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Hesse in the 19th and 20th Centuries
- 1900
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- 1990
- 2000
- 8. November 1850: Österreichische und preußische Truppen treffen in Bronnzell aufeinander
Am 10. Oktober 1850 verweigerten kurhessische Offiziere unter Berufung auf den von ihnen geleisteten Verfassungseid die gewaltsame Umsetzung der Regierungspolitik. Dabei verlangten 241 der 277 Offiziere ihren Abschied. Aufgrund der kurhessischen Verfassungskrise beschloss der Frankfurter Bundestag eine Bundesexekution, bestehend aus bayerisch-österreichischen Truppen von 10 000 Mann, die am 1. ... »Details - 29. November 1850: Beilegung des preußisch-österreichischen Konflikts
Am 10. Oktober 1850 verweigerten kurhessische Offiziere unter Berufung des Verfassungseids die gewaltsame Umsetzung der Regierungspolitik. Dabei verlangten 241 der 277 Offiziere den Abschied. Aufgrund der kurhessischen Verfassungskrise beschloss der Frankfurter Bundestag eine Bundesexekution, bestehend aus bayerisch-österreichischen Truppen von 10.000 Mann, die am 1. November 1850 in Kurhessen ... »Details - 1851: Gründung der Kongregation der Schwestern von der göttlichen Vorsehung in Mainz
1851 wird die Niederlassung der Kongregation der Schwestern von der göttlichen Vorsehung in Finthen bei Mainz mit Förderung durch Bischof von Ketteler (1811–1877) gegründet. Die Schwestern widmen sich der schulischen Erziehung der Kinder, besonders der Mädchen auf dem Lande und der Krankenversorgung. Von Mainz aus werden 24 Niederlassungen im Großherzogtum Hessen, weitere im Herzogtum ... »Details - 1851: Der Maler und Kunsthändler Moritz Daniel Oppenheim erhält das Bürgerrecht in Frankfurt
Im Jahr 1851 erhielt der aus dem Hanauer Ghetto stammende Maler und Kunsthändler Moritz Daniel Oppenheim (1800–1882) das Bürgerrecht in Frankfurt am Main. ... »Details - nach 1850: Frauenkongregationsfrühling
Die in den Verfassungen der hessischen Länder seit 1848 zugestandene Vereinigungsfreiheit löst einen regelrechten Boom an Neugründungen von Kongregationen und kirchlichen Vereinen aus, deren Mitglieder sich im Sozialbereich engagieren. Katholische Frauenkongregationen schaffen ab den 1850er Jahren ein dichtes Netz an Niederlassungen und damit eine Basis für eine soziale Versorgung, ein ... »Details - 26. Januar 1851: Nassauischer Baurat Boos erhält den Auftrag, einen Bauplatz für die „neue evangelische Hauptkirche“ in Wiesbaden zu suchen
Nachdem die alte Mauritiuskirche am 27. Juli 1850 abgebrannt war, beauftragt die evangelische Kirchengemeinde in Wiesbaden am 26. Januar 1851 den nassauischen Baurat Carl Boos (1806–1883), einen Bauplatz für eine neue evangelische Hauptkirche zu suchen. Da der alte Platz für einen größeren Neubau für die deutlich gewachsene Gemeinde nicht ausgereicht hätte, entschied man sich für das ... »Details - 27. Januar 1851: Herz Hähnle Hachenburger verstirbt in Darmstadt
Am 27. Januar 1851 verstirbt Herz Hähnle Hachenburger im Alter von 63 Jahren in Darmstadt. Er hatte die Leitung des „Herzer Quartetts“ in der Tanz- und Unterhaltungskapelle inne. Das Quartett trat seit 1769 bei sämtlichen jüdischen Hochzeiten der Oberen Grafschaft auf und wurde ab den 1820er Jahren erfolgreich. Die Gruppe erweiterte sich zum Schau-Orchester à la Lanner und Strauß-Vater, ... »Details - 1. März 1851: Georg Ungewitter beginnt seine Lehrtätigkeit an der höheren Gewerbeschule (Polytechnikum) in Kassel
Am 1. März 1851 nimmt der Architekt Georg Gottlob Ungewitter (1820–1864), ein prominenter Vertreter des historistischen Stils der Neugotik, die Lehrtätigkeit im Fach „Konstruktions-, Materiallehre und Hochbau“ an der 1832 gegründeten Höheren Gewerbeschule (Polytechnikum) in Kassel auf, die er selbst ab 1834 besucht hatte. Nachdem er zunächst provisorisch angestellt worden war, wurde er ... »Details - 14. Juli 1851: Prozessbeginn von Ferdinand von Loehr in Darmstadt
Am 14. Juli 1851 beginnt in Darmstadt der Hochverratsprozess gegen den Arzt Ferdinand von Loehr (1817–1876) und 88 weiteren Mitkämpfern des Widerstandes am 18. September 1848 in Ober-Laudenbach. Der Prozess endet am 30. August 1851, er wird mit acht Jahren Zuchthaus bestraft.(StH) ... »Details - 15. Juli 1851: Otto von Bismarck wird preußischer Bundestagsgesandter in Frankfurt
Am 15. Juli 1851 tritt Otto von Bismarck (1815–1898) in Frankfurt am Main seinen Posten als preußischer Gesandter bei der seit 1815 im Palais Thurn und Taxis tagenden Bundesversammlung des Deutschen Bundes (Bundestag) an. ... »Details - 15. August 1851: Gründung der Kongregation der Armen Dienstmägde Jesu Christi in Dernbach
Nach der Revolution von 1848 wird die neue Versammlungs- und Religionsfreiheit durch die Katholische Kirche begrüßt und führt zu einer religiösen Aufbruchstimmung. Neue Orden entstehen, die sich besonders den sozialen Problemen, der Massenarmut und den Hungerkrisen vor Ort widmen. Im Westerwald wird mit Zustimmung des Bischofs von Limburg, Peter Josef Blum (1808–1884), der Orden der Armen ... »Details - 25. November 1851: Wiederherstellung des Zweikammersystems
Das aufgrund der Annullierung der nassauischen Reformverfassung am 28. Dezember 1849 außer Kraft getretene Zweikammersystem des Landtags wird am 25. November 1851 mitsamt des adligen Herrenhauses wiederhergestellt.(StH) ... »Details - 1852: Gründung des Paulinenstifts in Wiesbaden
Theodor Fliedner (1800–1864), der Gründer der Kaiserswerther Diakonissenanstalt, initiiert 1835 den Aufbau einer Kinderbewahranstalt in Wiesbaden. Zur Betreuung der Kinder werden Diakonissen eingesetzt, für die 1852 mit dem Paulinenstift eine feste Unterkunft bezogen wird. Die Wohnstätte entwickelt sich zu einem Mutterhaus der Kaiserswerther Diakonissen in der Kurstadt, dem ... »Details - 13. April 1852: Neue Verfassung für Kurhessen
Am 13. April 1852 wird in Kurhessen eine neue Verfassung eingeführt, die die verbrieften Rechte der Konstitution aus dem Jahr 1831 stark einschränkt. Weiterhin bestand nun auch der Kasseler Landtag aus dem Zweikammersystem.(StH) ... »Details - 28. April 1852: Der Armenverein für den Kreis Wetzlar
Neben der staatlichen Armenpflege wie beispielsweise im Herzogtum Nassau oder der Landgrafschaft Hessen-Homburg gab es auch kirchliche und private Initiativen, die versuchten, der armen Bevölkerung zu helfen. Da es zum Beispiel für Arbeitslose keine staatliche Unterstützung gab, waren diese besonders auf private Hilfe angewiesen. ... »Details - 15. Mai 1852: Freigabe der Main-Weser-Bahn
Der bereits ab 1838 geplante Bau der Main-Weser-Bahn zwischen Kassel und dem Rhein-Main-Gebiet war schnell ins Stocken gekommen, da die ursprünglich geplante rein kurhessische Strecke über Fulda nach Hanau nicht verwirklicht werden konnte.|1841 begannen deshalb die Verhandlungen über die Alternativstrecke, über Marburg, Gießen und Friedberg nach Frankfurt am Main, ein Gemeinschaftsprojekt der ... »Details - 15. Mai 1852: Zeitersparnis durch die Eisenbahn
Der Bau der Eisenbahnen hatte zur Folge, dass sich die Reisezeiten dramatisch verkürzten. In einem Bericht des Ausschusses für Eisenbahnen vom 2. November 1843, der sich auf den Antrag zweier Abgeordneter der kurhessischen Ständeversammlung bezog, wurde die damalige Reisedauer von Mainz bis Hannover mit 48 Stunden angegeben. Das bezog sich auf den direkten Weg über Marburg und Kassel, wo zu ... »Details - 26. Mai 1852: Neuregelung der Lehrerentlohnung in Kurhessen
Durch Verfügung des Kurfürsten Friedrich Wilhelm (1802–1875) wird die Eintreibung des Schulgeldes für die Lehrer zur Aufgabe der Gemeinde erklärt. In Zukunft soll aus dem Gemeindehaushalt die Lehrerstelle finanziert werden. Bis dahin betrieben die Lehrer meist eine kleine Landwirtschaft oder ein Handwerk neben dem Unterricht, um sich und ihre Familien durchzubringen. Das Lied vom „Armen ... »Details - 6. Juni 1852: Fotografie auf Glas als neue Technik in Frankfurt beworben
Am 6. Juni 1852 wirbt das Frankfurter „Photographische Institut Jacob Seib“ im „Frankfurter Intelligenz-Blatt“ für die Fotografie auf Glas als neue Technik, die im Januar desselben Jahres im „Physikalischen Verein“ vorgestellt worden war. ... »Details - 9. Juni 1852: Enthüllung des Kriegerdenkmals auf dem Marienplatz in Darmstadt
Am 9. Juni 1852 wird in Darmstadt das im Volksmund als „Riwwelmatthes“ bezeichnete Kriegerdenkmal, gefertigt vom Hofbildhauer Johann Baptist Scholl d. J. (1818–1881), auf dem Marienplatz gegenüber der Kavalleriekaserne enthüllt. In einem neogotischen Gehäuse zeigt es einen bärtigen germanischen Krieger mit Helm, Kurzschwert und beschriftetem Schild.|Der neue Denkmaltyp des ... »Details
