Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Hessische Biografie

Portrait

Alexander Wilhelm Brill
(1842–1935)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

GND-Nummer

116508493

Brill, Alexander Wilhelm [ID = 2709]

* 20.9.1842 Darmstadt, † 18.6.1935 Tübingen, evangelisch
Dr. phil.; Dr.-Ing.e.h. – Mathematiker, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1860-1863 Studium der Architektur und Mathematik in Karlsruhe (bei seinem Onkel Ludwig Christian Wiener) und Gießen (bei Alfred Clebach), 1863 Fakultätsprüfung und anschließend im Lehrfach in Gießen
  • 1864 Doktor der Philosophie bei Alfred Clebach
  • 1865-1867 Studium der Mathematik in Berlin
  • 4.5.1867 Habilitation an der Universität Gießen
  • 1867 Privatdozent für Mathematik in Gießen
  • 1869 Professor an der Polytechnischen Hochschule in Darmstadt
  • 1870 freiwilliger Krankenpfleger im Krieg
  • 1875 ordentlicher Professor für analytische Geometrie, Differential- und Integralrechnung und analytische Mechanik an der Polytechnischen Hochschule in München
  • 1884 ordentlicher Professor für Mathematik an der Universität Tübingen
  • 1896-1897 Rektor der Universität Tübingen, 1918 i.R.
  • 1897 persönlicher Adel des Königreichs Württemberg durch Verleihung des Ehrenkreuzes des Ordens der Königlich Württembergischen Krone
  • 1920-1925 Vorsitzender der Württembergischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften
  • Militär-Sanitäts-Kreuz für Nichtkombattanten
  • Ehrenmitglied der deutschen Mathematiker-Vereinigung und der physikalisch-medizinischen Sozietät in Erlangen
  • Ehrensenator der TH Darmstadt
  • Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
  • Mitglied der Leopoldina, Halle
  • Mitglied der Göttinger Gesellschaft der Wissenschaften
  • Mitglied der Accademia dei Lincei in Rom und des Istituto lombardo in Mailand

Akademische Vita:

  • Darmstadt, TH// Mathematiker/ ordentlicher Professor/ 1869-1875

Werke:

  • Titel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Vorlesungen über allgemeine Mechanik. München, 1928.
  • Das Relativitätsprinzip. Leipzig, 1914.
  • Über Kepler's Astronomia nova. Stuttgart, 1930.
  • Vorlesungen über ebene algebraische Kurven und algebraische Funktionen. Braunschweig, 1925.
  • Analytische Geometrie des Raumes. Leipzig.
  • Vorlesungen über algebraische Geometrie. Leipzig, 1921.
  • Das Verhalten einer Funktion von zwei Veränderlichen in der Umgebung einer Nullstelle. München, 1891.
  • Über die Schulreform und den Unterricht in Mathematik und Zeichnen auf den Gymnasien. Darmstadt, 1890.
Familie

Vater:

Brill, Heinrich Konrad, Buchdruckereibesitzer

Mutter:

Wiener, Julie* Henriette Simonetta, 1820-1903

Partner:

Verwandte:

  • Brill, Alexander* August Heinrich <Sohn>, * 1876, Doktor der Rechtswissenschaften, Geheimer Regierungsrat, Präsident des Reichs-Ausgleichsamts i.R.
  • Brill, Eduard <Sohn>, * 1877, Architekt, Professor und Direktor der staatlichen Kunstgewerbeschule in Nürnberg
  • Brill, August* Christian <Sohn>, 1879-1964, Fabrikant
  • Wiener, Ludwig Christian <Onkel>, 1826-1896, Lehrer für darstellende Geometrie am Polytechnikum in Karlsruhe
Nachweise

Quellen:

  • Institut für Personengeschichte, Bensheim. Korrespondenz Brill

Literatur:

Bildquelle:

Wikipedia (via Wikimedia Commons Datei:Alexander von Brill)

Zitierweise
„Brill, Alexander Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116508493> (Stand: 12.4.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde