Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hesse in the 19th and 20th Centuries
- 1900
- 1910
- 1920
- 1930
- 1940
- 1950
- 1960
- 1970
- 1980
- 1990
- 2000
- 5. Juli 1853: Der Maler Adolf Hoeffler kehrt von seiner Amerikareise zurück
Am 5. Juli 1853 kehrt der Frankfurter Maler und Zeichner Adolf Hoeffler (1825–1898) von seiner fünfjährigen Amerikareise zurück. Ab 1848 war er durch Nordamerika und Kuba gereist. Dort hatte er sich seinen Lebensunterhalt vor allem durch Porträtmalen verdient und zahlreiche Landschaftszeichnungen geschaffen. In Philadelphia traf er den Darmstädter Maler Paul Weber (1823–1916), der sich ... »Details - 6. September 1853: Schenkung der Gemäldesammlung von Johann Georg Christian Daems zur Gründung einer städtischen Galerie in Frankfurt
Der Frankfurter Kaufmann Johann Georg Christian Daems (1774–1856) vermachte der Stadt Frankfurt am Main 1845 in seinem Testament seine Sammlung von über 300 Gemälden. Nachdem er die Bilder der Stadt noch einmal zur Bildung einer städtischen Gemäldegalerie angeboten hatte, nahm diese nach einer Begutachtung durch Inspektoren der Stadtbibliothek 1853 die Schenkung an.|Erste Hinweise auf die ... »Details - 1. Januar 1854: Berufung Wilhelm Heinrich Riehls nach München
Der bayerische König Maximilian II. (1811–1864) beruft am 1. Januar 1854 den nassauischen Publizisten und konservativen Volkskundler Wilhelm Heinrich Riehl (1823–1897), der in Biebrich am Rhein geboren wurde, an die Universität München, um Staats- und Gesellschaftswissenschaften zu lehren. Bereits dem 1851 veröffentlichten Werk „Die bürgerliche Gesellschaft“, folgte der zweite ... »Details - März 1854: Carl Friedrich Mylius eröffnet ein „Photo-Atelier“ in Frankfurt
Im März 1854 eröffnet der Fotograf Carl Friedrich Mylius (1827–1916) ein „Photo-Atelier“ in der Biebergasse in Frankfurt am Main. Zunächst fertigte er vor allem Porträts an, spezialisierte sich aber bald auf Ansichten der Stadt und ihrer näheren Umgebung. Seine Fotografien – teils lose zum Einkleben in Reisealben, aber auch in Mappen und kleinen Alben zusammengefasst – bot er unter ... »Details - 11. April 1854: Stadt Frankfurt genehmigt die Gründung der Frankfurter Bank
Bereits 1853 hatte die Stadt Frankfurt am Main einer Gruppe von Bankiers die Genehmigung zur Gründung der „Frankfurter Vereinskasse für den bargeldlosen Zahlungsverkehr“ erteilt. Als 1854 im benachbarten Darmstadt die „Bank für Handel und Industrie“ in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft gegründet wurde, folgte eine erneute Initiative zur Gründung einer Frankfurter Bank auf ... »Details - 24. Mai 1854: Einweihung des Königin-Victoria-Denkmals in Hochheim am Main
Am 24. Mai 1854 wird das Königin-Victoria-Denkmal inmitten der Weinlage „Hochheimer Königin-Viktoria-Berg“ eingeweiht. Der Winzer Georg Michael Pabstmann (1797–1862) hatte das Denkmal in Erinnerung an die Deutschlandreise der englischen Königin, die sie im August 1845 auch durch Hochheim geführt hatte, gestiftet. Am 5. Dezember 1850 hatte er zudem die königliche Erlaubnis erhalten, ... »Details - Juni 1854: Baubeginn für den Hauptbahnhof in Kassel
Im Juni 1854 beginnt man in Kassel mit dem Neubau des Kopfbahnhofes für alle drei hier mündenden Bahnlinien (Friedrich-Wilhelms-Nordbahn, Main-Weser-Bahn und Hannöversche Südbahn).|Der Kasseler Oberbaumeister Daniel Engelhard (1788–1856) hatte 1845 vorgeschlagen, den Bahnhof in der Verlängerung der Friedrich-Wilhelms-Straße auf dem Möncheberg zu errichten. Kurfürst Friedrich Wilhelm I. ... »Details - 12. August 1854: Der Reisepass als Voraussetzung für die Auswanderung
Der offizielle Weg zur Auswanderung bestand darin, bei den Behörden die Auswanderung anzuzeigen und um Entlassung aus dem „Untertanenverband“ zu bitten, sowie anschließend mögliche Gläubiger zu bedienen. Militärpflichtige durften nicht auswandern. ... »Details - September - Dezember 1854: Tagebuch einer Überfahrt nach Amerika
1854 verließen über 200 Menschen Wetzlar, um im Ausland ihr Glück zu versuchen. Damit war es das Jahr, in dem die Stadt die höchste Zahl an Auswanderern zu verzeichnen hatte. Auch Familie Schuler aus Wetzlar wanderte in diesem Jahr nach Amerika aus. Im Gegensatz zu vielen anderen entschlossen sie sich weniger aus finanziellen Nöten für diesen Schritt, sondern weil sie es sich „in den Kopf ... »Details - 1855: Ludwig Büchner veröffentlicht sein Werk „Kraft und Stoff“ in Frankfurt
Der Bruder von Georg Büchner (1813–1837), der Darmstädter Arzt Dr. Ludwig Büchner (1824–1899), veröffentlicht die Basisschrift des Materialismus „Kraft und Stoff“ in Frankfurt am Main, welche in 13 Sprachen übersetzt und 19 Auflagen erlebt.(StH) ... »Details
