Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

Weilburg, Israelitische Kultusgemeinde

Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Rabbinatsbezirk Ems und Weilburg

Einwohner: ca. 4000 (3603). Juden: 90 [= 2.25 %]. Zensiten: 26.

Adresse: s. 1. Vorsitzender. Bank Vereinsbank Weilburg – 1. Vorsitzender Julius Bauer. 2. Vorsitzender Sigmund Arnstein – Ausschüsse: Steuerausschuss Vorsitzender Julius Bauer – Kantor Lehrer und Schechitah Sigmund Bravmann – Steuer: Schätzung. Gemeindeetat 1930: 5400.

Angeschlossen: Löhnberg 10 Juden. Merenberg 8 Juden.

Synagoge Bogengasse 2 – Friedhof – Schechitah

Wohlfahrtspflege
  • 1. Israelitischer Frauenverein. Adresse: Frau Bauer. Zweck und Arbeitsgebiete: Wohltätigkeit.
  • 2. Wohltätigkeitsverein. Adresse: Rechtsanwalt Zellner. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger.
Unterricht
  • Religionsunterricht 11 Kinder
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 203.

Recommended Citation
„„Weilburg, Israelitische Kultusgemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/en/purl/resolve/subject/jgv/id/149> (aufgerufen am 16.06.2019).
 
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