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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- Winter 1967: 50 Jahre Orient-Institut in Frankfurt
Der Festakt fand in der Aula der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt; zuvor war eine Angliederung des seit mehreren Jahren von finanziellen Schwierigkeiten überschattete Instituts an den Betrieb der Universität Frankfurt vom Kultusministerium abgelehnt worden. Das 1917 gegründeten Orient-Instituts feiert sein 50-jähriges Bestehen angesichts einer schwierigen Zukunft: sowohl die Stadt ... »Details - 1968: Dillenburger Fachschule für Reit- und Fahrausbildung wird Landesbetrieb
Die seit 1929 existierende und 1965 durch ein Internat mit 24 Plätzen erweiterte Reit- und Fahrschule in Dillenburg wird 1968 von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, dem Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, als Fachschule für Reit- und Fahrausbildung anerkannt, in Hessische Landes-Reit- und Fahrschule umbenannt und war damit zugleich als landeseigener Betrieb ... »Details - 5. Januar 1968: Telekolleg auch im Hessischen Fernsehen geplant
Ab dem 5. Januar 1968 soll der über 78 Lektionen bzw. zwei Jahre laufende Telekolleg-Englischkurs im Hessischen Fernsehen ausgestrahlt werden.0=Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.12.1967, S. 24: Englischkurs im Fernsehen. Die Diskussionen über die Übernahme des am 1. Februar 1967 gestarteten bayerischen Telekollegs für das Hessische Fernsehen hatten bereits zum Ende des Jahres 1967 als ... »Details - 10. Januar 1968: Erstes deutsches Ärztehaus in Neu-Isenburg
Zur Verwirklichung des Projektes wurde von den ortsansässigen Ärzten eine Gesellschaft (Ärzte-GmbH) gegründet, der rund die Hälfte der 25 Neu-Isenburger Ärzte beigetreten sind.0=Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.5.1963, S. 50: Ärztehaus in Neu-Isenburg geplant. Diese brachten auch die 1,5 Millionen DM auf, die für die neue Einrichtung benötigt wurden. Neben den 14 beteiligten ... »Details - 7. Februar 1968: Hessischer Landtag verabschiedet Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes
Der Hessische Landtag beschließt das „Zweite Gesetz zur Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes“. Nach Artikel 1 des Gesetzes werden 25 kleinere Amtsgerichte in Hessen aufgelöst. Ihre Bezirke bzw. die dort liegenden Gemeinden werden anderen Amtsgerichten „zugelegt“ (Artikel 2). In Artikel 3 werden die Bezirke der neun hessischen Landgerichte aus den benannten Amtsgerichtsbezirken neu ... »Details - 1. März 1968: Demonstration gegen Vietnamkrieg in Frankfurt
In Frankfurt am Main demonstrieren rund 1.000 Studierende gegen den Vietnamkrieg und für die Freilassung des Studentenführers Rudi Dutschke (1940–1979), Vorstandsmitglied des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS), der während der Demonstration von der Polizei am Rhein-Main-Flughafen festgehalten wird.(LV) ... »Details - 7. März 1968: Eröffnung der ersten Bundespelzfachschule in Frankfurt
Die im Einverständnis mit kommunalen und Landesbehörden gegründete Pelzfachschule wird Anfang März 1968 in Frankfurt am Main eröffnet. Der Schulgründung vorausgegangen war die Konstitution des Schulverbandes am 13. September 1967, bestehend aus dem Verband der Deutschen Rauchwaren- und Pelzwirtschaft, des Zentralverbandes des Kürschnerhandwerks und Ludwig Brauser, dem späteren ... »Details - 20. März 1968: Uraufführung des „Vietnam-Diskurses“ in Frankfurt
An den Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main wird das politische Theaterstück „Vietnam-Diskurs“ von dem in Schweden lebenden deutschen Theaterautor Peter Weiss (1916–1982) uraufgeführt.1=Vgl. Franz, Chronik Hessens, S. 459; Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.3.1968, S. 20: Geteilte Meinung. Das Polizeiaufgebot am Schauspielort wurde im Vorfeld erhöht, auch, um eintretende ... »Details - 26. März 1968: Planfeststellungsbeschluss für die Erweiterung des Frankfurter Flughafens
Der Hessische Minister für Wirtschaft und Verkehr Rudi Arndt (1927–2004; SPD) erlässt mit Zustimmung des Bundesverkehrsministers im luftverkehrsrechtlichen Verfahren zum Bau einer Startbahn auf dem Frankfurter Flughafen einen Planfeststellungsbeschluss. Der Beschluss wird durch den Hessischen Verwaltungsgerichtshof wieder aufgehoben.(OV) ... »Details - 2. April 1968: Brandanschläge auf Frankfurter Kaufhäuser
Unter dem Eindruck der Erschießung des West-Berliner Studenten Benno Ohnesorg (1940–1967) und aus Protest gegen die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland setzen vier radikalisierte Anhänger der Außerparlamentarischen Oppositon (APO) zwei Kaufhäuser an der Zeil in Frankfurt am Main in Brand. Es entsteht Sachschaden in Höhe von mehr als zwei ... »Details - 11.-16. April 1968: Modellversuch mit „fliegendem Notarztwagen“ der Bundeswehr in Frankfurt
Von Gründonnerstag bis zum Dienstag nach Ostern 1968 steht ein großer Rettungshubschrauber der Bundeswehr als „fliegender Notarztwagen“ zur Luftrettung bei Verkehrsunfällen am berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus in Frankfurt bereit. Mit dem Fluggerät soll die Praxistauglichkeit eines Luftrettungssystems bei Straßenverkehrsunfällen unter Beweis gestellt werden. Der Drehflügler ... »Details - 13. April 1968: „Osterunruhen“ in Frankfurt
Nach dem Attentat auf Rudi Dutschke (1940–1979) kommt es über Ostern zu schweren Unruhen in Frankfurt am Main. Dutschke war am 11. April 1968 von dem 23-Jährigen Josef Erwin Bachmann (1944–1970) durch drei Schüsse verletzt worden. In einer sieben Stunden dauernden Operation werden die Projektile aus dem Körper entfernt. Tausende von Demonstranten, angeführt vom Sozialistischen Deutschen ... »Details - 17. April 1968: „Marburger Manifest“ gegen studentische Mitbestimmung an den hessischen Universitäten
35 Hochschullehrer der Philipps-Universität in Marburg wenden sich im sogenannten Marburger Manifest gegen die Übertragung des parlamentarischen Proporzsystems (Verhältniswahlrecht unter Einbeziehung studentischer Vertreter) auf die Universitäten.Das Manifest als dezidierte Meinung gegen den „gefährlichen Weg vermeintlicher Demokratisierung“ ... »Details - 24. April 1968: Regierungsbezirk Wiesbaden dem Regierungsbezirk Darmstadt angegliedert
Der Hessische Landtag beschließt das „Gesetz über die Grenzen der Regierungsbezirke und den Dienstsitz der Regierungspräsidenten“. Damit wird, als erster Schritt einer umfassenden Verwaltungsreform, der Regierungsbezirk Wiesbaden aufgelöst und dem Regierungsbezirk Darmstadt angegliedert.(OV) ... »Details - 25. April 1968: Ministerpräsident Zinn ruft zum Dialog mit der Außerparlamentarische Opposition auf
Nach den Osterunruhen ruft Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) vor dem Landtag zum Gespräch mit der Jugend und zu differenzierter Betrachtung auf.(OV) ... »Details - 25. April 1968: Staatsvertrag über einen Gebietsaustausch mit Niedersachsen
Der Hessische Landtag stimmt in einem Gesetz dem „Staatsvertrag zwischen dem Lande Hessen und dem Lande Niedersachsen über Änderungen der gemeinsamen Landesgrenze (Grenzänderungsvertrag)“ zu. Niedersächsisch werden Grundstücke und Flächen aus den Gemarkungen Karlshafen, Lippoldsberg, aus dem Forstgutsbezirk Reinhardswald, Gemarkung Oberförsterei Gahrenberg, und aus der Gemarkung ... »Details - 26. April 1968: Gesetz über die Unvereinbarkeit von Amt und Mandat
Der Hessische Landtag verabschiedet das „Erste Gesetz über die Unvereinbarkeit von Amt und Mandat“. Damit werden die Hessische Gemeindeordnung vom 1. Juli 1960 (zuletzt geändert am 4. Juli 1966) und die Hessische Landkreisordnung vom 1. Juli 1960 (zuletzt geändert durch Gesetz vom 4. Juli 1966) in der Weise geändert, dass hauptamtliche Beamte und Angestellte der Gemeinde oder einer ... »Details - Mai-Juni 1968: Minensprengungen an der Grenze
In der Nähe von Philippsthal werden die von den DDR-Grenztruppen verlegten Minen, die ein Hochwasser der Werra weggespült hatte, nach dem Einsammeln gesprengt. In Bündeln von je 10 Minen lassen die DDR-Grenztruppen am südlichen Werraufer, nur 120 Meter vom nächstgelegenen Wohngebäude in Weidenhain entfernt, die Minen detonieren. Nach Aussagen der Bewohner ist die Sprengung in ihrer Wirkung ... »Details - 4. Mai 1968: Verleihung des Leonce-und-Lena-Preises für Lyrik
Erstmals wird in Darmstadt der mit 1.000 DM dotierte Leonce-und-Lena-Preis für Lyrik vergeben. Der Leonce-und-Lena-Preis würdigt Autoren, die noch keine Buchveröffentlichung vorweisen können. Er ist der einzige Literaturpreis, der nicht von der seit 1949 bestehenden Akademie für Sprache und Dichtung vergeben wird. Als erste Preisträger erhält der Frankfurter Wolf Wondratschek (geb. 1943), ... »Details - 9. Mai 1968: Grundsteinlegung für die Deutsche Klinik für Diagnostik in Wiesbaden
Im Aukammtal der Stadt Wiesbaden wird von Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) der Grundstein für die Deutsche Klinik für Diagnostik AG gelegt.0=Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.5.1968, S. 9: Die deutsche „Mayo-Klinik“. Nach Vorbild der amerikanischen Mayo-Klinik in Rochester soll an der „Deutschen Klinik für Diagnostik“ mit Spezialisten aus unterschiedlichen ... »Details - 17. Mai 1968: Der erste europäische Satellit ESRO 2B wird in eine Erdumlaufbahn gebracht
Vom amerikanischen Raketenversuchsgelände Vandenberg in Kalifornien aus wird der europäische Forschungssatellit ESRO 2B an Bord einer Scout-Trägerrakete in eine polnahe Erdumlaufbahn geschossen. Der kleine Strahlenforschungssatellit mit einem Gewicht von 89 Kilogramm ist der erste europäische Satellit, der erfolgreich in den Weltraum startet. Seine Aufgabe besteht in der Messung der ... »Details - 21. Mai 1968: Trümmerbeseitigungsgesetz wird aufgehoben
Der Hessische Landtag hebt das Trümmerbeseitigungsgesetz vom 21. Dezember 1949 auf. Damit ist die Phase der Trümmerbeseitigung und des Wiederaufbaus in Hessen nach 23 Jahren formal abgeschlossen. (OV) ... »Details - 27. Mai 1968: Kundgebung des DGB gegen die Notstandsgesetzgebung dem dem Frankfurter Römerberg
Eröffnet wird die Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes von dessen Kreisvorsitzenden Willi Reis, dem Redner aus den Landes- und Bundeskader folgen. Die Forderung sich gegen die Notstandsgesetzgebung zu positionieren wird ebenso skandiert wie die nach einem Generalstreik. Auch der Bundesvorsitzende des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS), Hans-Jürgen Krahl (1943–1970), ... »Details - 2. Juni 1968: Jürgen Habermas kritisiert Politik des SDS
Auf dem in der Mensa der Frankfurter Universität stattfindenden Pfingstkongress des Verbandes Deutscher Studentenschaften (VDS) trägt Jürgen Habermas (1929–2026) fünf Thesen vor, in denen er die ideologischen Überzeugungen und die sich daran orientierenden Agitationsformen der neuen Protestbewegung der Schüler- und Studenten kritisiert.0=Vgl. Die Linke antwortet Jürgen Habermas, Frankfurt ... »Details - 6. Juni 1968: Beisetzung von Ludwig Prinz von Hessen und bei Rhein in Darmstadt
Der am 30. Mai 1968 verstorbene Ludwig Hermann Alexander Chlodwig Prinz von Hessen und bei Rhein (geb. 20. November 1908) wird am Nachmittag auf der Rosenhöhe in Darmstadt beigesetzt. Ludwig war der jüngere Sohn des letzten regierenden Großherzogs Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein (1868–1937) und dessen zweiter Gemahlin Prinzessin Eleonore zu Solms-Hohensolms-Lich (1871–1937). Der ... »Details - 10. Juni 1968: Gründung der Hindemith-Stiftung in der Schweiz vollzogen
Die Einrichtung einer Hindemith-Stiftung geht zurück auf eine am 4. Dezember 1966 geschlossene testamentarische Verfügung der am 13. März 1967 in Vervey (Schweiz) verstorbenen Witwe des Frankfurter Musikers und Komponisten Paul Hindemith (1895–1963), Gertrud Hindemith (1900–1967). Vier Jahre zuvor war bereits Hindemith selbst in Frankfurt verstorben. Nach dem letzten Willen von Gertrud ... »Details - 26. Juni 1968: Eklat bei der eröffnenden Pressekonferenz zur documenta IV in Kassel
Im Magistratssaal des Kasseler Rathauses kommt es bei der eröffnenden Pressekonferenz zur documenta IV zum Eklat, als eine Gruppe von Personen, unter ihnen der Happening- und Fluxus-Pionier Wolf Vostell (1932–1998), der Aktionskünstler und APO-Anhänger Jörg Immendorff (1945–2007; Aktionsprojekt „LIDL“) und der Maler und Grafiker Werner Schreib (1925–1969), die Veranstaltung zur ... »Details - 27. Juni 1968: Eröffnung der documenta IV in Kassel
Zum vierten mal seit 1955 wird die documenta in Kassel eröffnet. Sie ist die deutschlandweit (und darüber hinaus) bedeutendste Ausstellungsreihe für zeitgenössische Kunst. Eine bedeutende organisatorische Neuerung ist die Einführung eines 24-köpfigen Gremiums, dass über die Teilnahme der einzelnen Künstler bzw. ihrer Kunstwerke abstimmt. Die entsprechenden Vorschläge werden von ... »Details - 28.-30. Juni 1968: 8. Hessentag wird während Viernheimer Tulpenfest gefeiert
Als lokale Komponente wird der Ende Juni im südhessischen Viernheim stattfindende Hessentag mit dem im April begonnenen Heimatfest, dem sogenannten Tulpenfest verbunden. Hierfür wurden rund 250.000 Tulpenzwiebeln gesteckt, die den Blütenschmuck der Stadt während des Hessentages liefern und die in der Stadt aufgehängten 1.200 Fahnen für die rund 150.000 Besucher stimmungsvoll ergänzen ... »Details - 29. Juni 1968: Demonstrierende Studenten verhindern Wahl des Rektors an der Marburger Universität
Etwa 150 Studenten verhindern durch eine Aktion die Sitzung des Großen Senats der Marburger Philipps-Universität, sodass es nicht zur Wahl eines Rektors kommt. Von der Universität und den Professoren wird dies als Hausfriedensbruch und Verstoß gegen die demokratische Grundordnung der Universität betrachtet.(OV) ... »Details - Juli 1968: Hersfelder Stiftsruine erhält Überdachung des Zuschauerraumes
Konstruiert wurde das aus Trevira gefertigte 1.400 Quadratmeter große Dach vom Stuttgarter Professor und Gründer des Instituts für Leichte Flächentragwerke an der Universität Stuttgart Frei Otto, der bereits für nationale und internationale Projekte planerisch tätig war. Hierzu gehörte die Überdachung der Münchner Olympiahalle oder der deutsche Pavillon auf der Weltausstellung in ... »Details - 9. Juli 1968: 1.500 Hochschullehrer treten mit „Marburger Manifest“ an die Öffentlichkeit
Eine später als „Marburger Manifest“ bekannt gewordene Erklärung zur Politisierung und Demokratisierung der Hochschulen, ursprünglich von 35 Marburger Ordinarien verfasst, und in der Folge von etwa 1.500 Professoren und Dozenten aus dem eher konservativen Spektrum der deutschen Hochschulen unterzeichnet, wird als spendenfinanzierte Anzeige in der Zeitung „Die Welt“ veröffentlicht. Das ... »Details - 1. September 1968: Wiesbaden erste Stadt mit separaten Busspuren
Zur Entlastung und Verbesserung des innerstädtischen Verkehrsflusses wird zwischen der Wiesbadener Louisenstraße und der Friedrichstraße auf zweieinhalb Kilometern Länge eine Busspur eingerichtet. Diese befindet sich in beiden Richtungen auf der jeweils rechten Fahrspur und wird an den Ampeln durch eine eigene Schaltung ergänzt. In einzelnen Fahrabschnitten werden die Busspuren von 50 Bussen ... »Details - 13. September 1968: „The Doors“ spielen auf dem Frankfurter Römerberg
Im Rahmen ihrer Europa-Tournee tritt die 1965 in Kalifornien gegründete Rockband „The Doors“ auf dem Frankfurter Römerberg auf. Jim Morrison (1943–1971, Gesang), Robby Krieger (geb. 1946, Gitarre), John Densmore (geb. 1944, Schlagzeug) und Ray Manzarek (1939–2013, Keyboard-Bass/Elektronische Orgel) spielen für Aufnahmen der ZDF-Fernsehsendung „4-3-2-1 Hot & Sweet“ zwei ihrer ... »Details - 20. September 1968: Demonstration gegen Friedenspreis-Verleihung an Sedar Senghor
Vor der Frankfurter Paulskirche versuchen 2.000 Demonstranten, die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an den senegalesischen Präsidenten Léopold Sédar Senghor (1906–2001) zu stören. Senghor ist in ihren Augen ein „Kollaborateur“ der früheren französischen Kolonialmacht. Dabei kommt es zu schweren Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Demonstranten, die ... »Details - 25. September 1968: Hessischer Landtag verabschiedet das Hessische Architektengesetz
Der Hessische Landtag beschließt das „Hessische Architektengesetz“. Es regelt den Schutz der Berufsbezeichnung, beschreibt die Berufsaufgaben von Architekten, die Architektenliste und regelt die Errichtung einer Architektenkammer in Hessen sowie deren Aufgaben und Organe. (OV) ... »Details - 27. September 1968: Darmstadt wird Sitz des Kunstrats
Der Darmstädter Oberbürgermeister Ludwig Engel (1906–1975; SPD) übergibt am 27. September 1968 das von Joseph Maria Olbrich (1867–1908) erbaute und jüngst von der Stadt Darmstadt restaurierte Glückerthauses stellvertretend an Paul Luchtenberg (1890–1973), den Präsidenten des Deutschen Kunstrates.0=Vgl. Deppert, Wiederaufbau und neue Ziele, S. 518; Frankfurter Allgemeine Zeitung, ... »Details - 30. September 1968: Beschluss eines Ausbaus und der Modernisierung der Fulda als Binnenschifffahrtsweg
In Wiesbaden unterzeichnen Vertreter des Bundes, der Länder Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und der Stadt Kassel ein Abkommen zum Ausbau und zur Modernisierung der unteren Fulda zwischen Hannoversch Münden und Kassel. Um die Befahrbarkeit der Wasserstraße auch mit größeren Schiffen (bis zu 1.000 Tonnen) zu ermöglichen und die Verkehrssicherheit auf dem Fluss zu ... »Details - 4. Oktober 1968: Eröffnung der U-Bahn in Frankfurt
Nach fünfjähriger Bauzeit wird in Frankfurt am Main, nach Berlin und Hamburg, die dritte U-Bahn der Bundesrepublik eröffnet. In den Schulen machen die Frankfurter Verkehrsbetriebe mit einem zur Eröffnung herausgegebenen Bastelbogen auf das neue Verkehrsmittel aufmerksam. Mit einer Länge von 8,2 Kilometern wird die erste Teilstrecke zwischen Hauptwache und Nordweststadt unter Anwesenheit von ... »Details - 4. Oktober 1968: Vertragsunterzeichnung zu Finanzierung und Bau der S-Bahn im Frankfurter Stadtgebiet
Im Limpurgsaal des Frankfurter Römers wird die zwischen der Deutschen Bundesbahn, der Stadt Frankfurt am Main und dem Land Hessen getroffene Vereinbarung über die Finanzierung und den Bau der S-Bahn im Frankfurter Stadtgebiet unterzeichnet. Anwesend sind Frankfurts Oberbürgermeister Willi Brundert (1912–1970; SPD), der hessische Ministerpräsident Georg-August Zinn (1901–1976; SPD), ... »Details
