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Hessische Biografie

Portrait

Ernst Leitz
(1843–1920)

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GND-Nummer

118779346

Leitz, Ernst [ID = 2743]

* 26.4.1843 Sulzburg (Baden), † 10.7.1920 Solothurn (Schweiz), evangelisch
Dr. med. h.c.; Dr. phil. h.c. – Feinmechaniker, Industrieller
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Schulbesuch in Sulzburg
  • ab 1858 Mechanikerlehre in Pforzheim, dann in der schweizerischen Uhrenindustrie tätig
  • seit 1864 in Wetzlar
  • ab 1865 Teilhaber der von Carl Kellner gegründeten, inzwischen an Fr. Belthle übergegangenen optischen Werkstätte, die er 1869 allein übernahm und zu den weltbekannten Optischen Werken Ernst Leitz ausbaute
  • Besondere Verdienste um die Entwicklung des Mikroskops und des Fernglases
  • 1910 Doktor der Philosophie h.c. der Universität Marburg
  • 1918 Ehrenbürger der Stadt Wetzlar
  • Ehrensenator der Universität Gießen
  • Ehrensenator der Technischen Hochschule Darmstadt
Familie

Vater:

Leitz, Ernst August, 1802-1872, aus Pforzheim, Hauptlehrer in Sulzburg, dann in Schopfheim, Sohn des Johann Christoph Leitz, Bürger, Goldschmied und Goldarbeiter in Pforzheim, und der Anna Maria Barbara Rüflin (Rieflin), aus Dürrenzimmern

Mutter:

Doebelin, Christine Elisabeth, 1818-1881, Tochter des Johann Georg Doebelin, 1767-1835, Bürgers und Bäckermeisters in Sulzburg, und der Maria Elisabetha Sacker, 1784-1833, aus Sulzburg

Partner:

  • Löhr, Anna Maria Antonia Ferdinandine, * Wetzlar 23.4.1844, † Wetzlar 2.6.1908, Tochter des Johann Ludwig Karl Löhr, 1816-1888, Gerbereibesitzer in Wetzlar, und der Anna Maria Katharina Michel, 1818-1867, aus Wetzlar

Verwandte:

  • Leitz, Ludwig <Sohn>, 1867-1898, Entwickler von mikrophotographischer Apparate und Mitgründer von Auslandswerken
  • Leitz, Ernst <Sohn>, 1871-1956
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Leitz, Ernst“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118779346> (Stand: 26.4.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde