Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 22. Juli 1832: Neugründung des „Vaterlands-Vereins zur Unterstützung der freien Presse“
    Schon am 5. Januar 1831 versprach die kurhessische Verfassung die Pressefreiheit, jedoch wurde noch kein diesbezügliches Gesetz erlassen. Zu Beginn des Jahres bildeten sich nicht nur ein Presseverein zur Förderung freier Zeitungen in Zweibrücken, sondern es erschien auch am 1. Januar 1832 durch die Lockerung der Zensur die erste Ausgabe der neu gegründeten, pfälzischen, liberalen Zeitung ... »Details
  2. 7. August 1832: Erlass zur Gründung einer Polytechnischen Schule in Kassel
    Mit Erlass vom 7. August 1832 wird in Kassel eine „Polytechnische Anstalt“ oder auch „Höhere Gewerbeschule“ gegründet, die das ehemalige Gouvernementsgebäude am Martinsplatz zugewiesen bekommt. Erster Direktor wird der Chemiker Friedrich Wöhler (1800–1882). An der Schule unterrichteten renommierte Persönlichkeiten, wie etwa die Chemiker Robert Bunsen (1811–1899) und Carl ... »Details
  3. 1833: Moritz Daniel Oppenheim – „der erste jüdische Maler“
    Moritz Daniel Oppenheim (1800-1882) wurde in Hanau geboren und wuchs im dortigen jüdischen Ghetto auf. Er profitierte während seiner Schulzeit von der nach französischem Vorbild eingeführten weitgehenden Gleichberechtigung der jüdischen Bevölkerung und konnte die Hohe Landesschule und die Staatliche Zeichenakademie in Hanau besuchen. Er war zudem der erste jüdische Schüler am Städelschen ... »Details
  4. 1833: „Die Unanwendbarkeit der englischen Eisenbahnen“
    Bevor im September 1839 die erste Eisenbahnstrecke in Hessen zwischen Frankfurt und Höchst eröffnet werden konnte, gab es jahrelange Diskussionen über die Vor- und Nachteile des neuen Transportmittels. So verfasste Alexander Lips (1779-1838), Professor der Staatswissenschaft an der Universität Marburg, eine Abhandlung unter dem Titel „Die Unanwendbarkeit der englischen Eisenbahnen auf ... »Details
  5. 1833-1834: Die Gießener Auswanderungsgesellschaft
    1833 gründeten der Gießener Rechtsanwalt Paul Follen (1799-1844) (latinisierte Form „Follenius“) und Friedrich Münch (1799-1881), Pfarrer in Nieder-Gemünden, die Gießener Auswanderungsgesellschaft. Sie kannten sich aus ihrer Studienzeit in Gießen, in der sie den republikanisch idealistischen Ideen eines deutschen Idealstaates, die Pauls Bruder Karl Follen (1796-1840) vertrat, folgten. Da ... »Details
  6. 6. März 1833: Gründung des Evangelischen Missionsvereins in Kurhessen
    Viele evangelische Christen fühlen sich nach dem Zeitalter der Französischen Revolution und ihrer antireligiösen Einstellung verstärkt zu den Kirchen hingezogen; sie suchen in der Hinwendung zu religiösen Traditionen und sozialer Betätigung neue Sinnerfüllung als Christen. Die aus dieser Erweckungsbewegung entstandene „Innere Mission“ wendet sich schon früh auch der Missionierung in ... »Details
  7. 15. März 1833: Eröffnung des Städelschen Kunstinstituts in der Neuen Mainzer Straße in Frankfurt
    Das fünfköpfige städtische Administratorenteam des 1815 gestifteten Städelschen Kunstinstituts in Frankfurt am Main, das damals neben Carl Ferdinand Kellner (1775–1841) und Dr. jur. Carl Friedrich Starck (1774–1833), den Stadtphysikus Prof. Dr. med. Theodor Kestner (1799–1847), den Archivar Dr. jur. Johann Friedrich Böhmer (1795–1863) und den Kaufmann Philipp Passavant (1782–1856) ... »Details
  8. 3. April 1833: Studenten stürmen in Frankfurt die Haupt- und Konstablerwache
    In Gießen werden am 28. Juni 1828 insgesamt 48 Verbindungsstudenten vom Universitätskanzler Franz Joseph von Arens (1779–1855) im Zuge der „Großen Relegation“ von der Universität verwiesen. Die radikale Burschenschaft der „Schwarzen“ unter Karl Follen (1795–1840), eine Teilgruppe der „Teutschen Lesegesellschaft“, die einen Einheitsstaat forderte, wurde von „Hassia“ und ... »Details
  9. 1. Juni 1833: Gründung des „Historischen Vereins für das Großherzogtum Hessen“ in Darmstadt
    Am 1. Juni 1833 versammeln sich im Ludwig-Georgs-Gymnasium in Darmstadt historisch interessierte Bürger, um den „Historischen Verein für das Großherzogtum Hessen“ zu gründen, der sich um die Erforschung und den Erhalt historischer Quellen kümmern sollte. Erster Präsident wurde Staatsrat Carl Eigenbrodt (1826–1900).|Unter den zunächst 111 Mitgliedern des staatstragenden Vereins waren ... »Details
  10. 9. Juni 1833: Einweihung der Frankfurter Paulskirche
    Da 1786/87 die gotische Barfüßerkirche in Frankfurt am Main wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste, wurde Stadtbaumeister Johann Andreas Liebhardt (1713–1788) mit der Planung eines Neubaus beauftragt. Sein Entwurf im spätbarocken Stil auf der Basis eines Ovals mit angelegtem Turm im Süden und zwei Treppenhäusern auf der gegenüberliegenden Seite wurde allerdings in der Stadt ... »Details