialisierung
    Die hessische FDP bezieht in einer Erklärung Stellung gegen die von der sozialdemokratisch geführten Regierung vorgestellten Ausführungsbestimmungen zu Artikel 41 der hessischen Verfassung. Besonders kritisiert die Partei, dass in diesem rasch zusammengestellten Bestimmungen nicht eindeutig festgehalten sei, welche Objekte in Gemeingut übergehen sollen. Diese müsse nach Meinung der FDP ... »Details
  38. 21. Februar 1952: Landtag stimmt Gesetzentwurf zu Familienstiftungen zu
    Der Hessische Landtag nimmt einstimmig den Gesetzentwurf zu Familienstiftungen an. Nach dem neuen Gesetz ist der Verkauf von land- und forstwirtschaftlichem Besitz aus Fideikommissen bis zum 31. Dezember 1954 möglich.(MB) ... »Details
  39. 21. Februar 1952: CDU beantragt Unterhaltszuschüsse für Referendare
    Die CDU beantragt im Hessischen Landtag die Gewährung von Unterhaltszuschüssen für Referendare. Begründet wird der Antrag durch den Abgeordneten Hans Wagner (1915–1996; CDU), an der Debatte beteiligen sich die Abgeordneten Fritz Czermak (1894–1966; BHE), Fritz Geißler (1903–1960; FDP), Eitel Oskar Höhne (1922–1998; SPD) und Albert Wagner (1885–1974; SPD) sowie für die ... »Details
  40. 22. Februar 1952: Länderinnenmininster fordern Neuregelungen der Autokennzeichen
    Die Innenminister der Länder lehnen das von der Bundesregierung vorgelegte Konzept zur Vergabe von Autokennzeichen ab und stellen ein eigenes Konzept vor. Hierbei sollen verschiedene Bezirke eines Landes eine zweistellig Buchstabennummer erhalten. Der erste Buchstabe soll im jeweiligen Bundesland einheitlich sein. Ebenso sind für jede Fahrzeugart besondere Kennziffern geplant. Jedes Kennzeichen ... »Details