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Hessische Biografie

Portrait

Johann Jakob Humann
(1771–1834)

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Humann, Johann Jakob [ID = 6672]

* 7.5.1771 Straßburg, † 19.8.1834 Mainz, Begräbnisort: Mainz Dom, katholisch
Dr. theol. h.c. – Theologe, Generalvikar, Domdekan, Bischof, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1782-1787 Besuch des Königlichen Kollegs in Straßburg
  • 1789 Magister
  • 1790 Eintritt in das Straßburger Priesterseminar
  • Ging nach der Aufhebung mit dem Fürstbischof Rohan nach Ettenheim-Münster
  • 21.5.1796 Priesterweihe in Bruchsal
  • Seelsorge in Franken, am Rhein, Hauslehrer in Bruchsal, Mannheim und Frankfurt am Main
  • 1802 Sekretär des Bischofs Joseph Ludwig Colmar
  • 1803 Domkapitular in Mainz
  • 1806 Generalvikar
  • 1815 Offizial
  • 1818-1830 Bistumsverweser in Mainz nach dem Tod des Bischofs Colmar
  • 1829 Domdekan
  • 1830 Generalvikar
  • 1833 Bistumsverweser nach dem Tod des Bischofs Burg
  • 1833-1834 als Bischof von Mainz Mitglied der Ersten Kammer des Landtags des Großherzogtums Hessen, 13.7.1833 Ernennung bereits vorher zum Stellvertreter während der Vakanz, 26.7.1833 Eid
  • 16.7.1833 Wahl zum Bischof von Mainz
  • 16.8.1833 Promotion zum Dr. theol. h.c. der Universität Gießen
  • 11.6.1834 Inthronisation als Bischof von Mainz

Funktion:

  • Hessen, Großherzogtum, 05. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1833
  • Hessen, Großherzogtum, 06. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1834

Werke:

  • Lehr- und Gebetbuch für katholische Christen, zahlreiche Auflagen
Familie

Vater:

Humann, Johann Jakob, * 1743, Händler, dann Zollbeamter

Mutter:

Schmitz, Anna Maria

Verwandte:

Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, S. 461. - Original: Staatsarchiv Darmstadt.

Zitierweise
„Humann, Johann Jakob“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/128358319> (Stand: 11.1.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde