Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Historisches Ortslexikon

Holzhausen

Ortsteil · 240 m über NN
Gemeinde Greifenstein, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

16 km südlich von Dillenburg

Lage und Verkehrslage:

Bahnhof der Eisenbahnlinie Leun/Stockhausen – Greifenstein/Beilstein ("Ulmtalbahn") von 1922 bis zur Stilllegung der Strecke am 1.2.1988 (Die Teilstrecke Allendorf - Holzhausen wurde am 3.7.1922 eröffnet, die Teilstrecke Holzhausen - Beilstein am 1.7.1924).

Ersterwähnung:

1325

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (1325)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3449285, 5606781
UTM: 32 U 449231 5604978
WGS84: 50.59449581° N, 8.282707716° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532010050

Flächennutzungsstatistik:

  • 1834 (Morgen): 2542, davon 1284 Wald
  • 1885 (Hektar): 651, davon 154 Ackerland, 82 Wiesen, 317 Holzungen

Einwohnerstatistik:

  • 1939: 580 Einwohner
  • 1961: 765 Einwohner
  • 1970: 806 Einwohner
  • 1834: 435 evangelische 1 katholischer Einwohner

Diagramme:

Holzhausen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Solms-Braunfels, Anteil der Grafschaft Solms, Amt Greifenstein
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Greifenstein
  • 1816: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Braunfels
  • 1822: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
  • 1932: Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1977: Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Wetzlar

Gemeindeentwicklung:

Vom 1.2.1971 bis zum 31.12.1976 vorübergehender Zusammenschluss von Allendorf, Holzhausen und Ulm zur Gemeinde Ulmtal.

Mit Wirkung vom 1.1.1977 mit anderen Gemeinden zur Gemeinde Greifenstein.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1325 verpfändet Marquard von Solms seinen vierten Teil an genannten Dörfern, u.a. an Holzhausen, an seinen Vetter Hartrart, Herr zu Merenberg.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • Im 15. Jahrhundert Kapelle

Pfarrzugehörigkeit:

1351 zum Kirchspiel von Ulm gehörig; Ulm war Sendort

Patronat:

Im 15. Jahrhundert Grafen von Solms-Braunfels

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Ulm, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Ulmer Pfarrer Johannes Scholer ab 1549.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Holzhausen, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8490> (Stand: 19.5.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde