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Hessian Biography

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Portrait

Willekin Hase
(belegt 1349–1360)

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Further Information

GND-ID

1394110383

Hase, Willekin [ID = 20513]

belegt 5.8.1349–29.5.1360
Schiedsmann, Amtmann
Biographical Text

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Hase, Willekin1, Schiedsmann Landgraf Hermanns I. in dessen Vergleich mit seinem Bruder, dem regierenden Landgraf Heinrich II., 1349 August 5, der Landgraf Hermann Grebenstein einräumt2. 1349 Dezember 15 verpflichtet sich Willekin mit zwei weiteren Grebensteiner Burgmannen3, falls Landgraf Hermann sterben sollte, nur Landgraf Heinrich II. und sonst keinem verpflichtet zu sein4. Amtmann Landgraf Hermanns [in Grebenstein] 1355 Juli 255. 1354 September 7 bekundet die Stadt Immenhausen, daß sie Willekin und seinen Brüdern Heinrich und Stephan im Namen ihrer Herrschaft zu Hessen jährlich von ihrem Rathaus 7 Mark weniger 4 Schill. bis zur Ablösung dieses Betrages zahlen muß6. 1356 lösen die gen. Brüder mit Einwilligung der Landgrafen Ludwig und Otto die Dörfer Holzhausen und Ihringshausen am Reinhardswald, die Landgraf Heinrich I. 1334 an Werner und Rabe von Kalenberg verpfändet hatte7, von Werner von Kalenberg und seinen Neffen Werner und Rabe für 140 Mark Silber ein8. 1360 Mai 29 bezeichnet Else, Witwe des Ritters Heinrich Beyer, Willekin als ihren Buhlen9.


  1. Vgl. Günther, Diemelland (ZHG 73, 1962) S. 58 ff.
  2. Kuchenbecker, Erbhofämter S. 105.
  3. Siehe Ludolf Groppe von Gudenburg.
  4. Urkk., Gen.-Rep. Grebenstein.
  5. Urkk., Gen.-Rep. Reinhardswald. Damals verbürgen sich die Ritter Albrecht Vecker und Willekin Hase der Jüngere und die Grebensteiner Amtleute Willekin Hase der Ältere und Burkhard von Haldessen dafür, daß Landgraf Hermann den ihm für 100 Mk. Silber versetzten paderbornischen Anteil am Reinhardswald dem Hochstift wieder zur Einlösung anbieten werde.
  6. Schultze, Kasseler Klöster Nr. 1484. Diese Rente überträgt Willekin später seiner Schwester Mechthild, Priorin des Klosters Weißenstein, was Stephan Hase 1389 Oktober 16 bestätigt (ebd. Nr. 1559).
  7. Urkk., Gen.-Rep. Ihringshausen.
  8. Günther, Diemelland (ZHG 73, 1962) S. 52.
  9. Schultze, Kasseler Klöster Nr. 1487.

Bibliography