Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Historisches Ortslexikon

Ulm

Ortsteil · 220 m über NN
Gemeinde Greifenstein, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

15 km nordwestlich von Wetzlar

Ersterwähnung:

1325

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (1325)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3450469, 5605507
UTM: 32 U 450414 5603705
WGS84: 50.58314565° N, 8.299597632° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532010100

Flächennutzungsstatistik:

  • 1834 (Morgen): 1667, davon 832 Wald
  • 1885 (Hektar): 428, davon 142 Ackerland, 39 Wiesen, 200 Holzungen

Einwohnerstatistik:

  • 1939: 495 Einwohner
  • 1961: 523 Einwohner
  • 1970: 577 Einwohner
  • 1834: 263 evangelische Einwohner, 2 Mennoniten

Diagramme:

Ulm: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Solms-Braunfels, Anteil der Grafschaft Solms, Amt Greifenstein
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Greifenstein
  • 1816: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Braunfels
  • 1822: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
  • 1932: Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1977: Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Wetzlar

Gemeindeentwicklung:

Vom 1.2.1971 bis zum 31.12.1976 vorübergehender Zusammenschluss von Allendorf, Holzhausen und Ulm zur Gemeinde Ulmtal.

Mit Wirkung vom 1.1.1977 mit anderen Gemeinden zur Gemeinde Greifenstein.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1325 verpfändet Marquard von Solms seinen vierten Teil an genannten Dörfern, u.a. an Ulm, an seinen Vetter Hartrart, Herr zu Merenberg.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1351: Pfarrei

Pfarrzugehörigkeit:

Kirchspiel:

1351: Holzhausen und Lairbach

1405: Allendorf

15. Jahrhundert: Kapellen zu Allendorf, Heisterberg und Holzhausen

Patronat:

1396: Grafen von Solms-Burgsolms

15. Jahrhundert: Grafen von Solms-Braunfels

Bekenntniswechsel:

Erster evangelischer Pfarrer: Johannes Scholer 1549-1560(?)

Kirchliche Mittelbehörden:

15. Jahrhundert: Sendbezirk im Archipresbyterat Wetzlar, Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Erzdiözese Trier

Ulm war Sendort für Allendorf, Heisterberg und Holzhausen

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Ulm, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/7965> (Stand: 19.5.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde