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Hessische Biografie

Portrait

Melchior Goldast von Haiminsfeld
(1578–1635)

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Goldast von Haiminsfeld, Melchior [ID = 1204]

* 6.1.1578 Espen (Thurgau), † 1635 Gießen ?
Dr. jur. utr. – Jurist, Polyhistor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • im Dienst verschiedener Fürsten des Reiches
  • in Frankfurt am Main lebend
  • Sammler von Handschriften und Urkunden
  • Herausgeber bedeutender Quellen- und Regestenwerke zur Reichs- und Rechtsgeschichte und der Geschichte und Literatur des Mittelalters
  • führte einen ausgedehnten Gelehrtenbriefwechsel
  • Im Dreißigjährigen Krieg lagerte er seine Bibliothek und Sammlung nebst seinem Vermögen nach Bremen aus. Seine Witwe verkaufte die Sammlung und Korrespondenz an die Stadt Bremen.

Werke:

  • Paraeneticorum veterum pars I (1604). [Lauterburg]: Kümmerle, 1980.
Familie

Partner:

  • Jeckel, Sophie Ottilie, 1586-1630, Patriziertochter aus Frankfurt am Main
Nachweise

Literatur:

  • Gundula Caspary, Späthumanismus und Reichspatriotismus. Melchior Goldast und seine Editionen zur Reichsverfassungsgeschichte. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 2006;
  • Anne A. Baade, Melchior Goldast von Haiminsfeld. Collector, commentator and editor. New York u.a.: Lang, 1992;
  • Ulf Wessing, Interpretatio Keronis in regulam Sancti Benedicti. Überlieferungsgeschichtliche Untersuchungen zu Melchior Goldasts editio princeps der lateinisch-althochdeutschen Benediktinerregel. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 1992.
Zitierweise
„Goldast von Haiminsfeld, Melchior“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118696130> (Stand: 7.11.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde